Antje Wichtrey (*1966) : Akt - "in mir selbst verschwinden". - Farbholzschnitt. 1996. Signiert

Antje Wichtrey (*1966) : Akt – “in mir selbst verschwinden”.

Holzschnitt. 1996. Handsigniert.

Darstellung : 24 × 50 cm
Blatt : 76,5 × 56,5 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1997.
Limitierte Auflage 1200 Exemplare auf Werkdruckpapier – ohne Kalendarium.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben diees Blatt unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

Zu den Abbildungen: Die verzeinzelten klotzähnlichen Farbabweichungen in Abb. 1 sind abbildungstechnisch bedingt – Abb. 2 hier richtiger. Zudem ist das Papier hellweiß und nicht abgeschattet.

55 EUR





Uta Zaumseil (*1962) : Katze. - Farbholzschnitt, 1992

Uta Zaumseil (*1962) :

Katze

Farbholzschnitt auf Bütten, 1992.
Signiert und nummeriert : Nr. 82 von insgesamt 290 Exemplaren.

Darstellung : 29 × 39 cm
Blatt : 50 × 70 cm

In unberührter, frischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.
Das Papier ist blütenweiß (die Abb. läßt es zu dunkel erscheinen)l.

Bitte beachten : Die Abb. zeigt die Nr. 67 von 290 Exemplaren.
Hier vorliegende die Nr. 82 von 290 Exemplaren (außer der Nummerierung aber kein Unterschied). Wir haben einige Blätter der Auflage erworben.

85 EUR





Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951) “Stiller Wintertag”

Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951)

“Stiller Wintertag”

Farblithographie (Künstlersteinzeichnung).

Erschienen bei Meerfeld & Donner Leipzig / Wandschmuck-Verlag.

Darstellung : 55,5 × 74,5 cm
Papiermaß : 60 × 80 cm

In vollrandiger, geradezu verlagsfrischer Erhaltung.
Die Lithographie war noch nie gerahmt und nicht unter Passepartout, vielmehr immer in einer Mappe aufbewahrt.

Literatur : Wilhelm Schacht (1872-1951) im Reichsstadtmuseum Rothenburg o.d.T. – 112 Seiten, zahlr. Abb. – Schriftenreihe des Reichsstadtmuseums Rothenburg ob der Tauber. – Museumsheft 2. – 1992.

95 EUR





Unsere Ausstellung in Wasserburg a. Inn: Marienplatz 23/Ecke Bruckgasse/Unter den Arkaden - GEMÄLDE-BÜCHER-GRAPHIK

Kunst- und Literaturhandel

Seit Dezember zeigen wir, 50 m weiter, in einer Ausstellungsvitrine, ebenfalls ‘Unter den Bögen’, zwischen dem V(enezia) und Café Rechenauer, Marienplatz 11, zusätzlich eine kleine Auswahl von Büchern und Graphiken des 16.-20. Jahrhunderts.





Ferdinand Karl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.): Comte de Palikao (1796 Paris-1878 Versailles). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

Charles-Guillaume-Marie-Apollinaire-Antoine Cousin-Montauban,
comte de Palikao

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Palikao

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich, wegen des Beschnittes die in Klammern gesetzten Buchstaben von uns ergänzt.
“[Aus] dem Skizzenbuch me[ines] Vaters F.C. Klims[ch] [18]12-90) / Mo[lly] (I?)ngesser (?) / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt gekonnt alt auf Karton aufgezogen. Die weißen Blattränder etwas angestaubt. Rückseitig mit Schabstelle

Vita : “Charles-Guillaume-Marie-Apollinaire-Antoine Cousin-Montauban, comte de Palikao (* 24. Juni 1796 in Paris; † 8. Januar 1878 in Versailles) war ein französischer General und Staatsmann. Er war Oberkommandierender des französischen Expeditionskorps in China, das 1860 Peking einnahm, und vom 9. August bis 4. September 1870 Premier- und Kriegsminister des zusammenbrechenden zweiten Kaiserreichs” (Wikip.)

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

55 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : wohl Marie Désiré Pierre Bataille (1862-1914). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.)

wohl : Brigadegeneral Marie Désiré Pierre Bataille.

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Bataille.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlage : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812[-90] / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt auf Unterlagekarton gekonnt aufgezogen. Darstellung minimal angestaubt. Rückseitenbeschriftung mit kleinem Abrieb.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

50 EUR





Ferdinand Karl Klimsch(1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.): General Patrice Maurice de Mac Mahon (1808-1893). - Aquarellminiatur

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

wohl : General Patrice Maurice de Mac Mahon (1808-1893)

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : “Mack Mahon”.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlagekarton : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812-90) / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt gekonnt alt auf Karton aufgezogen. Die weißen Blattränder etwas angestaubt, Oberrand schwach altfleckig.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

65 EUR





Ferdinand Karl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.): wohl General Émile Félix Fleury (1815-1884). - Aquarellminiatur

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

wohl : General Émile Félix Fleury (1815-1884).

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Fleury

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlagekarton : 13 × 9 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812-90) / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt gekonnt alt auf Karton aufgezogen. Die weißen Blattränder etwas angestaubt u. minimale Farbspritzer. Rückseitig mit Schabstelle

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

65 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Louis Jules Trochu (1815-1896). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.)

General Louis Jules Trochu.

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt “Trochu”.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlage : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch (1812-90) / Molly (rudimentär) Ingesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Ingesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt auf Unterlagenkarton fest aufmontiert. Gering angestaubt.
Rückseitig kleine Schabstelle in der Schrift.

Louis Jules Trochu (1815 in Le Palais auf Belle-Île-1896 in Tours), französischer General und während der ersten Wochen der Belagerung von Paris (1870–1871) Präsident des Nationalen Verteidigungsrates – Gouvernement de la Défense nationale – (Wikip.)

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

55 EUR





Heinz Dress (Riedlingen/Donau (*1952) : Raga Helwa. - Farbholzschnitt, 1990

Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) : “Raga Helwa”.

Farbholzschnitt.
Mit Bleistift signiert, datiert (19)90,
Nr. 8 von insgesamt 40 Exemplaren.

Darstellung : 14,5 × 12 cm.
Passepartoutausschnitt : 27 × 20 cm.
Blattmaß : 40 × 25 cm.

Schwacher Lichtrand weit außerhalb der Darstellung.

Exemplar aus der Vorzugsmappe “Kunstreise Orient”

50 EUR





Konrad Schmid (*1959) : Reflexion. - Farbholzschnitt, 2000

Konrad Schmid (*1959) :

REFLEXION.

Holzschnitt, 2000.

Nummeriert und signiert : Exemplar Nr. 33 von 50.

Darstellung : 59,5 × 43 cm.
Blatt : 55,5 × 75,5 cm (vollrandig).

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
Immer lose in Mappe aufbewahrt.

Die Abb. ist leider sehr ungenügend:
Der Blattrand ist hellweiß (nicht grau) und das Blau im Zentrum gleichmäßig.

65 EUR





Maria Delago (1902 St. Leonhard/Passeier - Bozen/Brixen 1979) : Südtirolerin. - Radierung

Maria Delago (1902 St. Leonhard/Passeier – Bozen/Brixen 1979)

Junge Südtirolerin.

Radierung in Braun,
unterhalb des Plattenrandes bezeichnet/signiert : Orig.-Rad. – M. Delago.

Darstellung : 12 × 6,5 cm.
Blatt : 18,3 × 11,3 cm.

Die Radierung in schöner Erhaltung. Das Blatt in der rechten oberen Ecke (außerhalb der Darstellung) mit kleiner Knickspur.

Referenz: AKL XXV, 2000, 336.

35 EUR





Franz Heckendorf (1888 Berlin - 1962 München) : Vor/Bei Saloniki. - Farblithographie, c. 1916

Franz Heckendorf (1888 Berlin – 1962 München) : Vor Saloniki

Farbige Lithographie, um 1916.

In der Platte bezeichnet : “Heckendorf – Vor Saloniki”.
Am Unterrand das Signet der Berliner Secession sowie die abweichende Betitelung: “Bei Saloniki”.

Blatt aus der 29. Folge von “Krieg und Kunst. Original-Steinzeichnungen der Berliner Sezession”, im Verlag bei Julius Bard, Berlin. Erschienen von 1915-1918.

Darstellung : 26 × 24 cm
Blattmaß : 41,5 × 33,2 cm

Das Blatt in den weißen Rändern leicht stockfleckig, den Gesamteindruck wohl kaum beeinträchtigend. Feiner, ansprechender Altersschmelz.

Zu den Abbildungen : Das Papier erscheint in den Abb. zu stark chamois getönt. In natura ist die Tönung heller, in Richtung sandfarben. Die Farben dagegen sind kräftiger als auf den Scans.

40 EUR





Lawrence Stafford (*1938) : Ohne Titel. - Serigraphie/Siebdruck auf glattem Karton 1970. Signiert, nummeriert (auf der Rückseite) : Nr. 114 von 250 Exemplaren.

Lawrence Stafford (*1938) : [Ohne Titel].

Serigraphie/Siebdruck auf glattem Karton, 1970.
Signiert, nummeriert (auf der Rückseite) :
Nr. 114 von 250 Exemplaren.

Darstellung=Karton : 31,4 × 42,5 cm

In sehr schöner, frischer Erhaltung. Lediglich in der alleräußersten oberen/rechten Blattecke eine ganz unwesentliche Bereibung (wenige Millimeter) – eher haptisch als optisch merklich. Aufgrund unseres begrenzten Scannerformats können die Bildränder nicht voll dargestellt werden.

Beigegeben auch der Orig.-Umschlag für das Blatt mit dem typogr. Künstlernamen. – Der Umschlag allerdings mit deutlichen Handhabungsspuren.

Die Grafik ist von uns entnommen der Künstlerkassette:
KÖLNER KUNSTMARKT KATALOG 70.
Luxusausgabe. Hrsg. vom Verein progressiver deutscher Kunsthändler e.V.
Auflage 275 Exemplare.

35 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Winter am Wendelstein. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Winter am Wendelstein.

Aquarell, signiert.
Um 1920-1940.

Darstellung=Blattmaß : 34,5 × 50 cm.

Erhaltung : Das Blatt weist nicht – wie bei C. Kessler üblich – einen weißen Rand um das Aquarell auf, sondern ist bis an den Bildrand getrimmt.

Das Aquarell selbst in sehr schöner, unberührter Erhaltung.

125 EUR





Rudolf Ackermann (*1936 Broumov - lebt in der Nähe von Eichstätt): Pferd und Reiter. - Probedruck, 1999

Rudolf Ackermann (*1936):
Pferd und Reiter.

Holzschnitt, 1999.
Auf weißem Papier in Kartonstärke.

Signiert und als “Probe” bezeichnet.
Blatt : 59 × 69 cm.

Rudolf Ackermann, geboren in Broumov (Braunau), Ostböhmen.
Von 1957-1961 Akademie der Bildenden Künste in München,
1961-1978 Kunsterzieher an Gymnasien,
seit 1972 Kunstdozent an der Katholischen Universität Eichstätt.

75 EUR





Petra Clemen (1911 Bonn - 1986 Bad Endorf/bei Prien a. Chiemsee) : [Eine Phantasie]. - Feder, weiß gehöht

Petra Clemen (1911 Bonn – 1986 Bad Endorf/bei Prien a. Chiemsee) :

Eine Phantasie /
oder auch eine Märchen-Illustration,
bzw. Vorlage für eine Buchillustration.

Federzeichnung, weiß gehöht.
Nicht bezeichnet, nicht signiert.
Wohl um 1940-1960.

Das Blatt stammt aus dem Nachlaß der Künstlerin.
Vergleiche mit anderen Arbeiten lassen eine zweifelsfreie Zuschreibung an Petra Clemen zu.

Darstellung/Blatt : 17 × 12 cm

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout. Lediglich in der äußersten, oberen rechten Ecke kleine/unwesentliche Druckspur.

Die Buchillustratorin Petra Clemen wurde 1911 in Bonn geboren. 1936 zog sie mit ihrer Familie nach (Bad) Endorf. Ihr Vater, Paul Martin Clemen (1866-1947), war u.a. Provinzialkonservator d. Rheinprovinz, ihre Mutter Elisabeth Luise/Lilly (1884-1966), eine geborene v. Wätjen, der Bruder Wolfgang (1909–1990), Prof. f. Aglistik an d. LMU Mchn. Petra Clemen arbeitete u.a. für Verlage wie Otto-Müller, Lambert Schneider u. auch Prestel.

95 EUR





Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : Sommerblumen. - Aquarell, 1952

Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : “Sommerblumen”

Aquarell.
Unten rechts monogrammiert, signiert und datiert : (19)52.
Rückseitig u.a. betitelt “Sommerblumen”

Darstellung/Blatt : 37,5 × 50 cm.

In guter Erhaltung.
Lediglich rückseitig Passepartoutmontagestreifen, die aber keinen Schaden anrichten (d.h. schlagen nicht bildseitig durch, auch künftig nicht zu erwarten).

Literatur : Thieme/Becker, 22, S. 60.

Wir können noch ein weiteres Aquarell von Paul Kühn anbieten.

45 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Nürnberg/Weinstadel. - Bleistift, 1902

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Nürnberg (Weinstadel und Wasserturm an der Pegnitz)

Bleistift (auf grünlich/graurem Tonpapier), 1902.
Signiert, ortsbezeichnet und datiert.

Darstellung : ca. 17 × 29 cm
Blattmaß : 23 × 32,5 cm

In der linken Blattseite (außerhalb der Darstellung) Papierknicke.
Zwei kleine Rostfleckchen am linken Darstellungsrand (kurz oberhalb der Gebäulichkeiten)

55 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Wilder Kaiser (Kaisertal). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Wilder Kaiser / Kaisertal.

Aquarell (Studie).
nicht signiert, jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel (2).
Blattgröße : 24,5 × 34,2 cm

Sehr entschiedens, farbkräftiges Blatt.
Die teils minimale Papierwellung (nur rückseitig merklich) ist dem raschen, nassen Arbeiten in der Natur geschuldet.
Am linken Blattrand eine ganz kleine/völlig unwesentliche Papierläsur (im Millimeterbereich).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

“Das Kaisertal (ehem. Sparchental) ist ein markanter Taleinschnitt zwischen Zahmer und Wilder Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. – Im Tal liegt eine Ortschaft von Ebbs, Bezirk Kufstein, die bis 2007 ohne Straßenanschluss war. Die andere südliche Talseite, ohne Dauerbesiedlung, ist Ortschaft der Stadt Kufstein.” (Wikip.)

98 EUR





Photoalbum : Roma bis Nice (Rom/Rome-Nizza). - Alinari & Cook, Jan. 1908

Photoalbum : Roma bis Nice. – Jan. 1908.

Auf dem vorderen Spiegel alter Klebezettel :
“Alinari & Cook / Photographic Publishers/ 137 A Corso Umberto / Rome”

50 Albumin-Abzüge (auf 25 Blättern/Vor- u. Rückseite).

Albumgröße : 24 × 34 cm.
Photographien: je ca. 18/19 × 24/25 cm.

Das Ganz-Pergament-Album sehr stark altersfleckig und etwas verbogen.
Die beiden Vorsatzblätter gänzlich lädiert (Abrisse/knittrig etc.), vorderes Bl. lose.

Die starken Kartontafeln, auf welche die Photographien aufgezogen sind, wellig und am Rand gebräunt bzw. angestaubt.

Die Photographien selbst allermeist gut erhalten, nur teils am Rand etwas altfleckig bzw. angestaubt.

Roma, Piazza del Popolo
Roma, Anfiteatro Flavio o Colosseo
Roma, Anfiteatro Flavio o Colosseo, coi nuovi scavi
Roma, Arco di Costantino
Roma, S. Angelo
Roma, Il Foro Romano
Roma, Il Foro Traiano
Roma, Panorama del Palatino visto da S. Prisca
Roma, Piazza Bocca
Roma, Panteon
Roma, Piazza Colonna
Roma, Via Appia
Roma, Contorni
Roma, S. Pietro
Roma, S. Pietro
Roma, S. Pietro
Roma, Basilica di San Giovanni in Laterano
Roma, Basilica di. S. Maria Maggiore
Roma, Museo Vaticano
Roma, Pinacoteca Vaticana
Roma, Campidoglio. Palazzo Senatrio
Roma, Chiesa S. Pietro in Vincoli
Roma, La Fontana di Trevi
Roma, La Chiesa della Trinita

Firenze, Veduta del Lungari
Firenze, La Cattedrale
Firenze, Piazza della Signoria
Firenze, Palazzo Vecchio

Milano, La Cattedrale
Milano, Panorama della Basilica di S. Ambrogio
Milano, La Galleria

Genova, Panorama
Genova, Monumento a Cristofero Colombo
Genova, Piazza Corvetto
Genova, Panorama del Cimitero di Staglieno

Santa Margherita, Riviera di Genova (Panorama)
Santa Margherita, Riviere di Genova, Marina

Rapallo, Riviera di Genova. La Marina
Rapallo, Riviera di Genova. Panorama

Portofino, Riviera di Genova

Montecarlo, Giardini del Casino
Montecarlo, La terrazza del Casino
Montecarlo, Panorama col Casino e il Tiro al Piccione
Montecarlo, Il Casino visto dal mare
Montecarlo, La sala Smith o Sala della Roulette (Casino)

Monaco, Panorama della Roccia
Monaco, Il Castello del Principe

Nizza, Panorama del Porto
Nizza, Le gettate del Porto e il Monte Boron
Nizza, Quai del Mezzogiorno

275 EUR





Portrait : Ludwig de Dieu (1590 - 1642): Kupferstich v. "P. Dubordieu pinxit / I. Syderhoef sculp. / Cornelius Banheinningh excudit", ca. 1650

Porträt : Ludwig de Dieu (1590-1642)

Brustporträt in hochovaler Schriftkartusche :

“Ludovicus de Dieu. Gallobelgici Collegii Regens. & in Ecclesia Lugduno – Bat. Verbi Divini Minister.” Am unteren Rand der Hintergrunddarstellung die Lebensdaten: “Natus Flissingae 7 Apr. A. 1590 / Denatus Leida 23 Dec. A. 1642”.

Kupferstich/Kupferradierung.
In der Platte bezeichnet:
“P. Dubordieu pinxit / I. Syderhoef sculp. / Cornelius Banheinningh excudit”.

Darstellung (mit gestoch. Schrift) : 32,5 × 24 cm.
Blatt : 36 × 27 cm

Kräftiger Abzug auf Bütten mit Wasserzeichen. Blattunterrand (außerhalb der Darstellung) mit professionell hinterlegtem Einriß. Feine Zahlen von alter Hand am Plattenrand.

Theologe, Orientalist (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, a.a.O.)

Vita : “Dieu: Ludwig de D., ein bedeutender Theologe und Exeget des 17. Jahrhunderts, zu Vlissingen, wo sein Vater Prediger war, 1590 geboren, † 1642. Von Muttersseite dem Daniel Colonius, Regenten des wallonischen Collegiums zu Leyden, anverwandt, fand er in diesem gelehrten Manne einen vorzüglichen Führer, als er dort seine theologischen Studien begann. Bald erwies er sich als trefflicher Redner, weshalb Moritz von Nassau ihm, wiewol er damals noch Candidat war, das Hofpredigeramt anbot. Er schlug dies aus und folgte 1613 dem Ruf der wallonischen Gemeinde zu Middelburg. Vier Jahre später treffen wir ihn als Prediger der niederländischen Gemeinde zu Vlissingen und seit 1619 zu Leyden, wo er zugleich neben seinem Onkel Colonius als Regent des wallonischen Collegiums fungirte. Es gelang der neuerdings gestifteten Universität zu Utrecht nicht, ihn zu sich zu ziehen, und der Plan, ihm zu Leyden einen theologischen Lehrstuhl zu übertragen, ward leider durch seinen Tod vereitelt. Sein Hauptverdienst besteht in linguistischen und exegetisch-kritischen Arbeiten … [SCHRIFTEN] : “Compendium Grammaticae Hebraicae”, 1626; “Grammatica ling. orient. Hebr., Chald. et Syr. inter se collat.”, 1628; “Rudimenta ling. Persicae”, 1639. Seine “Animadversio ad quatuor Evang.”, 1631, enthält eine Kritik der Bibelübersetzungen des Erasmus und Beza; die Staatenübersetzung von 1618 und 1619 unterzog er in den nach seinem Tod herausgegebenen “Animadversiones in V. T. libros omnes” (1648) einer Kritik. Ueberdies besitzen wir von ihm: “Versio Syriaca Apocal. Joannis ex M. S. J. Scaligeri edita”, 1627; “Animadv. in Pauli ep. ad Romanos”, 1648; “Historia Christi Persice conscripta”, 1639; “Historia Petri Persice conscripta”, 1639; “Aphorismi theologici et Rhetorica sacra”, 1693; “Tractaat tegen de gierigheid”, 1660, 1695. Seine sämmtlichen kritischen Arbeiten sind von Leydecker unter dem Titel: “Critica sacra s. animadv. in loca quaed. V. et N. T.”, Amst. 1693 in Folio herausgegeben … (Slee, Jacob Cornelis van, „Dieu, Ludwig de“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 214 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd133404862.html?anchor=adb]

85 EUR





Porträt : Andreas Rivet/Andreas Rivetus (1572-1651) : Kupferstich, C. van Dalen, 1642 (od. 1642 ff.)

Porträt : Andreas Rivet (1572-1651) :

Brustporträt des A. Rivet im 60. Lebensjahr. In hochovaler Schriftkartusche:
“Andreas Rivetus Sammaxentinus Picto.
S. Theologiae Doctor et Professor aetat. LX [1642]”.

Kupferstich. In der Platte bezeichnet:
“Excudebat C. Dankertz et I. Lauwyck / C. van Dalen sculpsit”.

Darstellung (einschl. gestoch. Schriftkartusche) : 32 × 22,5 cm
Blatt : 36 × 27 cm (mit Wasserzeichen)

Kräftiger Abzug. Wasserrand am Blatt oben, bildseitig sichtbar bis an den Plattenrand, verso ist der Wasserrand deutlich weiter merklich. Kleines Wasserrändchen am linken Blattrand. Links Spuren alter Einheftung, rechts (außerhalb der Darstellung) alte kleine Hinterlegung.

Reformatorischer Theologe, Hugenotte. Professor in Leiden, Breda, Erzieher Wilhelms II. von Oranien (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, 1931-(33), S. 642, 21239).

Strong imprint with watermark. Waterstain to upper margin, visible to the platemark. A few other unobtrusive traces of age.

70 EUR





Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 - München 1990) : Spoleto. - Aquarell, 1960-er Jahre

Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 – München 1990) : Spoleto. Blick vom Dom.

Aquarell über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseitig ortsbezeichnet.
Mitte 1960er Jahre.

Unmittelbar aus dem Nachlaß der Künstlerin,
die Authentizität kann als gesichert gelten.

Darstellung/Blatt : 17 × 22,5 cm

Lediglich in der Himmelspartie links eine kleine/unwesentliche vertikale Druckspur, sonst in schöner frischer Erhaltung – immer in Mappen aufbewahrt. Rückseitig kl. Montierungsreste.

Vita : Ege, Clara (geb. Mohr), dt. Bildhauerin, Seidenweberin, *9.5.1897 Flensburg, †9.10.1990 Grünwald/München. oo Eduard E. […] Stud.: 1917-19 KGS Flensburg, bei dem Bildhauer Heinz Weddig. Enge Kontakte zur Graphikerin Anna Hochreuter sowie zur Wandervogelbewegung. […] – BIBLIOGRAPHIE Wolff-Thomsen, 1994. – Mitt. R. Kaim, München 2001” (Sven-Wieland Staps, in AKL XXXII, 2002, 295).

45 EUR





Potrait : Pieter Corneliszoon Hooft (1581-1647) : Kupferstich v. R. Perzyn nach J. Sandrart, um 1647

Potrait : Pieter Corneliszoon Hooft (1581-1647).

“Petrus Cornelius Hoofdius, Eques Regii Ordinis S. Michaelis, Arcis Mudanae Praefectus, Oppidorum et Agri Goeilandiae Praetor. Aetat. LXII An(n)o. Aerae Christ …”

Kupferstich, ca. 1647.
In der Platte bezeichnet :
“I. Sandrart pinxit. / R. Perzyn Sculp: / C. Dankertz excudebat – C. Barlaeus”.

Darstellung (mit Plattenrand) : 28 × 20 cm
Blatt : 36,3 × 27,5 cm

Guter, kräftiger Abzug. In der horizontalen Mitte feine Papierfältchen, die beim Trocknungsprozeß unmittelbar nach dem Druck entstanden sind. Die breiten, weißen Ränder leicht stockfleckig.

Papier mit Wasserzeichen (Krone/Lilie).

Bibliographische Referenz : Hollstein 50.II

Vita : “Pieter Corneliszoon Hooft (* 16. März 1581 in Amsterdam; † 21. Mai 1647 in Den Haag), Ritter von Sankt Michael, war ein niederländischer Dichter, Historiker und Dramatiker. – Hooft entstammte einer vornehmen Patrizierfamilie, welche im 17. und 18. Jahrhundert diverse Amsterdamer Bürgermeister stellen konnte. Sein Vater war Cornelis Hooft – ein um die Wende des 16. zum 17. Jahrhunderts mächtiger Amsterdamer Stadtregent – Catharina, seine Cousine, war die Ehefrau von Cornelis de Graeff. Er gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Renaissance in den Niederlanden. Seine Auffassungen waren humanistisch; in den Religionskriegen seines Zeitalters blieb er im Allgemeinen neutral. Sein bekanntestes Drama ist Warenar, das eine deutliche Beeinflussung durch das Werk des römischen Dramatikers Plautus verrät. Er war vermögend und verwaltete, da er Drossaard (Truchsess) von Muiden war, zwischen 1609 und 1647 das Muiderslot, ein Schloss 15 km östlich von Amsterdam. Dort entstand um ihn ab 1621 ein literarischer und musikalischer Kreis, der Muiderkring. Die Mitglieder und Besucher dieses Kreises hatten großen Einfluss auf die niederländische Literatur im 17. Jahrhundert.” (Wikip.).

65 EUR





Perücken/Perückenmacher : La Boutique de Perruquier. - Kupferstich, um 1750-1760

Perücken/Perückenmacher

“La Boutique de Perruquier.”
Am unterrand links : “Avec Privilege, du Triangle d’or Hotel des Ursins …”

Kupferstich, um 1750-1760

Darstellung/Blatt : 33 × 44,5 cm (mit Wasserzeichen)

Erhaltung :
Das Blatt ist an drei Seiten (oben u. jeweils seitlich) bis an den Darstellungsrand beschnitten, am Oberrand tls. etwas ungleichmäßig (dieser aber immerhin voll erhalten).

Der Stich wurde professionell von Stockflecken gereinigt, der Druck dadurch aber unvermeidlich etwas silbrig aber durchaus kräftig genug. Keine Risse oder sonstige Restaurierungen etc.

55 EUR





Detlef Willand : Das Gelbe Buch. Einhorn Drache Schmetterling. - Edition Walser-Presse, 1996. - Mit 14 Orig.-Holzschnitten (Pressendruck)

Deflef Willand :
Das Gelbe Buch. Einhorn Drache Schmetterling.

Detlef Willand zum Sechzigsten.
Drei Einhorngeschichten und sieben Sätze
zu Willands Bildern und ein Versuch über den Tag- und Nacht-Zyklus.

Erster Druck der Edition Walser-Presse, 1996.
Texte von Bertus Stock. Holzschnitte von Detlef Willand.

Mit 14 Original-Holzschnitten (2 lose beigelegt).

Folio-Format : 42 × 33 cm.
56 ungezählte Seiten.

Gelbe Orig.-Broschur.
Der Umschlag mit einem winzigen, stecknadelkopfkleinen, grauen Pünktchen – sonst außen wie innen geradezu verlagsfrisch (Umschlagkanten scharf, keine Bereibungen, offensichtlich kaum geöffnet).

Editorische Notiz :
Das Gelbe Buch wird als “Erster Druck der Walser-Presse” in einer einmaligen Auflage von 432 Exemplaren vorgelegt …”

Die Holzschnitte im Einzelnen (teils signiert/teils nicht signiert) :

Dame a la licorne (Aus der Holzschnittfolge “Jäger des Einhorns” (nicht sign.)
Apeiron (sign.)
Glückwunsch (chinesische Kalligraphie) (nicht sign.)
Bogenschütze (sign.)
Jäger des Einhorns (sign.)
Einhorn (sign.)
Katharsis (sign.)
Muse reitet einen Künstler zuschanden (sign.)
Kleine “Argo” (sign.)
Zeichen “Drache” (nicht sign.)
Drei besondere Freunde (nicht sign.)
Was mir so durch den Kopf geht (sign.)

Drache träumt – lose beigelegt, sign.
Meditation über sieben Schmetterlinge – lose beigelegt, sign.

275 EUR





Jacob Kallenberg (1540-1605) : "Wirtzburg" (Würzburg) - "Kauffbeuren" (Kaufbeuren) : Landsknecht(e) als Fahnenschwinger. - Holzschnitt, 1545

2 Holzschnitte auf einem Blatt (Vor- und Rückseite) :
“Wirtzburg” (Würzburg)
“Kauffbeuren” (Kaufbeuren)

Holzschnitte, 1545.
Exemplar der 1. Auflage (1579 erschien eine 2. Aufl., erkennbar am geänderten Schriftduktus).

Landsknecht, eine Fahne mit dem Wappen der Stadt Würzburg -
das sog. “Rennfähnlein” schwingend. Berg und Burg im Hintergrund sind
rein imaginiert.

Literatur : Hanswernfried Muth (Bearb.) : Ansichten aus dem alten Würzburg 1545-1945 (Aus der Graphischen Sammlung des Mainfränkischen Museums Würzburg), 1998. – Teil III, S. 12, Nr. 153.

Darstellungen : je ca. 21,5 × 14 cm.
Größe des angesetzten Papiers : 29 × 19 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg, Monogramm unten rechts “IK”
(nachgewiesen tätig in Bern ca. 1535/65).
Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […], 1545 [Exemplar(e) der 1. Auflage].

Das Blatt ist nicht – wie gelegentlich auch zu finden – gespalten, sondern beidseitig original bedruckt. (Die Rückseite zeigt einen Landsknecht mit der Fahne/Wappen von Kaufbeuren.) Die Holzschnitte wurde rundum mit altem Bütten sehr gekonnt eingefenstert.

Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) siehe Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek.
Literatur : Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke und Schriften.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg).

155 EUR





Jakob Kallenberg (1540-1605) : Landsknechte als Fahnenschwinger. - Holzschnitte, 1545

Landsknechte als Fahnenschwinger.

Holzschnitt(e), 1545.
2 Holzschnittte auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).

Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […], 1545 (Exemplar der 1. Auflage, 1579 erschien noch eine 2. Aufl.).

Darstellungen : ca. 14 × 21,5 cm – Blatt : 28 × 18 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg, unten rechts monogrammiert : “I.K.”
(nachgewiesen tätig in Bern ca. 1535/65).

Erhaltung : Gute Drucke auf festem Büttenpapier, leicht altfleckig.
Der Druck der Rückseite jeweils leicht umseitig durchschlagend. Eine Hinterlegung mit dunklem Papier würde dies stark vermindern. – Das Blatt ist nicht, wie gelegentlich auch zu finden, gespalten und damit seiner Rückseite beraubt, sondern beidseitig original bedruckt.

Literatur : Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) s. Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek sowie Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke und Schriften.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Lansquenet, Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg).

125





Jacob Kallenberg (1540-1605) : "Lintpurg" - "Stramberg". Landsknecht als Fahnenschwinger. Holzschnitt, 1545

2Lintpurg” – “Stramberg”

Zwei Holzschnitte auf einem Blatt,
unten rechts bei “Lintpurg” Monogramm “IK”.

Jeweils ein Landsknecht, die Fahne mit Stadtwappen schwingend.

Darstellung mit Schrift : je ca. 23 × 14,3 cm.
Format des angesetzten Papiers : 29 × 19,5 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg (nachgewiesen tätig in Bern ca.1535/65)
Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […],
1545 (1. Auflage)

Das Blatt ist nicht – wie gelegentlich auch zu finden – gespalten, sondern beidseitig original bedruckt. Die Holzschnitte wurde rundum mit altem Bütten sehr gekonnt eingefenstert, dennoch gingen dabei kleine Partien der Einfassungslinie und des weißen Oberrandes verloren.

Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) siehe Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek.
Literatur : Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke u. Schriften.

Uns vorliegende “Fahnenschwinger” sind von jenen der 2. Auflage von 1579 u.a. unterscheidbar am anderen Schnittduktus der Beschriftung.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg)

125 EUR






Weitere Graphik Weiter