Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Nach dem Schirokko (Scirocco) - Elektrographie, 1975

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Nach dem Schirokko“
[Die vormalige Betitelung „Nächtlicher Hafen“ vom Autor geändert]

Elektrographie, 1975.
Am Unterrand sowie rückseitig bezeichnet/signiert/datiert :

„Elektrographie / 1/10 / R. Rosenkranz / (19)75“.

= Nr. 1 von insgesamt 10 Exemplaren.

Darstellung/Blatt : 68 × 68,8 cm.

Erhaltung : Am Unterrand links die vom Künstler rückseitig angebrachte Bezeichnung
bildseitig blau durchschlagend, wohl kaum störend, zumal ebenda auch ein Blau vorherrscht.

Aus dem Nachlass.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik
der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer
Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten
in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

145 EUR