Georges Braque (1882-1963) : Feuillage noir. - Radierung, 1956 (nummeriert/signiert)

Georges Braque (1882-1963) :

“Feuillage noir”

Radierung auf Japan, 1956,
nummeriert (Nr. 46 von 50 Exemplaren) und signiert.

Blattmaß : 63 × 50 cm.

Das Blatt leicht lichtschattig, gering fleckig und mit einigen Papierfältchen.
Unter Passepartout mit Filmoplast-Streifen an den Rändern montiert.
Der Rahmen etwas an den Kanten bestoßen.

Auf der Rahmenrückseite zwei Klebezettel der Galerie Thomas (München, Maximilianstr.), mit Angaben zu diesem Blatt.

Vallier 106.

780 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Malerische Zueignung (Anrufung)". - Blatt Ib aus Opus II: Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Malerische Zueignung (Anrufung)”

Blatt Ib aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “Ib”

Platte : 41,3 × 26 cm
Blatt : 56 × 39,7 cm

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

Am unteren Plattenrand links (außerhalb der Darstellung) deutliche Radierspuren unter merklicher Aufrauhung des Papiers, Radierspuren ebenso am oberen rechten Plattenrand, jedoch in einem deutlich kleineren Bereich (s. jeweils die Pfeile in den Abb.)

Die weißen Blattränder mäßig leicht stockfleckig.
Das beigegebene schlichte Orig.-Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das zugehörige Seidenhemdchen mit deutlicheren Stockflecken.

“Das Titelblatt vergegenwärtigt uns die Stunde, da der Künstler, – von dem wir allerdings nur die Hände sehen – sich zur Arbeit hinsetzt. Das Handwerkszeug liegt bereit; er sinnt und sinnt, die Kerze brennt derweilen ganz herab, und er schläft darüber ein. Da erscheint ihm im Traum Ovid, dessen Büste wir oben sehen, und der Stoff zu seiner Folge stellt sich ein. Der Altar oben r. spielt in charadenhafter Weise auf das Opfer an”. – - – “Beschreibung : Auf einem Tisch, an dessen Kante ein paar gefaltete Hände ruhen, liegen Tuschnäpfchen, Radiermesser, Kohle usw. und ein fast ganz herabgebrannter, doppelter Kerzenhalter. Im Kerzenrauch, der sich oben zerteilt, erblicken wir eine Küstenlandschaft, 1. davor eine Kolossalbüste des Ovid und r. ein Opfernder bei einem Räucheraltar.” (s. Museums-Verein Naumburg: https://mv-naumburg.de/objekte/640-max-klinger-opus-ii-sg10193, nach Singer).

195 EUR





Der Schneevogel aus der Hudsonbay (Montifringilla major) : Altkol. Kupferstich v. George Edwards/bei Seligmann, 1749-1776

“Der Schneevogel aus der Hudsonbay”

“Montifringilla major – L’Oiseau de Neige, de la Baye de Hudson”

Altkolorierter Kupferstich von George Edwards.
Aus : Johann Michael Seligmann : Sammlung verschiedener ausländischer und seltener Vögel,
Nürnberg, bei Johann Joseph Fleischmann in Nürnberg, 1749-1776.

Darstellung/Plattenrand : 28 × 21 cm
Blatt : 35 × 23,5 cm

Erhaltung :
Das Blatt leicht wasserrandig und stockfleckig, rückseitig stärker merklich,
dort auch umlaufend ein alter/schmaler Montagestreifen, der jedoch keinerlei Schaden anrichtet –
ansonst sehr ansprechend mit schönem Altkolorit.

Original coloured copper engraved plate by George Edwards, publ. in J. M. Seligmann, Sammlung verschiedener ausländ. u. selt. Vögel, Nuremberg, 1749-1776. Somewhat water stained and spotty. On the reverse small mounting strip around the edges.

Hudson Bay





Pierre-Joseph Redouté : Rosa Centifolia Crenata. - Aus : "Les Roses", 1824

Pierre-Joseph Redouté :

“Rosa Centifolia Crenata – Rosier Centfeuilles A Folioles Crenelées”

Farbkupferstich (eigentl. Farbpunktierstich), ein wenig beikoloriert,
nach Pierre-Joseph Redoute (1759-1840),
aus : “Les Roses … “, 1824

Plattengröße ca. : 20 × 15 cm
Blatt : 24 × 16 cm

Gestochenes Monogramm unten links (“P.J.R”).

Auf Velinpapier. In sehr duftiger, unberührter Erhaltung. Auf dem vollen, unbeschnittenen Blatt.

Original colour stipple engraving, only a few parts coloured by hand.
Fine condition, untouched.

95 EUR





Werner vom Scheidt (1894 Großblittersdorf/Elsass-1984 Bad Bergzabern) : Stare. - Radierung

Werner vom Scheidt (1894 Großblittersdorf/Elsass-1984 Bad Bergzabern) :

“Stare”

Fein handkolorierte Radierung auf Velin,
in der Platte monogrammiert, handsigniert sowie am untersten Blattrand links betitelt.

Rückseitig unten li. mit “Nr. 2” bezeichnet.
Wohl Bl. 2 einer unbestimmten Auflage. Die Handkolorierung könnte nach Bedarf vorgenommen worden sein und somit entfiel eine von vornherein festgesetzte Auflagenhöhe.

Darstellung (Plattenrand) : 30 × 20 cm.
Blatt : 49,5 × 34,2 cm (unbeschnitten/vollrandig, Papierton leicht chamois).

Erhaltung : Ganz gering lichtschattig. Blattkanten gering angestoßen Außerhalb der Darstellung (oben rechts) größere Papierausdünnung (herrührend von abgelöstem Montierungsstreifen), bildseitig nur ganz schwach merklich (auf dem Scan eher überdeutlich zu sehen).

30 EUR





Franz Hlavaty (1861-1917) : Im Strandbad. - Aquarell, signiert

Franz Hlavaty (1861-1917) :

[Im Strandbad]

Aquarell,
unten rechts signiert : F. Hlavaty, Mchn.

Darstellung : 18,3 × 17 cm.
Rahmen : 30 × 30 cm.
Unter Glas, Passepartout und schlichtem neuerem Rahmen.

Erhaltungseinschränkung :
Quer durch die Darstellung eine Papierquetschfalte
(s. Abb. mit Pfeilen u. Vergrößerung).

Umkreis : Simplicissimus, Fliegende Blätter u.a. humoristische Zeitschriften der Zeit

95 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

“Bacchantenzug”

Bacchanal, Bacchanalien.

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal sehr an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, minimale Bestoßungen – insgesamt in sehr schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der “Nebel” in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

295 EUR





Plakat. - Entwurf Erich M. Simon : "Strothmann's Förthöfer - Meine Wahl!" - Wilhelm Strodtmann/Minden in Westfalen

Erich M. Simon : Werbe-Plakat, um 1925.

Die Datierung ist entnommen der Objektdatenbank des Dt. Histor. Museums.

“Strothmann’s Förthöfer – Meine Wahl!”
Wilhelm Strodtmann/Minden in Westfalen.

Unten rechts der Entwerfer : Simon, d.i. Erich M. Simon.

Blattmaß : 48 × 71 cm.

Das Plakat in vollrandiger Erhaltung. In der Himmelspartie kleines, mit Japan hinterlegtes Löchlein (ca. 5 × 2 Millimeter), ein kl. Randeinriß (ob. rechts), ebenfalls (kaum merklich) mit Japan fein geschlossen. Desweiteren einige bis zu markgroße, schwache Flecken. Schließlich ganz kleine, punktförmige Randfleckchen. Rückseitig mehrere Braunflecken, die bildseitig tls. ein wenig durchschlagen.

Angesichts der Empfindlichkeit des recht dünnen Papiers und dem Gebrauchscharakter des Plakats eine recht passable Erhaltung.

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“Born 12 April 1892 in Kolberg (now Kolobrzeg, Poland). Studied at the school attached to the museum of industrial arts, Berlin: a teacher was Emil Orlik. 1911, 1913: studied in Paris. Designed books for publishers including S. Fischer, Georg Müller, G. Kiepenheuer, Erich Reiss.”

Geboren 1892 Kolberg (Polen); Schüler v. Emil Orlik. 1911/13 in Paris. Buchillustrationen (Umschläge u.a.) für S. Fischer, Georg Müller, G. Kiepenheuer, Erich Reiss.

Literatur : H.K. Frenzel : Erich M. Simon. – Gebrauchsgraphik (International Advertising Art), Berlin: Phönix Illustrationsdruck und Verlag GmbH – später: “Gebrauchsgraphik”. Druck u. Verlag, July 1931, pp. 2-9.
Die Information dankend entnommen aus: germandesigners.net

70 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Lech am Arlberg mit Omeshorn. - Farblithographie, um 1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Lech am Arlberg mit Omeshorn

Farblithographie, um 1925.

Im Stein bezeichnet,
jedoch ohne Signatur und Auflagenbezeichnung.

Darstellung : 30 × 41,5 cm
Blattmaß : 38 × 53 cm

Erhaltung : Die Lithographie wurde professionell von Stockflecken gereinigt.

Bei vorliegender Farblithographie handelt es sich um einen Handdruck;
der Farbauftrag ist entsprechend nicht ganz regelmäßig. Auch teils leichte Plattenkratzer, die jedoch im üblichen Betrachterabstand nicht merklich sind.

Am linken und rechten Bildrand mittig die Passerkreuze als kl. Nadelstiche sichtbar.

Wir haben aus dem Nachlaß des Künstlers noch einige weitere Exemplare dieser farb. Künstlersteinzeichnung am Lager. Jeweils in der Farbstellung etwas voneinander abweichend (typ. für Handdrucke). Auch Exemplare mit Signatur und Nummerierung.

120 EUR





Martin Erich Philipp (1887 Zwickau-1978 Dresden) : Weihnachtsstern. - Farbholzschnitt, signiert

Philipp, Martin Erich, MEPH (1887 Zwickau – 1978 Dresden) :

Weihnachtsstern

Farbholzschnitt
auf feinem/dünnen Japan.

Im Stock oben rechts monogrammiert (MEPH),
unten rechts handsigniert.

Am Unterrand des Blattes einige kurze Bleistiftnotate, wohl von MEPH selbst.

Darstellung/Stockmaß : 46,5 × 33,5 cm
Blatt : 55 × 40 cm

Das schöne Blatt leicht lichtrandig sowie an den oberen beiden Blattecken
schwache Spuren professionell abgelöster kleiner Montagestreifen – sonst wohlerhalten.

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern, Christstern od. Poinsettie.

Vita : “Philipp, Martin E., Maler u. Graphiker in Dresden, *4. 8. 1887 Zwickau, Schüler v. G. Kuehl u. Richard Müller. Mappenwerke: Lucinde; Bäder v. Lucca; Wilhelmine; Gedichte im Geschmacke Grécourts. Lit.: Dressier, Ksthandb., 1930/II. – Die Kst, 48 (1922/23) 247ff.-Ex Libris, 26 (1916) 120f.; 27 (1917) 28; 29 (1919) 61/68; 31 (1921) 59, Beil. vor p. 60; 35 (1925) Mitteil. p. 9. – Dtsche Kst u. Dekor., 36 (1915) 343 (Abb.). – Ztschr. f. Bücherfreunde, N. F. 14 (1922) Beibl. Heft 1, Sp. 29. – Kat. Ausst. 6 Dresdner Graphiker, Richter-Dresden, 1913” (Thieme-Becker)

95 EUR





[Anonymus] : Entwurf für eine Postkarte o.ä. - Aquarell/Gouache, um 1900

[Anonymus] :

Blumenstrauß mit Getreideähren und Schmetterling.

Die als Band gestaltete Schriftreserve deutet auf den
Entwurf für eine Postkarte o.ä.

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.
Ohne jede Bezeichnung.

Darstellung : 12,7 × 9 cm
Unterlagekarton : 13,5 × 9,6 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung selbst,
der Orig.-Unterlagekarton an den Kanten/Ecken etw. berieben.

Rückseitig Reste von Montageklebestoff, der jedoch keinen weiteren Schaden anrichtet.

Eine sehr feine Ausführung, die wohl auf die Hand einer Frau hinweist.

85 EUR





Wilhelm Süs (1861-1933) : Hochzeitsritt. - Farblithographie/Künstlersteinzeichnung. - Künstlerbund Karlsruhe

Wilhelm Süs (1861-1933) :

“Hochzeitsritt”

Farblithographie/Künstlersteinzeichnung.
Im Stein unten rechts bezeichnet : W. Süs.

Randumschrift :
“Künstlerischer Wandschmuck – Deutsche Künstler-Steinzeichnungen – R(udolf). Voigtländer Verlag in Leipzig Nr. 213 – Wegged – W. Süs: Hochzeitsritt – Cavalcade Nuptiale – Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe”

Darstellung : 42,5 × 55,5 cm.
Blattmaß : 45 × 58 cm (vollrandig).

In schöner Erhaltung.
Lediglich ein kleiner – fein geschlossener – Randriß (außerhalb der Darstellung).

Begründete zusammen mit Hans Thoma die Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe.

68 EUR





Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951) “Stiller Wintertag”

Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951)

“Stiller Wintertag”

Farblithographie (Künstlersteinzeichnung).

Erschienen bei Meerfeld & Donner Leipzig / Wandschmuck-Verlag.

Darstellung : 55,5 × 74,5 cm
Papiermaß : 60 × 80 cm

In vollrandiger, geradezu verlagsfrischer Erhaltung.
Die Lithographie war noch nie gerahmt und nicht unter Passepartout, vielmehr immer in einer Mappe aufbewahrt.

Literatur : Wilhelm Schacht (1872-1951) im Reichsstadtmuseum Rothenburg o.d.T. – 112 Seiten, zahlr. Abb. – Schriftenreihe des Reichsstadtmuseums Rothenburg ob der Tauber. – Museumsheft 2. – 1992.

65 EUR





Zuschreibung : Johann Georg Schaedler (1777 Konstanz-1866 Innsbruck): Südtiroler Gebirgsschütze. - Aquarell

Zuschreibung :

Johann Georg Schaedler (1777 Konstanz-1866 Innsbruck) :

Südtiroler Gebirgsschütze

Miniatur-Aquarell, wohl um 1820-1840,
unbezeichnet.

Darstellung/Blatt : 11 × 5 cm
Rahmen : 22 × 15 cm

Das Aquarell offensichtlich beschnitten, resp. Ausschnitt aus einem größeren Blatt.
Die Darstellung in schöner Erhaltung.

Hinter Glas in einem hübschen Vergolderrähmchen.

Die Abbildung hinter Glas nimmt deutlich Glanz und Präsenz weg – in natura wirkt die Darstellung merklich frischer.

J. G. Schaedler lebte ab 1804 in Innsbruck, wo er den Tiroler Volksaufstand miterlebte, war tätig als Maler und Radierer

85 EUR





Johann Georg Schaedler (1777 Konstanz-1866 Innsbruck) : Tirolerin in Tracht. - Aqurell, um 1820-1840

Zuschreibung :

Johann Georg Schaedler (1777 Konstanz-1866 Innsbruck) :

Tirolerin in Tracht

Miniatur-Aquarell, wohl um 1820-1840,
unbezeichnet.

Darstellung/Blatt : 11 × 5,3 cm.
Rahmen : 22 × 15 cm.

Erhaltungseinschränkung :
Die Schürze etwas angegraut (vermutlich Oxydation von Bleiweiß),
sonst in schöner Erhaltung.

Das Aquarell offensichtlich beschnitten,
resp. Ausschnitt aus einem größeren Blatt.

Hinter Glas in einem feinen, hübschen Vergolderrähmchen.

J. G. Schaedler lebte ab 1804 in Innsbruck, wo er den Tiroler Volksaufstand miterlebte; war tätig als Maler und Radierer.

85 EUR





Yvonne Wasmann (Au/bei Bad Aibling) : Eidechse und Winde. - Farbradierung 1998

Yvonne Wasmann (Au/bei Bad Aibling)

“Eidechse und Winde”

Farbradierung,
betitelt, nummeriert, signiert und datiert :
Eidechse und Winde 11/100 Yvonne Wasmann 1998.

Darstellung : 30 × 20 cm
Blatt : 39 × 26,5 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.

Rückseitig an den Außenrändern (weit außerhalb der Darstellung) Klebreste einer
Passepartoutmontierung, die wohl von der Künstlerin selbst vorgenommen wurde, wie der vormalige Rahmen anzeigt.

38 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Grins (bei Landeck/Tirol). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Grins (bei Landeck/Tirol)

Aquarell (Studie), unten links signiert.

Blatt/Darstellung : 34,8 × 25 cm.

Das Grins-Motiv wurde von C. Kessler immer wieder in verschiedenen Formaten u. Farbstellungen wiederholt. In unberührter, frischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

125 EUR





Zuschreibung: A. Ziegler: Vergißmeinicht (Blumen). - Aquarell/Gouache, um 1900

Zuschreibung : A. Ziegler

Blumen : Vergißmeinicht (Myosotis / Forget-Me-Nots)

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.
unten rechts monogrammiert in Ligatur : A/Z.

Bei vorliegendem kleinen Kunstwerk
könnte es sich um die Vorlage für eine Postkarte o.ä. handeln.

Darstellung : 14 × 7,5 cm
Unterlagekarton : 16 × 10 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung, an den Rändern feine Bleistiftmarkierungen. Am unteren linken Rand wurde offensichtlich von der Künstlerin selbst eine Korrektur vorgenommen.

Alt auf Unterlagkarton sauber aufgezogen.

Rückseitig Reste alter Montierung,
die jedoch in keiner Weise bildseitig durchscheinen.

Das Bild wurde von uns in einem Konvolut mit gleichartigen kleinen Arbeiten erworben, davon ist ein Blatt rückseitig mit “A. Ziegler” bezeichnet, die Mehrzahl der übrigen Arbeiten ist ohne jeden Hinweis. Hier vorliegendes Blatt aber trägt das Monogramm “A/Z” – eine Zuschr. an A. Ziegler erscheint damit sehr wahrscheinlich. Auch dürfte sich unter dem abgekürzten Vornamen ein Frauenname verbergen.

48 EUR





Affenclub / Simiae-Club Mattighofen (Innviertel) : Ein Lobpreis auf den Ceremoniarius Pitex Arnold Kuttner, 1868

Affenclub : Simiae-Club Mattighofen (Innviertel) :

“Herzliches / Ujaja / unserm Ceremoniarius Pitex …”
Ein Lobpreis auf das Vereinsmitglied Arnold Kuttner.
Der Name, ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der beiden ersten Strophen des Gedichts.

Aquarell und kalligraphischer Text,
am äußersten Unterrand betitelt u. datiert : 18. Juli 1868.

Blattgröße (Sichtmaß) : 48 × 37 cm.
Kerbschnitzrahmen (wohlerhalten) : 65 × 55 cm (größte Längen).

Das Blatt ist alt gerahmt und weist einige Altersspuren auf : rundum angestaubt, fleckig und etw. wellig, am Unterrand rechts mit einem ca. 5 cm langen Einriß.

Eine Gruppe Alter Herrn in Affengestalten, die mit ihren Farbbändern und Käppchen an eine Studentenverbindung erinnern, huldigt mit Kränzen und einem Blumenstrauß ihrem “Ceremoniarius Pitex”, der die Ehrerbietung auf einem Faß sitzend generös entgegennimmt.

Als weitere Mitglieder des Clubs werden genannt : Poschinger, Lederer, Hörl, Miller, Metz, Steffler, Wunder, Rasberger, Mieskiewicz

195 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Seerosen. - Farblithographie, 1965

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

Seerosen

Farblithographie, 1965.
Handsigniert und nummeriert : Nr. 11 von insgesamt 12 Exemplaren.

Darstellung : 35 × 49 cm
Blattmaß : 43,5 × 56 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung.
Am Blattrand (außerhalb der Darstellung) fein mit Japan geschlossener kleiner Riß.

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

55 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887-1985 St. Paul de Vence): Thamar, die Schwiegertochter Judas. - Farblithographie, aus "Dessins pour la Bible", 1960

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

Thamar, die Schwiegertochter Judas

Farblithographie, 1960.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 243

Aus : “Dessins pour La Bible” (= Bilder für die Bibel; auch Bible II).
= VERVE, vol. X, nos. 37 et 38. Hrsg. v. Tériade.
Druck bei Mourlot, Paris.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,4 cm.

Erhaltung : Die Darstellung in sehr schöner, unberührter, vollrandiger Erhaltung (Ränder glattkantig, nicht angestoßen etc.). – Die weiße Blattrückseite an den Rändern minimal lichtschattig (s. Abb.), ohne jeden Einfluß auf die Bildseite.

Winzige Reste von originalen Einheftungsspuren an der linken äußersten Blattkante zeigen sowohl die Vollrandigkeit als auch u.a. die Authentizität der Lithographie an.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Montagespuren etc.

85 EUR





Wasserburg am Inn : Wir zeigen in zwei großflächigen Vitrinen am Marienplatz 11 (Stadtmitte), eine Auswahl unseres Angebotes

Gemälde – Aquarelle – Druckgraphik – Bücher

.

Joseph Steutzger
Antiquariat & Kunsthandel (seit 1982)





Umberto Brunelleschi (1879-1948) : "Toilette au goût Vénitien"

Umberto Brunelleschi (1879-1948) :

“Toilette au goût Vénitien”

Bekleidung im venezianischen Stil

Pochoir-Kolorit, 1913.
Nach einem Entwurf von Umberto Brunelleschi (1879-1948).

Aus : “Journal des Dames et des Modes” – “Costumes Parisiens”
Paris 1913, Blatt Nr. 122.

Darstellung : 15,5 × 9 cm
Blattg : 22 × 14 cm

Das bedeutende Mode-Journal erschien von 1912-1914.

In sehr schöner Erhaltung. In der Abb. erscheint das Papier etwas getönt – “in natura” aber hellweiß, lediglich der alleräußerste untere Blattrand mit kaum vermerklichem Lichträndchen. Das Blatt lag unter Passepartout, war aber nicht gerahmt, deshalb auch keine Papierbräunung etc., nur rückseitig/oben zwei schwache/kleine Reste alter Passepartoutmontagestreifen.

Papier mit Wasserzeichen : “JOURNAL DES DAMES

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

85 EUR





Monogrammist : T. S.: Alte Mühle. - Aquarell, 1805

Monogrammist : T. S.

Alte Mühle

Aquarell auf Bütten,
unten rechts monogrammiert und datiert : T.S. 1805.

Darstellung/Blattmaß : 16,5 × 23 cm.

Erhaltung : Die äußerste obere/rechte Ecken angesetzt (farbl. etwas abweichend. Die Himmelspartie deutlich altfleckig und etwas berieben. Der getuschte Blattrand mit kleineren Läsuren.

Das Blatt liegt unter einem Schrägschnittpassepartout, die Montage professionell mit säurefreien Fälzchen.

Zu den Abb. : Der Himmel erscheint auf den Scans zu dunkel-blau, ein helles Himmelblau entspräche mehr dem Augenschein. Auch ist die Gesamtstimmung des Blattes in natura ist freundlicher, weniger düster als es auf den Abbildungen erscheinen mag.

65 EUR





[Anonymus] : Lesender (Carl Seidel/Dresden?) - Bleistift, 1. Hälfte/Mitte 19. Jh.

[Anonymus] : Lesender (Carl Seidel/Dresden?)

Bleistift, tls. aquarelliert.
Auf dünnem/glatten Papier.

Auf altem Unterlageblatt
an den oberen Ecken leicht (reversibel) an zwei Punkten befestigt.
Unterhalb der Darstellung, auf der Unterlage, die Bezeichnung “C. Seidel Dresden”.

Darstellung : ca. 24 × 19 cm
Blatt : 27,5 × 25 cm (Ränder etwas ungleichmäßig)
Unterlageblatt : ca. 35 × 28 cm

Das Blatt gering altfleckig. An den äußersten Rändern, kleine, punktuelle Papierausdünnungen. – Rechte Seite der Unterlage mit Staub- resp. Lichtrand. – Rückseitig an den Rändern einige unwesentliche Reste abgelöster, alter Montierungen. Nunmehr mit zwei feinen Japanpapierfälzchen an der Oberkante montiert, sonst freiliegend.

Unter altem Glas in Biedermeier-Rahmen (Birne o.ä., schwarz gebeizt). Einige kleine Wurmlöchlein. Der Rahmen wurde mit Schellack etwas aufgefrischt. Die Abb. gibt nur einen ungefähren Eindruck.

Die Bezeichnung auf der Unterlage dürfte wohl den Dargestellten meinen und nicht den Zeichner.

Ob evtl. folgende Person in Frage kommt, muß vorläufig offen bleiben : “Carl Seidel (1787 Berlin – 1844 ), Kunstschriftsteller, Philosoph, Dichter. Seidel sollte ursprünglich den Beruf eines Kaufmanns ergreifen, studierte aber Philosophie u. Kunstwissenschaften. 1826 promovierte er in Philosophie und erhielt 1840 den Titel eines Professors. Am 30. Juli 1840 heiratete er seine Schülerin Emilie Detroit. Daneben spielte er Gitarre und schrieb theoretische Artikel, Erzählungen und Reiseberichte für zahlr. Zeitschriften. Von Bedeutung ist seine Novelle Der Brautkampf, die 1819 in der Dresdner Abendzeitung erschien und Theodor Hell zu dem Opernlibretto Die drei Pintos inspirierte. Es wurde von Carl Maria von Weber vertont, blieb aber Fragment. Seidels musikalische Schriften hielt insbesondere Robert Schumann für so bedeutend, dass er ihn als Mitarbeiter für seine Neue Zeitschrift für Musik gewann und in den Jahren 1834 bis 1835 mit ihm korrespondierte.” (vgl. Wikip.)

125 EUR





Clemens M. Erlenbach (1945 Schlangenbad/Taunus) : [Brighton Palace Pier]. - Farbgraphik, 1980

Clemens M. Erlenbach (1945 Schlangenbad/Taunus) :

[Brighton Palace Pier]

Unten rechts mit Bleistift signiert und datiert : (19)80,
unten links Auflagenbezeichnung : Nr. 190 von insgesamt 200 Exemplaren

Darstellung : 29 × 40 cm
Blattmaß : 50 × 60 cm

Die Darstellung in unberührt frischer Erhaltung;
lediglich am überbreiten weißen Rand oben zwei kleine Beschabungen,
ebenfalls am oberen Blattrand eine Andeutung eines Papierfältchens (jeweils ca. 5 cm außerhalb des ob. Darstellungsrandes).

Von einem allfälligen Passepartout wären diese Mängel überdeckt.

75 EUR





[Anonymus] : Katzen (Studien). - Aquarell

[Anonymus]

Théophile-Alexandre Steinlen (1859 Lausanne-1923 Paris) :

Katzen (Studien).

Aquarell, ohne Signatur,
um 1900

Darstellung : ca. 27 × 25 cm
Blatt : 30 × 33 cm

Auf leichtem, glatten Karton. Etwas angestaubt.
Am linken Rand (weit außerhalb der Darstellung) leicht gebräunt.

Katzenmaler

195 EUR





Max Klinger (1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Pyramus und Thisbe I". - Blatt IIa aus Opus II, "Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe I”

Blatt IIa aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “II a”

Platte : 21 × 30 cm
Blatt : 56 × 40 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern minimale schwache Stockflecken.

Das originale, schlichte Passepartout sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

155 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena/bei Naumburg) : "Pyramus und Thisbe III", Blatt IV aus Opus II : “Rettungen ovidischer Opfer”, ca. 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe III”

Blatt IV aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “IV”

Platte : 29,5 × 42 cm
Blatt : 56 × 39,5 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern mit wenigen, schwachen Stockflecken.

Knapp unterhalb der Darstellung rechts eine Radierspur, die sich als Papieraufrauhung merklich zeigt – scheint verlagsseits bereits geschehen zu sein.

Das originale, schlichte Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

155 EUR





Reiner Zimnik (*1930 Beuthen/Oberschlesien) : 70 Jahre Ecke Augsburg. - Radierung, signiert, 1977

Reiner Zimnik (*1930 Beuthen/Schlesien) : “70 Jahre Ecke Augsburg”

Radierung, in der Platte datiert (19)77.
Unten links Auflagenbezeichenung (Ex. 23 v. 100), rechts handsigniert.

Darstellung : 25 x 17,5 cm.
Blattgröße : 41,5 × 32,5 cm.
Auf vollrandigem/breitandigen, kräftig hellweißem Papier,-
mit Orig.-Büttenrandabschluß.

In schöner, breitrandiger/vollrandiger Erhaltung.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Wir können von dieser Radierung noch einige weitere Blätter anbieten (ebenfalls nummeriert und signiert) – teils auch mit leichten Handhabungsspuren in den Rändern.

Vita : “Reiner Zimnik (* 13. Dezember 1930 in Beuthen/Oberschlesien als Reinhard Karl Zimnik) ist ein deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller.
Reiner Zimnik ist der Sohn eines Beamten. Er absolvierte eine Schreinerlehre, die er 1949 mit der Gesellenprüfung abschloss. Anschließend besuchte er in Landshut ein Gymnasium, an dem er 1952 die Reifeprüfung ablegte. Von 1952 bis 1956 studierte er Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Josef Oberberger, wo er nach wie vor ansässig ist.

Reiner Zimnik ist bekannt geworden als Verfasser von Erzählungen für Kinder und Erwachsene, in denen moderne Thematik, romantisch-märchenhafter Stil und die Federzeichnungen des Autors eine unverwechselbare Verbindung eingehen. Vor allem die Geschichten um Jonas den Angler, den einzelgängerischen „Lektro“ und die Figur des „Sebastian Gsangl“ wurden ab Mitte der 1950er Jahre – in der Frühzeit des deutschen Fernsehens – dank der Ausstrahlung als Fernseherzählungen oder Zeichengeschichten ein großer Erfolg. Zimniks Freunde Kurt Wilhelm, Rolf Alexander Wilhelm und Joachim Fuchsberger steuerten hierbei Regie, Musik und das gesprochene Wort bei. 1972 vereinigte sich das erfolgreiche Quartett noch einmal, um bei der DGG eine Sprechplatte mit Musik und Illustrationen zu zwei modernen Märchen Zimniks herauszubringen. Seit den 1980er Jahren arbeitet Zimnik nur noch als bildender Künstler; den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet seitdem die Naturstudie und das Aquarell. Reiner Zimnik, der Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller ist, erhielt u.a. 1958 den Förderpreis Literatur der Stadt München und den Eichendorff-Literaturpreis, 1961 ein Villa-Massimo-Stipendium sowie 1993 den Schwabinger Kunstpreis.” (Wikip.)

29 EUR






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