Dorul van der Heide (1903-1994): Tauromachie. - Radierzyklus

Dorul van der Heide (1903 München – 1994 Weil/b. Landsberg am Lech)

„Tauromachie“ (Stierkampf/Corrida)

Radierzyklus mit 14 Blättern in Weichgrundätzung (Vernis mou), in Braun gedruckt.
Jedes Blatt mit Bleistift signiert sowie am untersten Blattrand rechts nummeriert, jedoch ohne Auflagenbezeichnung.

Die Folge liegt in einer mit Grobleinen überzogenen Flügelmappe (47 × 40 cm); die Blätter im entsprechenden Format.
Der Vorderdeckel deutlich gebogen, alle drei Flügel-Einschlagklappen stark faltig.

Alle Seidenhemdchen über den Radierungen gänzlich verknittert, jedoch durchaus noch zweckerfüllend.

- Die Darstellungen selbst (in unterschiedlichen Größen) in sehr frischer/sauberer Erhaltung.
- Das extrem breitrandige Kupferdruckpapier – jeweils rundum mit Büttenrandabschluss – gelegentlich mit stecknadelkopfgroßen Einschlüssen.

Die Breitrandigkeit kann an der Abb. 5 abgelesen werden.

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280 EUR





Blüchers Rheinübergang bei Caub - Lithographie v. Loeillot/Camphausen, 1862

„Rheinübergang der Schlesischen Armee am 1. Jan. 1814“

[Jahresgabe für die Mitglieder des Schlesischen Kunstvereins]

Farblithographie in der Lithographischen Anstalt
Karl Christian Friedrich Wilhelm Loeillot, Berlin, 1862.

Nach dem Gemälde des Düsseldorfer Schlachtenmalers
Wilhelm Camphausen (1818-1885) : „Blüchers Rheinübergang bei Caub“ (1860)

Darstellung (ohne Schrift) : 46,5 × 64,5 cm
Rahmen : ca. 67,5 × 81,5 cm

Erhaltung : Alt auf Orig.-Unterlage (mit der Schrift) aufgezogen und in einem in etwa zeitgenössischen Rahmen in jüngerer Zeit gerahmt. Die Darstellung in guter/schöner Erhaltung; das Papier der Unterlage etwas gebräunt und mit leichten Handhabungspuren.

Die Abbildung mit einigen verunklärend wirkenden Spiegelungen;
die Darstellung im unmittelbaren Augenschein zeigt in allen Teilen jedoch ganz klar konturiert.

Die kapitale Lithographie von größter Seltenheit, kaum auffindbar!

Im Dezember 1813 sammelten sich die Armeen der Anti-Napoleonischen-Koalition östlich des Rheins.
An Neujahr 1814 überschritt Blüchers Schlesische Armee den Rhein bei Kaub.
Mit dem für Napoleon unerwarteten Winterfeldzug begann der Angriff der Alliierten auf das französische Kernland.

„Marschall Vorwärts“ [G. L. v. Blücher] machte seinem Namen in der ersten Januarwoche des Jahres 1814 alle Ehre: Unter seinem Kommando überquerten innerhalb von nur fünf Tagen rund 50.000 Soldaten, 15.000 Pferde und 182 Geschütze der Schlesischen Armee von Kaub aus den Rhein und drängten im weiteren Verlauf ihres Vormarsches die nach der Völkerschlacht bei Leipzig geschwächten napoleonischen Truppen immer weiter zurück. Gebhard Leberecht von Blücher, der als Marschall Vorwärts in die Geschichtsbücher eingegangen ist, trug somit wesentlich dazu bei, dass das Königreich Preußen beim Wiener Kongress zu den Siegermächten gehörte.“ (s. monumente-online.de)

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1250 EUR (reserv.)





Ernst Fuchs (1930 - Wien - 2015) : Po Molly. - Radierung, sign.

Ernst Fuchs (1930 – Wien – 2015) :

„Po Molly“

Farb. Radierung,
am unteren Plattenrand links Auflagenbezeichnung : Exemplar Nr. 151 von 500.
Unten rechts handsigniert : Ernst Fuchs

Darstellung (Plattenrand) : 41 × 25,2 cm
Blatt : 60 × 43,5 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung.

Das breitrandige Blatt an allen 4 Ecken (deutlich außerhalb der Darstellung)
mit sehr merklichen Spuren früherer Verklebung unter einem Passepartout (s. Abb. mit Pfeilen).

Wiener Schule des Phantastischen Realismus

.

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245 EUR





Die Prinzenkirsche: Altkol. Kupferstich. Aus: Sickler, Der teutsche Obstgärtner, 1801

„Die Prinzenkirsche“

Altkolorierter Kupferstich, 1801

Dieser Kupferstich wäre näher als Umriss-Kupfer zu bezeichnen;
die „Zeichnung“ ist nur punktuell in Umrissen angedeutet.
In der Erscheinung deshalb eher : Aquarell mit Radierung.

Aus : Johann Volkmar Sickler (1742-1820) : Der teutsche Obstgärtner
oder gemeinnütziges Magazin des Obstbaues in Teutschlands sämmtlichen Kreisen (…).

Weimar, im Verlag des Industrie-Comptoirs.

Blatt : 19 × 11 cm

Schönes, kräftiges Orig.-Verlagskolorit.
Auf kräftigem/hellem Bütten.

SW: Pomologie, Prinzen-Kirsche, Obstanbau, Obstbau

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50 EUR





Die gemeine Wald-Erdbeere : Altkol. Kupferstich. - Aus: Sickler, Der teutsche Obstgärtner, 1801

„Die gemeine Wald-Erdbeere mit rother Frucht“

Altkolorierter Kupferstich, 1801

Aus : Johann Volkmar Sickler (1742-1820) : Der teutsche Obstgärtner
oder gemeinnütziges Magazin des Obstbaues in Teutschlands sämmtlichen Kreisen (…).

Weimar, im Verlag des Industrie-Comptoirs.

Blatt (vollrandig) : 19 × 11,2 cm

Auf kräftigem/hellem Bütten.
In schönem/kräftigem Orig.-Verlagskolorit, tls. mit Eiweißhöhung.
Am linken Blattrand (sowie verso ebenda) Spuren der Ausheftung.
Die Schrift etwas knapp am Blattunterrand, jedoch so original.

SW: Erdbeeren, Walderdbeeren

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65 EUR





Attr. Max Honegger: Buntpapiere/Vorsatzpapiere des Jugendstil (um 1900)

Zwei Buntpapiere,
vormals als Vorsatzpapiere eingebunden.

Beide Blätter etwas altfleckig und mit kleineren Randschäden.

Je 33 × 24,5 cm, Papier – bemessen üblichen Vorsätzen – eher dünn als kräftig.

Ein Blatt unten re. mit „M.H.“ monogrammiert;
wohl Max Honegger (1860 Hilzingen-1955 Karlsruhe).

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zus. 36 EUR





Der Malvasier Apfel: Altkol. Kupferstich. Aus: Sickler, Der teutsche Obstgärtner, 1801

„Der Malvasier Apfel“

Altkolorierter Kupferstich, 1801

Dieser Kupferstich wäre näher als Umriss-Kupfer zu bezeichnen;
die „Zeichnung“ ist nur punktuell in Umrissen angedeutet.
Dieser Kupferstich wäre näher als Umriss-Kupfer zu bezeichnen;
die „Zeichnung“ ist nur punktuell in Umrissen angedeutet.
Im Erscheinungsbild eher : Aquarell mit Radierung.

Aus : Johann Volkmar Sickler (1742-1820): Der teutsche Obstgärtner
oder gemeinnütziges Magazin des Obstbaues in Teutschlands sämmtlichen Kreisen (…).

Weimar, im Verlag des Industrie-Comptoirs.

Blatt : 19 × 10,5 cm

Auf kräftigem/hellem Bütten.
In guter Erhaltung und schönem/kräftigem Orig.-Verlagskolorit, teils mit Eiweißhöhung.
Eine unwesentlich leichte Papierwellung zeigt die Unberührtheit an, nicht einen Mangel.
Freilich wäre eine Glättung gut möglich.

SW: Pomologie, Birnen, Obstbau, Obstanbau, Malvasier-Apfel

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65 EUR





Der Apis-Apfel: Altkol. Kupferstich. - Aus: Sickler, Der teutsche Obstgärtner, 1801

„Der schwarze Apis-Apfel“

Altkolorierter Kupferstich, 1801

Dieser Kupferstich wäre näher als Umriss-Kupfer zu bezeichnen;
die „Zeichnung“ ist nur punktuell in Umrissen angedeutet.
Im Erscheinungsbild eher : Aquarell mit Radierung.

Aus : Johann Volkmar Sickler (1742-1820): Der teutsche Obstgärtner
oder gemeinnütziges Magazin des Obstbaues in Teutschlands sämmtlichen Kreisen (…).

Weimar, im Verlag des Industrie-Comptoirs.

Blatt : 19 × 11 cm

Auf kräftigem, hellem Bütten.
In guter Erhaltung und kräftigem Orig.-Verlagskolorit, teils mit Eiweißhöhung.
Eine kleine vertikale Druckspur, die bildseitig kaum auffällt.

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50 EUR





HEIA Stöcke (1904 Hannover-1956 Wasserburg/Inn) : [Rotamorph] - Mischtechnik

Elisabeth Stöcke, gen. HEIA : (1904 Hannover – 1956 Wasserburg/Inn) :

[Von Schwarz zu Rotamorph]

Mischtechnik auf leichtem Papier,
am Unterrand bezeichnet („HI 2“) und signiert.

Zur gegenstandslosen/informellen Malerei ist HEIA Stöcke in der Reifezeit vorgedrungen;
die Arbeit dürfte daher in die frühen 1950er-Jahre zu datieren sein“

Darstellung/Blatt : 29 × 21 cm.
Aus dem Nachlass der Künstlerin.

Das Blatt liegt lose auf schwarzem Tonpapier auf.
In der Abb. erscheint das Papier chamois getönt,
in natura zeigt sich lediglich ein leichter Stich ins Grau.

In der unteren/linken Ecke schwache Knickspur –
auf der Abbildung nicht erkennbar, aber auch kaum störend.
Ansonsten geringe Handhabungsspuren
.

Die etwas in Vergessenheit geratene Künstlerin besuchte von 1921 bis 1923 die Kunstgewerbeschule Berlin,
daran anschließend erhielt sie bis 1925 eine weitere Ausbildung an den Vereinigten Staatsschulen.
1945 in Berlin ausgebombt, kommt sie noch im gleichen Jahr nach Wasserburg (Heberthal) – und bleibt.

Kurze Erwähnung erhält die Künstlerin bei : Hans Baumgartner, „Gleichwie der Inn fliest alls dahin“. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 431, Farbabb. S. 203.

Zur Vita sowie zum Nachlass von HEIA Stöcke findet sich im Stadtarchiv Wasserburg ein etwas älterer Beitrag :
https://www.wasserburg.de/stadtarchiv/archivbestaende/bestand-vi-sammlungen/einzelne-sammlungsbestaende/stoecke-heia

Inzwischen sind in Wasserburg weitere Bilder aus dem Nachlaß ans Licht gelangt,
aus dem u.a. auch das vorliegende Blatt enstammt.

(SW : Wasserburgensien. Informel. Informelle Malerei)

.

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Versendung ist nicht vorgesehen; gerne Abholung in Wasserburg/Marienplatz 19.

55 EUR





Emil Orlik (*1870) : Arabische Landschaft - Radierung, 1915

Emil Orlik (1870 Prag – Berlin 1932) :

„Arabische Landschaft“

(Kaltnadel-)Radierung mit Tonplatte, auf Kupferdruckpapier, 1915

Darstellung : 19,5 × 28 cm
Blatt: 30 × 37 cm

Mit Verlegeradresse am Blattunterrand :
„Wien, Verlag der Gesellschaft für vervielfältigende Kunst.
Das Blatt trägt keine Handsignatur, wie in dieser (Normal-)Ausgabe allgemein.

Breitrandiges Blatt. Am rückseitigen Oberrand verbräunte Reste von zwei abgelösten Tesastreifen (s. Abb.)
Insgesamt in guter/ansprechender Erhaltung.

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verk.





Ernst Arnold Bauer (1949 Linz - 2022 Rieshofen/Nähe Eichstätt): Landschaftsphantasie. - Farbstifte, 1989

Ernst Arnold Bauer (1949 Linz – 2022 Rieshofen/Nähe Eichstätt)

Landschaftsphantasie

Farbstifte auf leichtem Karton,
signiert/datiert : E. A. Bauer 19(89)

Passepartoutausschnitt : 11 × 9 cm
Passepartout : 24 × 18 cm

Zu Leben & Werk des Weltbürgers, der lange Jahre in Eichstätt/Altmühltal gelebt & gearbeitet hatte :
https://www.art-pure.org

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95 EUR





Wappen: Herzogl. Holsteinisches Wappen. - Kupferstich, bei Weigel, 1751

„Herzogl. Holsteinisches Wappen“

Kupferstich, bei Weigel, 1751

Rückseitig Legende : Stamm-Tafel der Hertz. zu Holstein-Sunderburg/Augustusburgis(che) Linie

Blatt : 20 × 25 cm,
nur geringe Altersspuren: linker Rand unten etwas eingekürzt.
Insgesamt gutes Exemplar.

Herzöge zu Holstein

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28 EUR





Wappen: Herzoglich Mecklenburgisches Wappen. - Kupferstich, bei Weigel, 1751

„Herzogl. Mecklenburgisches Wappen“

Kupferstich, bei Weigel, 1751

Blatt : 20 × 25 cm,
nur geringe Altersspuren, schönes Exemplar.

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28 EUR





Wappen: Preussen-Brandenburg. - Kupferstich, bei Weigel 1751

Preussen – Brandenburg :

„Königl. Preussisches und Churfürstl. Brandenb. Wappen“

[Königlich Preussisches und Churfürstlich Brandenburgisches Wappen]

Kupferstich, bei Weigel, Wappenkalender, 1751

Blatt : 20 × 25 cm,
Etwas stockfleckig, am Unterrand leicht bestoßen

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28 EUR





Stefano della Bella (*1610 Florenz) : Pilger - Radierung, um 1650/60

Stefano della Bella (1610 Florenz 1664) :

Rastender Pilger

Radierung, wohl um 1650/1660;
erstmals erschienen : Paris 1642, bei Israel Henriet.

Blatt 5 aus der Folge : Agréable diversité de figures.

In der Platte unten rechts „Israel ex(cudit)“,
die Platten-Nr.: „5“ wurde weitgehend gelöscht, entspricht vermutl. Plattenzustand V,
vgl. De Vesme/Massar 1971, Stefano della Bella (121.V)

Darstellung/Plattenrand : 7,2 × 10,3 cm
Blatt : 9 × 12 cm

Das Blatt Stockflecken gereinigt, das Papier dadurch stark aufgehellt.

Mit zwei Papierfälzchen auf dünnes Unterlagepapier montiert,
Reste von zwei älteren Montagestreifen daneben
(einer davon zur Vorderseite etwas durchscheinend (s. Abb.).

Israel Henriet (1590 Nancy – 1661 Paris), Herausgeber der Folge.

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65 EUR






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