P.-J. Redouté : Rosa Centifolia anemonoides

„Rosa centifolia anemonoides – Le Centefeuilles Anemone“

Farbkupferstich (genauer : Farbpunktierstich), ein wenig beikoloriert,
nach Pierre-Joseph Redoutè (1759-1840),
aus : „Les Roses … „, Paris 1824.

Plattengröße ca. : 20 × 15 cm – Blattformat : 24 × 16 cm

Gestochenes Monogramm unten links : „P.J.R“.
Velinpapier. In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
Auf dem vollen Blatt.

Original colour stipple engraving, a very few parts coloured by hand.
Very fine condition.

95 EUR (reserviert)





P.-J. Redouté : Rosa Longifolia

„Rosa longifolia (Indica) – Rosier à longues feuilles (Indes)“

Farbkupferstich (genauer : Farbpunktierstich), ein wenig beikoloriert,
nach Pierre-Joseph Redoute (1759-1840),
aus : „Les Roses … „, Paris 1824

Plattengröße ca. : 20 × 15 cm – Blattformat : 24 × 16 cm

Gestochenes Monogramm unten links : „P.J.R“

Auf Velinpapier. Ein gekonnt hinterlegter Einriß (ca. 7 Millimeter), auf der Bildseite kaum erkenntlich – sonst in sehr schöner Erhaltung.

Original colour stipple engraving, only a very few parts coloured by hand.
A small tear (ca. 7 millimeter) at the upper edge professionally backed, otherwise in very fine condition.

95 EUR (reserviert)





P.-J. Redouté : Rosa Centifolia ...

„Rosa centifolia – Rosier a cent feuilles“

Farbkupferstich (genauer : Farbpunktierstich), ein wenig beikoloriert,
nach Pierre-Joseph Redoute (1759-1840),
aus : „Les Roses … „, 1824.

Plattengröße ca. : 20 × 15 cm – Blattformat : 24 × 16 cm

Gestochene Monogramme unten links („P.J.R“) und rechts „Ch…“.

Auf Velinpapier. In sehr duftiger, unberührter Erhaltung, lediglich zwei
minimalste Druckspuren, kaum merklich. Auf dem vollen Blatt.

Original colour stipple engraving, only a few parts coloured by hand.
Fine condition, untouched.

125 EUR (reserviert)





Pierre-Joseph Redouté : Rosa Centifolia Crenata. - Aus : "Les Roses", 1824

Pierre-Joseph Redouté :

„Rosa Centifolia Crenata – Rosier Centfeuilles A Folioles Crenelées“

Farbkupferstich (eigentl. Farbpunktierstich), ein wenig beikoloriert,
nach Pierre-Joseph Redoute (1759-1840),
aus : „Les Roses … „, 1824

Plattengröße ca. : 20 × 15 cm
Blatt : 24 × 16 cm

Gestochenes Monogramm unten links („P.J.R“).

Auf Velinpapier. In sehr duftiger, unberührter Erhaltung. Auf dem vollen, unbeschnittenen Blatt.

Original colour stipple engraving, only a few parts coloured by hand.
Fine condition, untouched.

95 EUR (reserviert)





[Anonymus] : Entwurf für eine Postkarte. - Aquarell/Gouache, um 1900

[Anonymus] :

Blumenstrauß mit Getreideähren und Schmetterling

Die als Band gestaltete Schriftreserve deutet auf den
Entwurf für eine Postkarte o.ä.

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.
Ohne jede Bezeichnung.

Darstellung : 12,7 × 9 cm
Unterlagekarton : 13,5 × 9,6 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung selbst,
der Orig.-Unterlagekarton an den Kanten/Ecken etw. berieben.

Rückseitig Reste von Montageklebestoff, der jedoch keinen weiteren Schaden anrichtet.

Eine sehr feine Ausführung, die wohl auf die Hand einer Frau hinweist.

65 EUR (reserviert)





[Anonymus] : Figurenstudien. - Bleistift, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

[Anonymus] :

Figurenstudien

Bleistift auf Papier,
1. Hälfte 19. Jahrhundert

Darstellung : 15,5 × 24 cm
Unterlageblatt : 21 × 30 cm

Erhaltung : Stärker altfleckig sowie mit einigen Randeinrissen bzw. -Abrissen.
Auf Unterlageblatt aufgeklebt.

75 EUR (reserviert)





[Anonymus] : Figurenstudien. - Bleistift, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

[Anonymus] :

Figurenstudien

Bleistift,
1. Hälfte 19. Jahrhundert

Darstellung : 12 × 22 cm
Unterlageblatt : 21 × 29 cm

Auf dünnem/glattem Velin; randrissig sowie mit mehreren Papierfalten.
Auf Unterlageblatt aufgeklebt.

Zur zeitlichen Einordnung : Die altdeutsche Studententracht (unten links), Biedermeierkleid und -frisur (oben links) sowie der Berittene mit Napoleonshut (oben halb rechts) weisen, wenn es sich nicht um ungleichzeitige Studien handeln sollte, auf das 1. Drittel des 19. Jhs. hin.

95 EUR (reserviert)





A. Ziegler (Attr.) : Kornblumen / Mohnblumen. - Aquarell/Deckweiß, um 1900

Zuschreibung : A. Ziegler

Feldblumen : Kornblumen / Mohnblumen u.a.

Aquarell & etwas Deckweiß,
auf leichtem Karton, um 1900.

Darstellung : ca. 18 × 14 cm
Blatt : 24 × 18 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung.

Das Blatt etwas angestaubt, leichte Handhabungsspuren.
In der unteren rechten Ecke Knickspur (hinterlegt)

Das Bild wurde in einem Konvolut gleichartiger kleiner Arbeiten erworben,
davon war ein Blatt rückseitig mit “A. Ziegler” bezeichnet.

65 EUR (reserviert)





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Vorfrühling in Sils / Oberengadin. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

„Vorfrühling in Sils / Oberengadin“

Aquarell,
unten rechts signiert, rückseitig ortsbezeichnet,
Um 1925-1935.

Darstellung/Blatt : 37 × 51 cm.

Das Aquarell auf stark genarbtem, kräftigen Aquarellpapier,
wodurch ein sehr weicher, samtiger Gesamteindruck entsteht.
In der rechten unteren Ecke minimale Knickspur.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

175 EUR





Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gastlokal (Selbstbedienung/Salatbuffet). - Mischtechnik, um 1996

Thomas M. Gehring & Partner (München) :

Innenarchitektur-Entwurf für ein Gästelokal –
Selbstbedienung am Salatbuffet.

Mischtechnik auf Papier/auf Karton, um 1996.

Bildmaß : 51,5 × 73 cm.

Unbezeichnet : Es liegen uns jedoch zwei weitere Arbeiten vor, welche durch Firmen-Stempelung ausgewiesen sind : Thomas M. Gehring & Partner / Innenarchitektur – Design – Architektur / München, Ohmstr. 16.

Gering angestaubt, linke untere Ecke mit leichter Druckspur.

SW : Gebrauchsgraphik

100 EUR





Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gastlokal. - Mischtechnik, 1996

Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gästelokal

Mischtechnik auf Papier/auf Karton, 1996.

Bildmaß : 51 × 72,5 cm.

Im oberen Drittel wurde die Entwurfszeichnung verändert/überarbeitet,
wie aus nächster Nähe an der Überklebung zu erkennen ist.

Unten rechts Stempel von Thomas M. Gehring & Partner
Innenarchitektur – Design – Architektur / München, Ohmstr. 16 (Schwabing)
Daneben eine Signatur, die nicht entziffert wurde.

Im oberen Drittel wurde die Entwurfszeichnung verändert/überarbeitet,
wie aus nächster Nähe an der Überklebung zu erkennen ist.
Einige kleine Partien dort leicht wellig sowie ein paar Nahtstellen teils leicht geöffnet, die leicht nachgeklebt werden könnten

Gering angestaubt, linke untere Ecke mit Druckspur -
etwas deutlicher als auf der Abb. erkennbar.

150 EUR





Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gastlokal. - Mischtechnik, 1996

Thomas M. Gehring & Partner (München) :

Innenarchitektur-Entwurf für ein Gästelokal

Mischtechnik auf Papier/auf Karton, 1996.

Bildmaß : 51 × 72,5 cm.

Im oberen Drittel wurde die Entwurfszeichnung verändert/überarbeitet,
wie aus nächster Nähe an der Überklebung zu erkennen ist.

Unten rechts Stempel von Thomas M. Gehring & Partner
Innenarchitektur – Design – Architektur / München, Ohmstr. 16 (Schwabing)
Daneben eine Signatur, die nicht entziffert wurde.

Gering angestaubt, linke untere Ecke mit Druckspur -
etwas deutlicher als auf der Abb. erkennbar.

150 EUR





Sie kommt an den Gartenzaun.

Ihre Schwester kommt nach, später.





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Nach dem Regen. - Elektrographie, 1973

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Nach dem Regen“

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).
Datiert : 1973

Als E.A. bezeichnet :

E.A. = Epreuve d’artiste : „Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke
(meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine
Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.“ (P. W. Hartmann)

Darstellung/Blatt : 69 × 53 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik
der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer
Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten
in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

95 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Stunde des Abends. - Elektrographie, 1975

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„STUNDE DES ABENDS

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).

Auflage : Nr. 1 von insgesamt 10 Exemplaren,
datiert (19)75.

Darstellung/Blatt : 67,5 × 53 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

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95 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Steppenbrand. - Elektrographie, 1972

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„STEPPENBRAND“

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).

Auflage : Nr. 7 von insgesamt 8 Exemplaren,
datiert (19)72

Darstellung/Blatt : 69,5× 53,5 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

95 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Meerwind bei Nacht - Elektrographie, 1979

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Meerwind bei Nacht“

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).

Auflage : 4 von insgesamt 15 Exemplaren.
Datierung : (19)79.

Darstellung/Blatt : 68 × 49,5 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

95 EUR





Zuschreibung : Petra Clemen (1911 Bonn - 1986 Bad Endorf/Chiemgau) : Eine Märchen-Phantasie. - Aquarell

Zuschreibung : Petra Clemen (1911 Bonn – 1986 Bad Endorf) :

Eine Phantasie / Märchen-Illustration.
Wohl Vorlage für eine Buchillustration.

Aquarell auf leichtem Karton,
ohne Bezeichnung.

Das Blatt stammt aus dem Nachlaß der Künstlerin.
Vergleiche mit anderen (signierten) Arbeiten, lassen
eine zweifelsfreie Zuschreibung an Petra Clemen zu.

Mehrere Drachen und ein anderes Fabelwesen holen sich
gierig/lustvoll Früchte von den Bäumen, kleine Gestalten als Zuschauer.

Darstellung : 26,5 × 18,5 cm
Blatt : 36 × 25 cm

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout.
An den Blatträndern, außerhalb der Darstellung, Bräunungen.

Die Buchillustratorin Petra Clemen wurde 1911 in Bonn geboren. 1936 zog sie mit ihrer Familie nach (Bad) Endorf. Ihr Vater, Paul Martin Clemen (1866-1947), war u.a. Provinzialkonservator d. Rheinprovinz, ihre Mutter Elisabeth Luise/Lilly (1884-1966), eine geborene v. Wätjen, der Bruder Wolfgang (1909–1990), Prof. f. Aglistik an d. LMU Mchn. Petra Clemen arbeitete u.a. für Verlage wie Otto-Müller, Lambert Schneider u. auch Prestel.

200 EUR





Ernst Kößlinger (1926 München/Schwabing/lebt in Martinsried bei München) : Venedig. - Farbradierung

Ernst Kößlinger (1926 München/Schwabing/lebt in Martinsried bei München) :

VENEDIG

Farbradierung,
unten rechts signiert : Kößlinger.

Darstellung : 34 × 42 cm.
Blatt : 53 × 70 cm.

Offensichtlich bereits beim Drucken entstanden :
Am rechten Blattrand eine ca.1 cm breite Druckspur.

Die Darstellung in sehr schöner farbfrischer und breitrandiger Erhaltung.

85 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Vorfrühling am Wetterstein. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

„Wetterstein im Vorfrühling“

Aquarell,
signiert unten rechts.
Um 1930-1940. Rückseitig betitelt.

Blatt/Darstellung : 51 × 72,5 cm

Vom Künstler selbst auf einen Unterlagekarton aufgezogen,
dabei ist der linke/weiße Blattrand etwas knapp geraten.

Die äußersten Blattränder rundum auch etwas gedrückt/berieben;
bei einer allfälligen Rahmung würden diese jedoch vom Rahmenfalz überdeckt werden.

Das große Aquarell insgesamt in schöner, farbfrischer Erhaltung.

195 EUR





Maximilian Joseph der I., König von Bayern (1756 - 1825) : Lithographie v. Ludwig von Montmorillon nach Joseph Stieler, vor 1925

„Maximilian Joseph der I, König v. Baiern“

Lithographie von Ludwig von Montmorillon
nach Joseph Stieler, vor 1825.

Darstellung/Blatt : ca. 61,5 × 47,5 cm

Erhaltungseinschränkungen :

In der horizontalen Mitte bräunliche Verfärbung sowie Papierfältchen ebenda.
In der Schulterpartie, an Oberarm und Revers deutliche Bereibungen (Aufrauhung u. Aufhellung).
Hart bis an die Umfassungslinie rundum beschnitten.
Am rechten Rand, oberhalb der Mitte, geschlossener Randeinriss.

Seltene Portrait-Lithographie v. König Max I. Joseph

265 EUR





[Anonymus] : Bakehouse Close. Edinburgh. - Aquarell/Watercolour, c. 1904

[Anonymus] : „Bakehouse Close“. Edinburgh.

Aquarell, wohl 1904.

Unten links kaum leserlich/(ausgeblichen) bezeichnet :
Bakehouse Close / April / … 04 (?) / unleserlich signiert (A.A. Ferguson od. ähnlich)

Aquarell auf Papier/auf Pappe alt aufgezogen.
Die Ortsbezeichnung, Datierung und v.a. die Signatur stark verblaßt.

Watercolour on paper/cardboard, c. 1904.
Lower left nearly unreadable/faded designated:
Bakehouse Close / April …/ 04 (?) / A.A. Ferguson (?) – or something like that.

55 EUR





[Anonymus] : Mädchenporträt. - Kohle auf Karton, 1. Viertel 20. Jahrhundert

[Anonymus] :

Mädchenporträt

Kohle auf Karton, ohne Signatur

1. Viertel 20. Jh.

Darstellung : 20,5 × 16,5 cm
Karton : 32 × 25 cm

Die Darstellung berieben bzw. mit starken Wischspuren,
im Bereich des Nackens stecknadelkopfkleine Flecken. Der ganze Karton altfleckig.

Auf der Rückseite von fremder Hand mit dem Hinweis auf Ignaz Stolz,
aufgrund fehlender Vergleichsarbeiten können wir hier in keiner Weise eine Zuschreibung vornehmen.
Dennoch wollten wir die Beschriftung, die nun mal so da steht, nicht löschen.

245 EUR





[Anonymus] : Katzen - Studie(n). - Aquarell, Anfang 20. Jh.

[Anonymus]

Katzen – Studie(n)

Aquarell, ohne Signatur,
um 1900

Darstellung : ca. 27 × 25 cm
Blatt : 30 × 33 cm

Auf leichtem, glatten Karton. Etwas angestaubt.
Am linken Rand (weit außerhalb der Darstellung) leicht gebräunt.

Katzenmaler

245 EUR





[Anonymus] : Kinderbeine (Studie). - Kreide, Ende 18./Anfang 19. Jh.

Kreide,
Ende 18./Anfang 19. Jh.

Blatt : 35 × 30 cm.

Auf Bütten mit Wasserzeichen (Wappenschild) siehe Abb. 5.

Der rechte Blattrand mit Papierfältchen.
Die Nadeleinstiche in den vier Ecken zeigen an,
dass das Blatt nicht beschnitten wurde.

Strenge Akademiestudie.

245 EUR





Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim - 1822 München) : Ideallandschaft. - Federzeichnung in Braun

Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim – 1822 München) :

Ideallandschaft

Feder in Braun, auf kräftigem Bütten (mit Wasserzeichen),
ohne Signatur.

Rückseitig unten links von alter Hand die Zahl : 89 (s. Abb.).

Darstellung/Blatt : 20 × 22 cm.
Passepartout : 25 × 27 cm.

Das Blatt professionell „eingefenstert“, d.h. an den Blatträndern rundum angestückt,
das Papier etwas wellig. Unter säurefreiem Passepartout (gering angestaubt).

Biogramm : „Nach dem Tod der Eltern beginnt K. 1762 eine Ausb. zum Kaufmann in Frankfurt am Main, kehrt 1766 nach Mannheim zurück und lässt sich von seinem Bruder in der Kunst des Zeichnens unterweisen. Stud.: 1771-78 an der Mannheimer Zchngs-Akad., allerdings ohne Landschafts-Zchng; die Slg des Kurfürsten Carl Theodor, v.a. die niederl. Kunst des 17. Jh., bietet ihm in dieser Hinsicht Anregungen. Der Kurfürst gewährt ihm 1778 ein Stip., mit dem er nach Italien fährt und sich bis 1784 in Rom aufhält, wo er die Werke von Annibale Carracci, Claude Lorrain, Nicolas Poussin und Salvator Rosa studiert. Er befreundet sich mit Alexander Trippel, besucht dessen Akad. und knüpft Kontakte mit dem Maler Friedrich Müller sowie dem Literaten Johann Jakob Wilhelm Heinse. 1780 bestellt Johann Wolfgang v. Goethe über Ferdinand K. ein Dutzend Zchngn bei ihm; K. wird zum Hofmaler ernannt, obwohl er fast ausschl. zeichnet. 1784 folgt er dem Kurfürsten nach München, hat aber auch Kontakte zu dem Fürsten Carl August von Sachsen-Weimar und erteilt J.W.v. Goethe schriftliche Anleitungen zum Zeichnen. 1797 lebt er gemeinsam mit Bruder und Neffen im Preysing-Palais. Zu den Landschaftszeichnungen kommen ab etwa 1800 Archit.- und Mon.-Entwürfe hinzu. In seinen letzten Lebensjahren ist K. bettlägerig, es entstehen keine Werke mehr. – K. hat nur wenige Gem. hinterlassen, dafür umso mehr Zchngn, wobei die Schätzungen der entstandenen Zchngn zw. etwa 10 000 und 100 000 liegen. Durch seinen Bruder v.a. von der holl. Lsch.-Malerei geprägt, orientiert er sich in Rom an der ital. Ideal-Lsch., wie sie durch C. Lorrain und N. Poussin verkörpert wird. Die meisten seiner Lsch. setzen sich aus ähnlichen Versatzstücken zus., die er immer wieder neu zu kombinieren versteht. Hinzu kommen die flüchtig hingeworfenen Zchngn in Blei oder mit dem Pinsel, die selten nach der Natur gezeichnet sind, sondern ebenfalls idyllische Phantasie-Lsch. darstellen. Da die wenigsten Werke dat. sind, ist es schwierig, eine Chronologie herzustellen. K. selbst scheint versucht zu haben, seine Zchngn zu ordnen, indem er sie in Klebebänden zusammengefasst hat, von denen sich allerdings nur wenige erh. haben. Einer dieser Bde zeigt Archit.-Skizzen (München, SM), and. Lsch., die er offensichtlich für sich selbst in Alben angelegt hat, ein Phänomen, was aus dieser Zeit bislang nicht bek. ist; zumindest in einem Fall (München, Staatliche GrS) bündelt K. sein eig. Repertoire an Ideal-Lsch. und variiert die Zusammenstellung der einzelnen Typen, wodurch das Album als ein einzigartiges „Zwitterwesen aus Ideensammlung, Bilderbuch und Zeitungsarchiv“ (Strobl, 2005, 31) charakterisiert werden kann. Die späten Pinsel-Zchngn in München entstehen jedoch in der Natur und bieten mit ihrer Ausschnitthaftigkeit und den Licht-Beobachtungen eine Auffassung, die schon auf impressionistische Gest. vorausweisen. Es ist anzunehmen, dass diese Werke nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern nur einem kleinen Freundeskreis zugänglich waren“ (AKL LXXXI, 2014, 65)

395 EUR





Militaria/Uniformen : "HAUPTMANN / Linien Infanterie Regiment Erbgroßherzog von Hessen" : Altkolorierte Lithographie, bei I. M. Hermann, um 1825-1835

„Linien Infanterie Regiment Erbgroßherzog von Hessen /
HAUPTMANN

Altkolorierte Kreide-Lithographie, um 1825-1835.

Mit der Verlegeradresse : I. M. Hermann, München.
Die Bezeichnung später hinzugefügt/aufgeklebt.

Darstellung : ca. 28 × 20 cm.
Blatt : 48,5 × 32 cm (breit- resp. vollrandig erhalten).

Papier etwas angestaubt, Handhabungsspuren (leichte Papierknicke),
einige punktuelle Papierausdünnungen (merklich in der Durchsicht gegen Licht).

Die Darstellung selbst in schöner Erhaltung.
Prächtiges Altkolorit, teils mt Eiweiß gehöht

95 EUR





Militaria/Uniformen : "Linien Infanterie Regiment Herzog Wilhelm / FÜSILIER" : Altkolorierte Lithographie, bei I. M. Hermann, um 1825-1835

„Linien Infanterie Regiment Herzog Wilhelm / FÜSILIER

Kurpfalzbayerisches Regiment

Altkolorierte Kreide-Lithographie, um 1825-1835.

Mit der Verlegeradresse : I. M. Hermann, München.
Die Bezeichnung später hinzugefügt/aufgeklebt.

Darstellung : ca. 28 × 20 cm.
Blatt : 48,5 × 32 cm.

In breit- resp. vollrandiger Erhaltung.
Papier etwas angestaubt, leichte Handhabungsspuren,
vereinzelte Papierknicke in den äußersten Blatträndern.

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.
Prächtiges Altkolorit, teils mt Eiweiß gehöht.

„Das Infanterie-Leib-Regiment war das Hausregiment (Garderegiment) der bayerischen Könige vom Ende der napoleonischen Kriege bis zum Untergang der Wittelsbacher Monarchie und der damit verbundenen Auflösung der bayerischen Armee …

Unmittelbar nach dem Tod Max I. Joseph verordnete sein Sohn und Nachfolger Ludwig I. die Auflösung der kostspieligen Garderegimenter. Das Regiment führte ab dem 6. Dezember 1825 fortan den Namen „Linien-Infanterie-Leib-Regiment“ bestehend aus 2 Bataillone zu je 6 Kompanien (20 bis 30 Mann).

Seit 28. Oktober 1835 nur noch als „Infanterie-Leib-Regiment“ benannt stand es ohne Regimentsnummer in der Rangfolge an der Spitze der Infanterie. Faktisch behielt es jedoch seinen Gardestatus. Schnell entwickelte sich „Leiber“ zum Spitznamen der Regimentsangehörigen.“ (Wikip.)

125 EUR





[Anonymus] : Mädchen mit Blumenkranz im Haar. - Aquarell (Grisaille), um 1900

[Anonymus] :

Mädchen am Waldrand,
sich einen Blumenkranz ins Haar flechtend

Aquarell (Grisaille), um 1900.

Ohne jede Bezeichnung.

Bildmaß : 19,5 × 14 cm.
Die Stecknadeleinstiche in allen vier Ecken zeigen an,
dass das Blatt nicht beschnitten worden ist.

Eine Ecke mit feiner Japanhinterlegung etw. verstärkt.
Insgesamt in sehr schöner Erhaltung. Wohl immer in Mappe aufbewahrt,
deshalb auch keine Ausbleichung etc.

95 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : Bacchantenzug (Bacchanal). - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

„Bacchantenzug“

(Bacchanal, Bacchanalien)

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : „Franz Stuck“

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928.
Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die „Bildfläche“ original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, ganz geringe Bestoßungen – insgesamt schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständl. wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der „Nebel“ in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura zu sehen.

Ein Versand des großen und schweren, verglasten Bildes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

345 EUR






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