Jacob Hoefnagel (*1575): Festina lente - Kupferstich

„Festina lente“ (oder : Eile mit Weile!)

Kupferstich, mit Plattenton, 1592.
Jacob Hoefnagel nach Joris Hoefnagel (1542 Antwerpen – 1601 Wien)

Darstellung (Platte) : 540 × 208 mm.
Deutliche Altersspuren, auch etwas wellig, nicht professionell restauriert.

Teil I der Folge : Archetypa studiaque :
Spinnen, Schnecke, Kornähre, Walnuss, Mücke, Schmetterling.

Am Unterrand : „Deus docuisti me … pronunciabo mirabila tua. Psa: 30“

Bibliograph. Referenz : Hollstein / Dutch and Flemish etchings, engravings and woodcuts c.1450-1700 (18). – Vignau-Wilberg 2017 / Joris and Jacob Hoefnagel Art and Science around 1600 (G 11c)

Copper engraving, toned, 1582.





Portrait: Carl Ritter von Menz (Wasserburg/Inn) - Radierung, Reichmann

  • „Carl Ritter von Menz, Königlich baierischer Landrichter in Wasserburg, Mitglied des Civ. Verdienst-Ordens, Redacteur der Statuten für die beyden Vereine des Lehrer-Personals im Isar-Kreise und beständiger Schiedsrichter für diese Vereine.
  • Aus Dankbarkeit und Liebe für die menschenfreundlichen Bemühungen diese Mannes,
    von der Mitgliedern des Vereins veranstaltet.“
  • Bildunterschrift : „Nach der Natur gemalt u. radirt von G. Reichmann, München, 1824“

Darstellung im Hochoval : 25 × 22 cm
Plattenrand : 43 × 30,5 cm
Blatt : 54 × 39 cm

Das breitrandige Blatt angestaubt und stockfleckig sowie mit Handhabungsspuren (Fingerknicke, Randläsuren u.a.).

Von einiger Seltenheit.

220 EUR





Passion/Kreuzigung: Kupferstich, Jan Muller/Lucas van Leyden

Passion / Kreuzigung :

Kupferstich von Jan Muller
nach Lucas van Leyden, 1615-1620

Unten links das Monogramm
L. van Leydens und die Datierung : L 1521

Vgl. Ktlg. British Museum, no. 1845,0809.953

Blatt : 115 × 75 mm

Bibl. Referenz : New Hollstein (Dutch & Flemish) / The New Hollstein :
Dutch and Flemish etchings, engravings and woodcuts 1450-1700 (51.II)

Erhaltung : Knapp, unter Verlust der Umrandung beschnitten;
die Oberkante weist ein kleine Einkerbung des Papiers auf.
Deutlicher Braunfleck in der rechten oberen Ecke.
Mit doppelten Fälzchen oben auf säurefreie Passepartoutrückwand aufgelegt,
das Blatt kann zur Ansicht der Rückseite angehoben werden.

145 EUR





Thomas Hirschle (*1963): Tatlin - Holzschnitt, 1993

Thomas Hirschle (*1963 Laichingen) : Tatlin

Holzschnitt, handsigniert, 1993.

Darstellung : ca. 50 × 47 cm
Blatt : ca. 60 × 50 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. „Gelegenheitssignatur“,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern „gefälligerweise“ signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

Studium an der Kunstakademie bei Jürgen Brodwolf

55 EUR





Rupert Rosenkranz (*1908): Refugium/Felsenhöhle - Elektrographie

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Refugium“ (Felsenhöhlen/Felsentore)

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1973.
Am Unterrand links bezeichnet/signiert :

„Elektrographie / 5/6 / R. Rosenkranz / 73
Rückseitig betitelt „Refugium“ sowie nochmals mit Auflagenvermerk.

In schöner Erhaltung.

Darstellung/Blatt : 68,5 × 53 cm.
Das Blatt ist original bis ganz an den Rand bedruckt.
Das Exemplar war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Aus dem Nachlass.
Wir können hieraus noch eine Anzahl weiterer Arbeiten von Rupert Rosenkranz anbieten.

Biogramm : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm sogenannte Technik
der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer
Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten
in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

165 EUR





Porträt : Esther Besserer - Kupferstich Sandrart/Preißler, 1660

Portrait :

Esther Besserer, geb. Pilgram
(verheiratet mit Daniel Besserer, Kaufmann in Nürnberg)

Kupferstich Jakob von Sandrart
nach Daniel Preißler, 1660

Titelkupfer zu Matthaeus Ayerschöttel :
Schmertzhafter Sechswöcherinnen seeliger Abschied. – Nürnberg 1661

(vgl. Ktlg. British Museum, Bb,8.254)

Unterhalb der Darstellung gestoch. vier Zeilen Verse von Christoph Arnold (1627-1685), u.a.
Mitglied des Pegnesischen Blumenordens

Darstellung/Platte : 23,3 × 14,2 cm

Erhaltung : An den Ecken älter auf Unterlagepapier montiert,
nun nur mehr an den beiden linken Ecken befestigt,
rechts gelöst, somit kann das Blatt angehoben werden
und die Rückseite ist zu sehen.

Obere Ecken mit Abrissen, an den Seiten drei kleine/kurze Risse,
die nicht in die Darstellung reichen.

85 EUR





Günther Blechschmidt (*1891): Springbrunnen - Tusche

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

Der große Springbrunnen

Tuschpinselzeichnung,
unten rechts monogrammiert : Bl.

Darstellung : ca. 35 × 40 cm.
Blatt : 38,5 × 45 cm.
Blattränder unregelmäßig beschnitten.

Die Darstellung selbst in schöner, frischer Erhaltung.

Die Blattränder, außerhalb des eigentl. Darstellungsbereichs, etwas gewellt sowie
mit kleineren Läsuren – herrührend von abgelösten Montagestreifen, die der Künstler
offensichtlich selbst angebracht.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. -
Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Bd. I, S. 230).

95 EUR





Franz Stuck (*1863): Kämpfende Faune - Radierung

Franz (von) Stuck (1863 Tettenweis-1928 München) :

Kämpfende Faune

Radierung, gedruckt 1892.

N i c h t handsigniert,
lediglich in der Platte bezeichnet.

Unterhalb des Plattenrandes :
„Kämpfende Faune. Originalradirung von Franz Stuck“.

Das Blatt entstammt unmittelbar aus :
Die Radierung der Gegenwart.
Wien, Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst, 1892.

Die Radierung ist mit Text (sog. Textkupfer) auf einem Blatt
(üblicherweise nicht so stark wie Kupferdruckpapier) aus oben genanntem Werk gedruckt.

Auf Rückseite der Radierung befindet sich Text,
der jedoch bildseitig nicht beeinträchtigt.

Darstellung (mit Plattenrand) : 9,5 × 14,8 cm.
Blatt : 38 × 28,5 cm (sehr breitrandig, Blattoberrand mit punziertem Kopfgoldschnitt).

Auch das Textblatt frisch/sauber erhalten,
lediglich ein paar ganz schwache Altersfleckchen.

Unter einem großen säurefreien Schrägschnittpassepartout (ca. 56 × 35 cm)

75 EUR





Paula Wimmer (*1876 Solln): Pferde vor dem Schloß

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

Pferdemarkt vor dem Schloß –
und eine Dampfeisenbahn auf einem Aquädukt

Radierung, Abzug 1960er Jahre,
auf chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand signiert : P. Wim(m)er.

SPÄTABZUG
von der Original-Platte aus den 1960-er Jahren,
von Paula Wimmer (im Alter) signiert :
typisch der dicke Bleistift und die Merkmale einer älteren Hand.

Darstellung/Plattenrand : 16,7 × 23,5 cm
Blatt : 26,5 × 34 cm

In sehr schöner, breitrandiger Erhaltung.

Vorliegendes Blatt läßt die frühe Schule bei Max Feldbauer noch erkennen.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne (d.h. Expressionismus) u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt.

„Das Gros der Graphiken (Paula Wimmers) scheint … im Zeitraum von 1910 bis 1930 anzusiedeln sein, die nochmals in den sechziger Jahren von Paula Wimmer in Gedenkmappen für Alfred Kubin, Paul Westheim, Paul Cassirer und Marie Janssen zusammengefaßt wurden.“ (vgl. Elisabeth Boser u.a.: Paula Wimmer 1876-1971. „Ich spielte mit Farben Theater“. – Eine Ausstellung des Zweckverbandes Dachauer Galerien und Museen 24. November 1994 bis 25. Januar 1995, S. 21, ein Beitrag von Birgitta Unger-Richter). – Zu den versch. Gedenkmappen, s. S. 63.

55 EUR





Anonymus: Fischerboot am Strand - Radierung

[Anonymus] :

Fischerboot am Strand

Radierung

Ohne Bezeichnung

1. Hälfte/Mitte 20. Jh.

Darstellung : 20,5 × 26,5 cm
Blatt : 24 × 29,5 cm

Feiner Plattenton, in sehr schöner Erhaltung.

75 EUR





Heinrich Georg Dendl (*1854 Wasserburg/Inn): Mädchen - 1874

Heinrich Georg Dendl (1854 Wasserburg am Inn – 1925 Rosenheim) :

Mädchenportrait (wohl eine Wasserburgerin)

Kohlezeichnung, 1874,
signiert, datiert und mit W-Kürzel (wohl für Wasserburg) bezeichnet.
Unten links „Nach dem lebendem Modelle gez.“

Blattmaß : ca. 47 × 39 cm

Erhebliche Erhaltungseinschränkungen :
Im unteren linken Eckbereich braunfleckig, extrem knittrig
und mit großer Fehlstelle. Rückseitig grobe Papierflicken.

Vita : „Heinrich Georg Dendl (*1854 in Wasserburg am Inn; † 1925 in Rosenheim) war ein deutscher Porträt-, Landschafts- und Stilllebenmaler. Von den Eltern zum Schuhmacher bestimmt, erlernte Heinrich Dendl bei Schuhmacher Franz Xaver Ernst in Wasserburg am Inn das Schusterhandwerk. Ernst erkannte das künstlerische Talent seines Lehrlings und förderte dieses. Dank der Unterstützung durch seinen Lehrherrn und der des Wasserburger Brauereibesitzers Andreas Ponschab konnte Dendl seit dem 7. Oktober 1873 an der Königlichen Akademie der Künste in München studieren. Bei der Ausstellung der Abschlussarbeiten im Jahr 1877 wurde er mit einer bronzenen Medaille ausgezeichnet. Nach dem Studium war er zunächst in Wasserburg am Inn tätig … 1879 malte er das Porträt Ludwigs II. von Bayern, 1878 die Porträts des Ehepaars Palmano und 1879 des Ehepaars Gassner. 1890 erneuerte er das große Fresko am Brucktor in Wasserburg am Inn.] Einige seiner Werke befinden sich im Städtischen Museum von Wasserburg am Inn.

Literatur :
Ferdinand Steffan: Heinrich Dendl – ein vergessener Wasserburger Maler. In: Heimatverein Wasserburg am Inn und Umgebung (Hrsg.): Heimat am Inn Nr. 16/17, 1997, S. 168
Dendl, Heinrich Georg. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 26, Saur, München u. a. 2000, ISBN 3-598-22766-3, S. 114.
Ferdinand Steffan, Heinrich Dendl, ein vergessener Wasserburger Maler. Kurzbiographie und Werkverzeichnis. In:Heimatverein e.V. Wasserburg am Inn und Umgebung (Hg.) Heimat am Inn, Nr. 16/17, Wasserburg am Inn, 1997“ (s. Wikipedia, 15.3.21)

Alte Kunst Wasserburg am Inn

75 EUR





Wilhelm Neufeld (*1908): Figuration - Farbholzschnitt

Wilhelm Neufeld (1908 München – 1995 Chieming) :

Figuration (Hilfstitel)

Farbholzschnitt (von 2 Platten, schwarz/lila) auf Japan

Handsigniert, datiert und mit Auflagenbezeichnung :
Wilhelm Neufeld – Wasserburg [am Inn] – Juni 1977 – 43/52 C

In sehr schöner, frischer Erhaltung (keine Flecken, keine Risse etc.).
Auf der Abbildung erscheint das Papier zu dunkel, in natura zeigt es sich hellweiß.

Die vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnliche Positionierung des Abdrucks
auf dem Papier liegt in der Absicht des Gestalters (kein nachträgl. Beschnitt).

Darstellung : 37 × 41 cm
Blatt : ca. 63 × 43 cm

Vita :

„1908 geboren in München Studium bei Julius Heß an der Münchner Akademie und Jan Thorn-Prikker, Kölner Werkschule
1933 Wandmalereien in Florenz
1939 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Rußland bis 1947
1947 Umzug von Berlin nach Chieming, Heirat mit Lotte Fischer
1948 Beginn als Buchkünstler für die Verlage Heimeran und Müller & Kiepenheuer, später auch für Insel, Atlantis, Luchterhand, Desch, Tiessen und zahlreiche andere Verlage
1949 Blevin Davis-Preis für Malerei
1955 Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Buchkünstler, Erste Bronzeplastiken, gegossen in der Werkstatt von Heinrich Kirschner
1965 Professur an der Fachhochschule Mainz für Entwurf, Freies Zeichnen und Formbetrachtung bis 1975
1979 Gründung der Methusalem-Presse in Chieming am See, zahlreiche Pressendrucke mit Illustrationen zu Werken von Goethe, Heraklit, Kafka, Kleist, Neruda, anderen Autoren und eigenen Texten. Daneben Arbeiten für andere Verlage, die zweimal von der Stiftung Buchkunst als schönstes Buch ausgezeichnet wurden
1922 erscheint die von W. N. hergestellte Werkmonographie “Versuche Vermutungen“
1994 Retrospektive in der Städtischen Galerie Rosenheim (mit Katalog)
1995 Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig für Buchkunst Ausstellung “Wilhelm Neufeld – Die Bücher der Methusalem-Presse und sein graphisches Werk“ in der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig Abschluß der Methusalem-Presse mit dem Werk “Epitaph“ Tod von Ehefrau Lotte Neufeld im Juni Tod von Wilhelm Neufeld im November in Chieming Gründung der Lotte und Wilhelm-Neufeld-Stifung ld.“ (dankend entnommen aus : www.wilhelm-neufeld.de)

65 EUR





Wilhelm Neufeld (*1908) : Figuration - Farbholzschnitt

Wilhelm Neufeld (1908 München – 1995 Chieming) :

Figuration (Hilfstitel)

Farbholzschnitt (von 2 Platten, schwarz/oliv) auf Japan.

Handsigniert, datiert und mit Auflagenbezeichnung :
Wilhelm Neufeld – Wasserburg [am Inn] – Juni 1977 – 28/47 A

In sehr schöner, frischer Erhaltung (keine Flecken, keine Risse etc.)
Die vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnliche Positionierung des Abdrucks
auf dem Papier liegt in der Absicht des Gestalters (kein nachträgl. Beschnitt).

Darstellung : 37 × 41 cm
Blatt : 61 × 43 cm

Vita :

„1908 geboren in München Studium bei Julius Heß an der Münchner Akademie und Jan Thorn-Prikker, Kölner Werkschule
1933 Wandmalereien in Florenz
1939 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in Rußland bis 1947
1947 Umzug von Berlin nach Chieming, Heirat mit Lotte Fischer
1948 Beginn als Buchkünstler für die Verlage Heimeran und Müller & Kiepenheuer, später auch für Insel, Atlantis, Luchterhand, Desch, Tiessen und zahlreiche andere Verlage
1949 Blevin Davis-Preis für Malerei
1955 Gründungsmitglied des Bundes Deutscher Buchkünstler, Erste Bronzeplastiken, gegossen in der Werkstatt von Heinrich Kirschner
1965 Professur an der Fachhochschule Mainz für Entwurf, Freies Zeichnen und Formbetrachtung bis 1975
1979 Gründung der Methusalem-Presse in Chieming am See, zahlreiche Pressendrucke mit Illustrationen zu Werken von Goethe, Heraklit, Kafka, Kleist, Neruda, anderen Autoren und eigenen Texten. Daneben Arbeiten für andere Verlage, die zweimal von der Stiftung Buchkunst als schönstes Buch ausgezeichnet wurden
1922 erscheint die von W. N. hergestellte Werkmonographie “Versuche Vermutungen“
1994 Retrospektive in der Städtischen Galerie Rosenheim (mit Katalog)
1995 Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig für Buchkunst Ausstellung “Wilhelm Neufeld – Die Bücher der Methusalem-Presse und sein graphisches Werk“ in der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig Abschluß der Methusalem-Presse mit dem Werk “Epitaph“ Tod von Ehefrau Lotte Neufeld im Juni Tod von Wilhelm Neufeld im November in Chieming Gründung der Lotte und Wilhelm-Neufeld-Stifung ld.“ (dankend entnommen aus : www.wilhelm-neufeld.de)

65 EUR





Anonymus: Elfe mit Schmetterling, um 1900

[Anonymus] :

Elfe mit Schmetterling

Aquarell, um 1900.
Ohne jede Bezeichnung.

Darstellung : ca. 14 × 9 cm
Unterlagekarton (oval) : ca. 27,5 × 21,5 cm

Schöne Erhaltung der Darstellung,
diese ausgeschnitten und goldfarben umrandet auf einen Trägerkarton alt/original aufgezogen. – Außerhalb der Darstellung etwas altfleckig/angestaubt sowie am linken Rand neben der Darstellung mit kleinen Knickspuren.

Symbolismus, Elfen

75 EUR





Engelmann/Bacler d'Albe: Juifs de Pologne - Lithographie, 1812

„Juifs de Pologne“ (Polnische Juden)

Polnische Händler zeigen ihre Waren
Soldaten (Kosaken).

Lithographie v. Godefroy Engelmann
nach Louis-Albert-Ghislain Bacler d’Albe, 1812

Darstellung : 20,5 × 14 cm

Erhaltungseinschränkungen :
Das Blatt rundum beschnitten (ohne nennenswerten Bildverlust).
In den vier Ecken abgelöste Montierungsstreifen (Papierausdünnungen),
oben rechts hinterlegter Randriss, ebenda Papier wellig.
In der gestoch. Schrift Läsuren., kleine Flecken in der Himmelspartie.

45 EUR






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