Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch - 1930 Wasserburg am Inn) : Der Mesner probiert den Meßwein. - Federzeichnung

Hermann Schlittgen (1859 Roitzsch – 1930 Wasserburg am Inn) :

[Der Mesner in der Sakristei probiert den Meßwein]

Federzeichnung / Tusche,
unten links signiert : H. Schlittgen / Mchn.
(daneben scheint eine (18)90-er Jahreszahl zu stehen).

Darstellung : 25 × 18 cm.
Unterlagekarton : 36 × 28,5 cm.

Die Darstellung in schöner/unberührter Erhaltung.
Alt auf Unterlagekarton aufgezogen, jener fleckig/angestaubt.

Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich offensichtlich um eine Vorlage für eine der zur vorletzten Jahrhundertwende so beliebten illustrierten Zeitschriften, für die Schlittgen Jahrzehnte lang zum Broterwerb gearbeitet hatte – bis er sich schließlich in Wasserburg am Inn niederließ und sich nur noch der Malerei widmete (ausführlich in : Hermann Schlittgen, Erinnerungen. – Hamburg/Bergedorf 1947.

Aus einer alten Wasserburger Sammlung.

95 EUR





Detlef Willand (*1935) : Via Roma. - Holzschnitt, um 1975

Detlef Willand (*1935) :

Via Roma.

Holzschnitt in Rot,
auf Werkdruckpapier, um 1975.

Unten mittig handsigniert (Gelegenheitssignatur).
Wohl außerhalb einer Auflage.

Blattgröße : 61 × 43 cm.

Erhaltung : Minimale Handhabungsspuren (schwache Fingerknicke),
wie sie bei der vorliegenden Papierart beinahe unvermeidlich sind.
Sonst in schöner/frischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

So nicht im Werkverzeichnis;
dort lediglich ein Blatt (Nr. 1975/7), das diesen Schnitt als Hälfte eines größeren Blattes zeigt (mit 2 Wanderern), jenes wird mit einer Auflage von 30 Exemplaren angeführt (s. Abbildung 3).

55 EUR





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge "Dekade zehn Augenblicke", 1989/90

Detlef Willand (*1935) :

“Das Schiff” (Segelschiff)

Holzschnitt (Druckfarbe blau) aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.

Vom Papier her gewissermaßen “Vorzugsdruck”, jedoch unsigniert u. unnummeriert.
Auf blütenweißem Bütten (mit blanker Rückseite).

Bitte beachten : Wir bieten auch die Normalauflage auf schlichtem Offsetkarton mit Gefälligkeitssignatur u. rückseitig mit dem Holzschnitt “Die Raben Hugin und Munin” an (vgl. Werkverzeichnis Nr. 1989/3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Darstellung/Blattmaß : 53,2 × 50 cm (original bis an die Ränder bedruckt).

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen
abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.

95 EUR





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge : Dekade zehn Augenblicke, 1989/1990

Detlef Willand (*1935) :

Das Schiff

Holzschnitt (Druckfarbe blau)
aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.
In Holz geschnitten 1989 – gedruckt/verlegt 1990.

Rückseitig der Holzschnitt (schwarz/weiß) :
“Die Raben Hugin und Munin” (siehe Abb. 3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Ohne Auflagenbezeichnung,
aber mit Gefälligkeitssignatur (unten rechts).

Bitte beachten : Wir bieten auch ein Exemplar ohne Signatur
und ohne Rückseitenholzschnitt (Hugin/Munin) an.

Darstellung=Blatt : 53,3 × 50,5 cm (original bis an die Ränder bedruckt).
Gedruckt auf 250 g Kontakt-Offsetkarton.

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen
abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.

95 EUR





[Anonymus] : Mädchen mit Puppe / Knabe mit Eisenbahn. - Radierung

[Anonymus] :

[Geschwister : Mädchen mit Puppe / Knabe mit Eisenbahn]

Radierung, unbezeichnet,
ca. 1965.

Darstellung : 23,5 × 17,5 cm
Blatt : 34 × 26,5 cm

Die Datierung erfolgt aufgrund der Art des Papiers.
Da das Thema aber doch eher aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts stammen dürfte, könnte es sich um einen SPÄTABZUG von einer älteren Platte handeln.

In sehr schöner Erhaltung.

Die Radierung wurde zusammen mit einigen Paula Wimmer-Blättern erworben – nicht allzu unwahrscheinlich, dass es sich vielleicht um eine frühe vor-expressionistische Arbeit von ihr handelt.

55 EUR





Paula Wimmer (1876 Solln/München - 1971 Dachau) : Pferde - SPÄTABZUG von der Orig.-Platte (1960er Jahre), von Paula Wimmer eigenhändig signiert

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

[Pferde vor dem Schloß]

Radierung, Abzug 1960er Jahre,
auf chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand signiert : P. Wim(m)er.

SPÄTABZUG
von der Orig.-Platte aus den 1960-er Jahren,
von Paula Wimmer (im Alter) signiert;
typisch der dicke Bleistift und die Merkmale einer älteren Hand.

Darstellung/Plattenrand : 16,7 × 23,5 cm
Blatt : 26,5 × 34 cm

In sehr schöner, breitrandiger Erhaltung.

Vorliegendes Blatt läßt die frühe Schule bei Max Feldbauer noch erkennen.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne (d.h. Expressionismus) u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt.

Das Gros der Graphiken (Paula Wimmers) scheint … im Zeitraum von 1910 bis 1930 anzusiedeln sein, die nochmals in den sechziger Jahren von Paula Wimmer in Gedenkmappen für Alfred Kubin, Paul Westheim, Paul Cassirer und Marie Janssen zusammengefaßt wurden.” (vgl. Elisabeth Boser u.a.: Paula Wimmer 1876-1971. “Ich spielte mit Farben Theater”. – Eine Ausstellung des Zweckverbandes Dachauer Galerien und Museen 24. November 1994 bis 25. Januar 1995, S. 21, ein Beitrag von Birgitta Unger-Richter). – Zu den versch. Gedenkmappen, s. S. 63.

65 EUR





Paula Wimmer (1876 Solln/München - 1971 Dachau) : [Tingeltangel / Varieté]. - SPÄTABZUG von der Orig.-Platte (1960er Jahre), von Paula Wimmer eigenhändig signiert

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

[Tingeltangel / Varieté]

Radierung, Abzug 1960er Jahre,
auf chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand signiert : P. Wim(m)er.

SPÄTABZUG
von der Orig.-Platte aus den 1960-er Jahren,
von Paula Wimmer (im Alter) signiert;
typisch der dicke Bleistift und die Merkmale einer älteren Hand.

Darstellung/Plattenrand : 17,5 × 23,5 cm
Blatt : ca. 26 × 33 cm

In sehr schöner, breitrandiger Erhaltung.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne (d.h. Expressionismus) u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt.

Das Gros der Graphiken (Paula Wimmers) scheint … im Zeitraum von 1910 bis 1930 anzusiedeln sein, die nochmals in den sechziger Jahren von Paula Wimmer in Gedenkmappen für Alfred Kubin, Paul Westheim, Paul Cassirer und Marie Janssen zusammengefaßt wurden.” (vgl. Elisabeth Boser u.a.: Paula Wimmer 1876-1971. “Ich spielte mit Farben Theater”. – Eine Ausstellung des Zweckverbandes Dachauer Galerien und Museen 24. November 1994 bis 25. Januar 1995, S. 21, ein Beitrag von Birgitta Unger-Richter). – Zu den versch. Gedenkmappen, s. S. 63.

55 EUR





Paula Wimmer (1876 Solln/München - 1971 Dachau) : [Pferdeschau/Pferdemarkt]. - SPÄTABZUG von der Orig.-Platte (1960er Jahre), von Paula Wimmer eigenhändig signiert

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

[Pferdemarkt / Pferdeschau / Pferdeversteigerung ?]

Radierung, Abzug 1960er Jahre,
auf chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand signiert : P. Wim(m)er.
.

SPÄTABZUG
von der Orig.-Platte aus den 1960-er Jahren,
von Paula Wimmer (im Alter) signiert;
typisch der dicke Bleistift und die Merkmale einer älteren Hand.
.

Darstellung/Plattenrand : 19 × 29,5 cm
Blatt : ca. 26 × 39 cm

In sehr schöner, breitrandiger Erhaltung.

Vorliegendes Blatt läßt die frühe Schule bei Max Feldbauer erkennen.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne (d.h. Expressionismus) u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt.

Das Gros der Graphiken (Paula Wimmers) scheint … im Zeitraum von 1910 bis 1930 anzusiedeln sein, die nochmals in den sechziger Jahren von Paula Wimmer in Gedenkmappen für Alfred Kubin, Paul Westheim, Paul Cassirer und Marie Janssen zusammengefaßt wurden.” (vgl. Elisabeth Boser u.a.: Paula Wimmer 1876-1971. “Ich spielte mit Farben Theater”. – Eine Ausstellung des Zweckverbandes Dachauer Galerien und Museen 24. November 1994 bis 25. Januar 1995, S. 21, ein Beitrag von Birgitta Unger-Richter). – Zu den versch. Gedenkmappen, s. S. 63.

70 EUR





Paula Wimmer (1876 Solln/München - 1971 Dachau) : [Balanceakt auf der Mauer]. - SPÄTABZUG von der Orig.-Platte (1960er Jahre), von Paula Wimmer eigenhändig signiert

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

[Balanceakt auf der Mauer]

Radierung, Abzug 1960er Jahre,
auf chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand signiert : P. Wimmer.
.

SPÄTABZUG
von der Orig.-Platte aus den 1960-er Jahren,
von Paula Wimmer (im Alter) signiert;
typisch der dicke Bleistift und die Merkmale einer älteren Hand.
.

Darstellung/Plattenrand : 17,5 × 24 cm
Blatt : 26 × 39,7 cm

In sehr schöner, breitrandiger Erhaltung.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt

Das Gros der Graphiken (Paula Wimmers) scheint … im Zeitraum von 1910 bis 1930 anzusiedeln sein, die nochmals in den sechziger Jahren von Paula Wimmer in Gedenkmappen für Alfred Kubin, Paul Westheim, Paul Cassirer und Marie Janssen zusammengefaßt wurden.” (vgl. Elisabeth Boser u.a.: Paula Wimmer 1876-1971. “Ich spielte mit Farben Theater”. – Eine Ausstellung des Zweckverbandes Dachauer Galerien und Museen 24. November 1994 bis 25. Januar 1995, S. 21, ein Beitrag von Birgitta Unger-Richter). – Zu den versch. Gedenkmappen, s. S. 63.

65 EUR





Paula Wimmer (1876 Solln/München - 1971 Dachau) : [Beim Hufschmied]. - SPÄTABZUG von der Orig.-Platte (1960er Jahre), von Paula Wimmer eigenhändig signiert

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

[Beim Hufschmied]

Radierung, 1960er Jahre,
auf chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand datiert und signiert : 1925 – P. Wim(m)er.
.

Spätabzug
von der Orig.-Platte aus den 1960-er Jahren,
von Paula Wimmer handsigniert und datiert,
die Datierung bezieht sich auf den Erstdruck von 1925
und nicht auf das Datum des hier vorliegendes Abdrucks.
.

Darstellung/Plattenrand : 13,5 × 20 cm
Blatt : 24 × 34 cm

Die Darstellung selbst in sehr guter Erhaltung.

Der deutliche Lichtrand um die Darstellung
(=vormaliger Passepartoutausschnitt) im Bildausschnitt so gut wie unmerklich.

Am linken Blattrand sowie am äußersten Oberrand altfleckig.
Rückseitig umlaufend Spuren stark vergilbter Montagestreifen.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt

45 EUR





Georges Braque (1882-1963) : Feuillage noir. - Radierung, 1956 (nummeriert/signiert)

Georges Braque (1882-1963) :

“Feuillage noir”

Radierung auf Japan, 1956,
nummeriert (Nr. 46 von 50 Exemplaren) und signiert.

Blattmaß : 63 × 50 cm.

Das Blatt leicht lichtschattig, gering fleckig und mit einigen Papierfältchen.
Unter Passepartout mit Filmoplast-Streifen an den Rändern montiert.
Der Rahmen etwas an den Kanten bestoßen.

Auf der Rahmenrückseite zwei Klebezettel der Galerie Thomas (München, Maximilianstr.), mit Angaben zu diesem Blatt.

Vallier 106.

780 EUR





W. Rohde (?) : Südliche Landschaft mit Segelbooten. - Aquarell

W. Rohde (?) : Südliche Landschaft mit Segelbooten

Aquarell,
unten rechts (nicht ganz eindeutig zu lesen) signiert : wohl W. Rohde.

Darstellung / Blatt : 31 × 37 cm

Expressive Arbeit.

In schöner, farbfrischer Erhaltung,
minimale Handhabungsspuren, bildseitig nur in der unteren rechten Ecke merklich.
Am linken Blattrand (oberhalb der Mitte) schmale Läsur.

Vermutlich handelt es sich nicht um Werner Rohde (1906 Bremen – 1990 Worpswede), da von uns für diesen Künstler keine vergleichbare Arbeit (einschl. Signatur) gefunden werden konnte.

75 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Malerische Zueignung (Anrufung)". - Blatt Ib aus Opus II: Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Malerische Zueignung (Anrufung)”

Blatt Ib aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “Ib”

Platte : 41,3 × 26 cm
Blatt : 56 × 39,7 cm

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

Am unteren Plattenrand links (außerhalb der Darstellung) deutliche Radierspuren unter merklicher Aufrauhung des Papiers, Radierspuren ebenso am oberen rechten Plattenrand, jedoch in einem deutlich kleineren Bereich (s. jeweils die Pfeile in den Abb.)

Die weißen Blattränder mäßig leicht stockfleckig.
Das beigegebene schlichte Orig.-Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das zugehörige Seidenhemdchen mit deutlicheren Stockflecken.

“Das Titelblatt vergegenwärtigt uns die Stunde, da der Künstler, – von dem wir allerdings nur die Hände sehen – sich zur Arbeit hinsetzt. Das Handwerkszeug liegt bereit; er sinnt und sinnt, die Kerze brennt derweilen ganz herab, und er schläft darüber ein. Da erscheint ihm im Traum Ovid, dessen Büste wir oben sehen, und der Stoff zu seiner Folge stellt sich ein. Der Altar oben r. spielt in charadenhafter Weise auf das Opfer an”. – - – “Beschreibung : Auf einem Tisch, an dessen Kante ein paar gefaltete Hände ruhen, liegen Tuschnäpfchen, Radiermesser, Kohle usw. und ein fast ganz herabgebrannter, doppelter Kerzenhalter. Im Kerzenrauch, der sich oben zerteilt, erblicken wir eine Küstenlandschaft, 1. davor eine Kolossalbüste des Ovid und r. ein Opfernder bei einem Räucheraltar.” (s. Museums-Verein Naumburg: https://mv-naumburg.de/objekte/640-max-klinger-opus-ii-sg10193, nach Singer).

275 EUR





Max Klinger (1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Pyramus und Thisbe I". - Blatt IIa aus Opus II, "Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe I”

Blatt IIa aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “II a”

Platte : 21 × 30 cm
Blatt : 56 × 40 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern minimale schwache Stockflecken.

Das originale, schlichte Passepartout sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

195 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena/bei Naumburg) : "Pyramus und Thisbe III", Blatt IV aus Opus II : “Rettungen ovidischer Opfer”, ca. 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe III”

Blatt IV aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “IV”

Platte : 29,5 × 42 cm
Blatt : 56 × 39,5 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern mit wenigen, schwachen Stockflecken.

Knapp unterhalb der Darstellung rechts eine Radierspur, die sich als Papieraufrauhung merklich zeigt – scheint verlagsseits bereits geschehen zu sein.

Das originale, schlichte Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

245 EUR





Julius Hüther (1881 Cannstadt-1954 München) : Mädchen (Portrait). - Federzeichnung, 1953

Julius Hüther (1881 Cannstadt – 1954 München) :

Mädchen (Portrait)

Federzeichnung (Tusche),
signiert und datiert am Unterrand : “Julius – 1953 – Hüther”

Gezeichnet auf die Rückseite einer Ausstellungsanzeige : “Ellinger Freie Gruppe”, München, Sophienstraße (wg. der Montierung des Blattes in den vier Ecken ist der Text, einschl. der Jahresangabe, nicht vollständig lesbar).

Darstellung : 15 × 10,5 cm
Unterlageblatt : 29,5, x 21 cm

Die Zeichnung in schöner Erhaltung.
Das Unterlageblatt knittrig (könnte von uns ggf. etwas geglättet werden).

Seit 1900 an der Münchner Akademie, bei Gabriel von Hackl u. Ludwig von Löfftz. Ab 1905 Mitglied der Künstlergilde “Die Juryfreien”, später der “Münchner Sezession”. 1925 Professur an der Münchner Akademie

.

65 EUR





Georges Braque (1882-1963) : MARINE - Farblithographie nach Georges Braque, 1952

Georges Braque (1882-1963) :

MARINE

Farblithographie nach Georges Braque, 1952.
Im Stein bezeichnet – nicht handsigniert, nicht nummeriert.

Die Übertragung auf den Stein führte Georges Braque nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als graphische Beilage erschienen in der Pariser Kunst-Zeitschrift :

“Derriere le Miroir” (DLM). Paris, Aimé Maight Éditeur, 1952,
gedruckt bei Mourlot. Auflage der Ausgabe : ca. 2000 unsignierte Exemplare.

Darstellung : 27 × 35 cm
Blatt : 36 × 46 cm

Das Doppelblatt mittig mit einem originalen vertikalen Bug,
dieser ist deutlich sichtbar. Kein eigentlicher Mangel, sondern ein Echtheitsmerkmal.
Rückseitig typograph. bedruckt.

Der extrem breite weiße/unbedruckte Blattrand am linken Rand mit
dünner Drucklinie und kleiner Verfärbung offensichtl. schon beim Druck passiert).
Ein allfällliges Passepartout würde diesen kleinen Mangel ohnehin überdecken.

Zu der in der Zeitschrift gedruckten Auflage erschienen noch 200 nummerierte u. handsignierte Exemplare auf besserem Papier.
Ein soches Expl. liegt uns hier nicht vor.

65 EUR





Silhouetten-Galerie (1830-1850). - Sammlung von 34 Schattenrissen (Portraits) der Biedermeierzeit

“Silhouetten Gallerie … 1830-50”

Schwarzes Tonpapier, punktuell auf leichtes Papier alt montiert und zumeist beschriftet.

Kleine Sammlung von Portraits – offensichtlich aus einem miteinander bekannten Personenkreis der Biedermeierzeit (Bürger, Amtspersonen, Amtsgehilfen, Professoren).

26 Blätter mit Personenbezeichnung
+ 7 Blätter ohne Bezeichnung (+ 1 beschädigt: es fehlt der Hut).

Blattmaße : ca. 18-19 × 10-12 cm.
Inliegend in einer Flügelmappe der Zeit.

Die Silhouetten mit Altersspuren, einige kleine Beschädigungen (Anrisse) v.a. an Schmalstellen, etwas altfleckig/sporfleckig.

Die Unterlagenpapiere durchwegs mit Handhabungsspuren, teils knittrig u. gering randrissig.

Die Mappe sehr stark zerschlissen und stockfleckig.
Auf dem Klebezettel wird der Inhalt mit “49 Stück” angegeben –
es sind also einige verloren gegangen.

Die Namen der dargestellten Personen :
Gustav Bremps
Eckmüller
Anton Meyer
Assessor Rumpf
Brunbauer
Gustav Nar
Rektor Schuster
Administrator Vogel
Der alte Ulerich
Forstmeister Weise
Postassistent Bachmann
Professor Lindig
Ehrensberger
Cassier Brems
Burgermeister(Bürgermeister) Reber
Professor Reger
Künsberg
Prof(essor) Sicherer
Subrektor Heller
Ottinger
Controleur Herbst
Rentbeamter Schneider
Dr. Nar
Assessor Hell
Professor Zehter
Assessor Kretzner

345 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Blick auf den Tegernsee. - Aquarell, signiert

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Blick auf den Tegernsee”

Aquarell, unten rechts signiert
sowie rückseitig betitelt.

Um 1925-1930.

Darstellung/Blatt : 35 × 49,8 cm.

Das Aquarell auf starken Unterlagekarton alt/gekonnt aufgezogen (offensichtl. vom Künstler selbst).

Die Signatur sitzt etwas knapp am rechten Außenrand.
Insgesamt in schöner Erhaltung.

165 EUR





Helmut Diller (1911 - 1984) : Jaguar (Panthera onca). - Farboffset, 1880, numm./signiert

Helmut Diller (1911 – 1984) :

Jaguar (Panthera onca)

Farboffset auf glattem Karton, 1980,
handschriftlich nummeriert (Nr. 50 von 450 Expl.) und signiert.

Innerhalb der Darstellung (unten links) bezeichnet :
Hellmut Diller / C(opyright) München 1980.

Darstellung : 41 × 51
Blattmaß : 60 × 70 cm

Die Darstellung in schöner, frischer Erhaltung.
Darstellungsrand des sehr breitrandigen Blattes etwas lichtschattig.

Sohn des Bildhauers Fritz Diller, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, v.a. Tiermaler.

Color offset, numbered (50 of 450 copies), signed with pencil. Slight light shade around the image.

48 EUR





Helmut Diller (1911 - 1984) : Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica). - Farboffset, 1980. - Nummeriert/signiert

Helmut Diller (1911 – 1984) :

Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica)

Farboffset auf glattem Karton, 1980,
handschriftlich nummeriert (Nr. 50 von 450 Expl.) und signiert.

Innerhalb der Darstellung (unten rechts) bezeichnet :
Hellmut Diller / C(opyright) München 1980.

Darstellung : 38 × 51 cm
Blattmaß : 60 × 70 cm

Die Darstellung in schöner, frischer Erhaltung.
Darstellungsrand des sehr breitrandigen Blattes etwas lichtschattig.
An den oberen und unteren Blattränder minimal wellig.

Sohn des Bildhauers Fritz Diller, studierte an der Akademie der Bildenden Künste
in München, v.a. Tiermaler.

Color offset, numbered (50 of 450 copies), signed with pencil. Slight light shade around the image, Sheet slightly wavy to the outer broad margins.

48 EUR





Is (It) Bender : Moschee am Ufer (bei Istanbul?). - Aquarell

Is (It) Bender :

Moschee am Ufer (bei Istanbul?)

Darstellung : 25 × 39 cm
Rahmen : 32 × 45,5 cm

Das Aquarell in guter Erhaltung.
Unter Glas alt gerahmt, das Passepartout stark stockfleckig.
Die Rückenabdeckung beschädigt.

Rückseitig auf der Rahmenabdeckung Stempel :
Pol Fruhterman … Istanbul

(deutsche Namensschreibung : Paul Fruchtermann)





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Kapelle im Sertigtal bei Arosa. - Farblithographie, um 1920-1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Kapelle im Sertigtal bei Arosa

Im Vordergrund Skispuren im unberührten, frischen Schnee.

Die topographische Bestimmung ergibt sich anhand eines ortsbezeichneten Kessler-Aquarells. Aus dem Nachlaß von Carl Kessler.

Farblithographie, um 1920-1925.

Ohne Signatur, auch keine Bezeichnung in der Platte, evtl. ein Probe- bzw. Zustandsdruck.

Darstellung : 30 × 41 cm
Blatt : 34 × 46 cm (an den Blatträndern jeweils Passerkreuze).

Die Darstellung minimal altfleckig, besonders vorne rechts, dort auch kleine Schabspuren und eine mäßige Papierausdünnung. Die Blattränder etwas deutlicher altfleckig, mit Knickspuren und einer Kantenläsur oben.
.

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Lech am Arlberg mit Omeshorn. - Farblithographie, um 1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Lech am Arlberg mit Omeshorn

Farblithographie, um 1925.

Im Stein bezeichnet,
jedoch ohne Signatur und Auflagenbezeichnung.

Darstellung : 30 × 41,5 cm
Blattmaß : 38 × 53 cm

Erhaltung : Die Lithographie wurde professionell von Stockflecken gereinigt.

Bei vorliegender Farblithographie handelt es sich um einen Handdruck;
der Farbauftrag ist entsprechend nicht ganz regelmäßig. Auch teils leichte Plattenkratzer, die jedoch im üblichen Betrachterabstand nicht merklich sind.

Am linken und rechten Bildrand mittig die Passerkreuze als kl. Nadelstiche sichtbar.

Wir haben aus dem Nachlaß des Künstlers noch einige weitere Exemplare dieser farb. Künstlersteinzeichnung am Lager. Jeweils in der Farbstellung etwas voneinander abweichend (typ. für Handdrucke). Auch Exemplare mit Signatur und Nummerierung.

165 EUR





A. Ziegler (Attr.) : Rosen (Bouquet). - Aquarell/Gouache. - Um 1900

Zuschreibung : A. Ziegler

Blumen : Rosen (kleines Bouquet)

In der Mitte Schleife (evtl. Schriftreserve)

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.

Bei vorliegendem kleinen Kunstwerk
könnte es sich um die Vorlage für eine Postkarte o.ä. handeln.

Darstellung : ca. 7 × 6 cm
Blatt : 18,5 × 14,5

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung.

Die breiten Blattränder insgesamt etwas angestaubt,
die Gesamtabbildung zeigt dies besser als die Detailabb.

Ober- und unterhalb der Darstellung zwei kleine Reißnageleinstiche,
die mit der Verwendung/Weiterverarbeitung in Zusammenhang stehen dürften.

Das Bild wurde von uns in einem Konvolut mit gleichartigen kleinen Arbeiten erworben, davon ist ein Blatt rückseitig mit “A. Ziegler” bezeichnet, die Mehrzahl der übrigen Arbeiten ist ohne jeden Hinweis.

75 EUR





Zuschreibung: A. Ziegler: Vergißmeinicht (Blumen). - Aquarell/Gouache, um 1900

Zuschreibung : A. Ziegler

Blumen : Vergißmeinicht (Myosotis / Forget-Me-Nots)

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.
unten rechts monogrammiert in Ligatur : A/Z.

Bei vorliegendem kleinen Kunstwerk
könnte es sich um die Vorlage für eine Postkarte o.ä. handeln.

Darstellung : 14 × 7,5 cm
Unterlagekarton : 16 × 10 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung, an den Rändern feine Bleistiftmarkierungen. Am unteren linken Rand wurde offensichtlich von der Künstlerin selbst eine Korrektur vorgenommen.

Alt auf Unterlagkarton sauber aufgezogen.

Rückseitig Reste alter Montierung,
die jedoch in keiner Weise bildseitig durchscheinen.

Das Bild wurde von uns in einem Konvolut mit gleichartigen kleinen Arbeiten erworben, davon ist ein Blatt rückseitig mit “A. Ziegler” bezeichnet, die Mehrzahl der übrigen Arbeiten ist ohne jeden Hinweis. Hier vorliegendes Blatt aber trägt das Monogramm “A/Z” – eine Zuschr. an A. Ziegler erscheint damit sehr wahrscheinlich. Auch dürfte sich unter dem abgekürzten Vornamen ein Frauenname verbergen.

85 EUR





[Anonymus] : Entwurf für eine Postkarte o.ä. - Aquarell/Gouache, um 1900

[Anonymus] :

Blumenstrauß mit Getreideähren und Schmetterling.

Die als Band gestaltete Schriftreserve deutet auf den
Entwurf für eine Postkarte o.ä.

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.
Ohne jede Bezeichnung.

Darstellung : 12,7 × 9 cm
Unterlagekarton : 13,5 × 9,6 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung selbst,
der Orig.-Unterlagekarton an den Kanten/Ecken etw. berieben.

Rückseitig Reste von Montageklebestoff, der jedoch keinen weiteren Schaden anrichtet.

Eine sehr feine Ausführung, die wohl auf die Hand einer Frau hinweist.

85 EUR





Theodor Sander (1858 Flensburg - 1935 Berlin) : Hafen. - Radierung, signiert

Theodor Sander (1858 Flensburg – 1935 Berlin) :

Hafen

Radierung,
handsigniert unten rechts.

Darstellung : 17 × 20,8 cm
Blatt : 25 × 31,5 cm

Das Blatt etwas gebräunt bzw. lichtrandig, sonst in schöner Erhaltung.

Vita “Theodor Sander (* 14. Januar 1858 in Flensburg, † 12. Februar 1935 in Berlin). – Der Maler Theodor Sander bleibt seiner schleswig-holsteinischen Heimat künstlerisch eng verbunden. Ein häufiges Motiv des bodenständigen Heimatmalers ist der Flensburger Hafen, den er bevorzugt im Winter malt. Sander absolviert nach der Schulzeit in seiner Heimatstadt eine Kaufmannslehre, bevor er sich zum Lithografen ausbilden lässt. Von Oktober 1880 bis Sommer 1883 kann er dank eines Stipendiums der Stadt Flensburg an der Kunstakademie in Berlin studieren. Im Jahr 1882 kommt er während einer Studienreise zum ersten Mal nach Ekensund. Hier erhält er für seine Malerei wesentliche Impulse. Ab 1883 setzt Sander sein Studium an der Münchner Kunstakademie fort. Nach Abschluss seines Studiums kehrt der Schleswig-Holsteiner 1886 in seine Heimatstadt zurück. Hier versucht er sich eine Existenz als freischaffender Künstler aufzubauen. Zwei Jahre versucht er sich mühsam über Wasser zu halten, bevor er einsieht, dass er in Flensburg nicht von seiner Kunst leben kann. Er zieht 1890 nach Berlin-Charlottenburg, wo er Lucie Storm, eine Tochter des Husumer Schriftstellers Theodor Storm, heiratet. Um seine Familie ernähren zu können, arbeitet Sander fortan als Entwurfsmaler für Landschaften an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin. Zwischen 1892 und 1922 ist er als Lehrer für Naturmalen an der Städtischen Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Berlin tätig” (vimu – das virtuelle Museum zeigt lebendige Geschichte der deutsch-dänischen Grenzregion von Hamburg bis Odense von 1830 bis heute)

45 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Simplici Schreibstunde". - Radierung/Aquatinta, aus : Intermezzi (Rad. Op. IV), ca. 1881

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) :

“Simplici Schreibstunde”

Radierung mit Aquatinta, ca. 1881.
Auf kräftiges Kupferdruckpapier aufgewalztes China.

Innerhalb der Platte bezeichnet : Max Klinger – VII.
Blatt VII aus der Folge : Intermezzi. Rad. Op. IV. – 12 Compositionen.

Theo. Stroefer’s Kunstverlag in München, o.J.

Darstellung (Plattenrand) : 33,5 × 27 cm.
Blatt : 44,5 × 61,2 cm.

Erhaltung :

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung. – Die breiten/unbeschnittenen Blattränder über und über stockfleckig, ebenso die Blattrückseite (jedoch kaum im Bereich der Darstellung). Am Blattunterrand mäßige Handhabungsspuren

Beigegeben das Orig.-Passepartout aus der Mappe in guter Erhaltung, das doppelseit. Seidenhemden minmal stockfleckig und teils leicht knittrig.

95 EUR





[Anonymus] : Am Waldrand bei Ampermoching im Herbst. - Bleistift, 1890

[Anonymus] :

Am Waldrand bei Ampermoching im Herbst

Bleistift,
unten rechts ortsbezeichnet und datiert
“Ampermoching / Okt. (18)90”.

Blattmaß : 10,2 × 17,4 cm
Papier leicht gebräunt.

Münchner Schule, Dachauer Malerkolonie

55 EUR






Weitere Graphik Weiter