Postkarte: Absolvia S. Walburg (Eichstätt) - Fam. Leo Gutmann/Treuchtlingen

„Absolvia S. Walburg“ (Eichstätt), 1937

„Herzliche Absovliagrüße / von Eurer / Irma (Bretting)

… an die Fam. Leo Gutmann / Treuchtlingen, Oettingenstr. 4

Zur Fam. Leo Gutmann :
„OettingerStraße 4. – Hier war bis 1938 die Viehhandlung von Leo Gutmann.
Das Haus wurde Mitte der 1970er abgerissen, das Grundstück ging in dem Komplex
Oettinger Straße 2–6 auf.

Gdaleo (Leo), *1898 in Heidenheim. Er verzog mit seiner nichtjüdischen Frau Babette sowie den drei Söhnen und zwei Töchtern im Oktober 1939 nach Augsburg und überstand mit der gesamten Familie das Dritte Reich. Leo Gutmann brachte es zum Direktor der Augsburger Stadtwerke. Der jüngste Sohn Max Gutmann, geboren 1923 in Treuchtlingen, wurde in Augsburg ein wohlhabender Textilkaufmann und geachteter Mäzen von Wissenschaft und Sport“ (vgl. www.treuchtlingen.de/fileadmin/data/Juden_in_Treuchtlingen/Gutmann.pdf)

Judaica, Fränkisches Landjudentum, Treuchtlinger Juden

20 EUR (reserv.)





Marc Chagall: Die Gesetzestafeln/Les Tables de la Loi - Farblithographie, 1962

Marc Chagall (1887 Peskowatik/Witebsk – 1985 Saint-Paul-de-Vence) :

Die Gesetzestafeln / Les Tables de la Loi

[Der Löwe von Juda mit den Gesetzestafeln]

Original-Lithographie, 1962

Entnommen aus dem Werk : Glasmalereien für Jerusalem
Monte Carlo, Verlag André Sauret, 1962 (dort das Frontispiz).
Gedruckt auf den Pressen von Mourlot Frères .

33 × 26 cm (Originalgröße/unbeschnitten)

Vitraux pour Jerusalem. Die Gesetzestafeln / Les Tables de la Loi. / Thora

Bibliograph. Referenz / Werkverzeichnis :
Fernand Mourlot : Chagall Lithograph [II]
André Sauret, Monte-Carlo, Nr. 365

Für Alter und Echtheit garantieren wir!

Versand innerhalb Deutschlands kostenlos.
Eine sorgfältige/sichere Verpackung ist selbstverständlich.

175 EUR





Hl. Willibald / Spitzenbild aus Kloster St. Walburg, Eichstätt

Benedicta Spiegel, Äbtissin v. St. Walburg/Eichstätt :

Hl. Willibald / Spitzenbild
mit Bildnismedaillon „S. Willibaldus“

Gouache auf Papier.

Auf der Ramenrückseite von der Äbtissin
bezeichnet und datiert : 9. VI. 1945.

Darstellung : 12 × 10 cm
Rahmen : 16 × 14 cm

Vita : „Benedicta von Spiegel (1874 Schloss Helmern/Westfalen – St. Walburg/Eichstätt).
Die aus westfälischem Uradel stammende Elisabeth Freiin Spiegel von und zu Peckelsheim trat 1900 in das […] Kloster Maredret in Belgien ein. […] Da sie als Deutsche nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs nicht mehr in Belgien bleiben konnte, siedelte sie […] 1918 nach St. Walburg in Eichstätt über […] 1926 zur Äbtissin gewählt […] führte sie die Abtei zu einer neuen Blüte des geistlichen Lebens, aber auch des künstlerischen und kunstgewerblichen Schaffens […] Auch Malerei und Graphik blühten auf […] – vgl. www.benediktinerlexikon.de

verk.





Carl Kessler (*1876) : Braunwald - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm.

Die Ortsbestimmung erfolgte nach frdl. Auskunft eines kundigen Schweizer Landsmannes.

Aquarell, signiert.

Nicht datiert : ca. 1920-1935.
Darstellung/Blatt : 36,7 × 47,4 cm.

Die äußersten Blattkanten leicht angestoßen.
Kaum merkliche, äußerst schwache Braunfleckchen im linken Bildbereich.
An der li. Blattkante (ganz außen) kleines Fleckchen (wenige Millimeter).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

195 EUR (reserv.)





Horst Preibisch (*1935 Haida - Waldkraiburg): Jettenbach a. Inn - Aquarell

Horst Preibisch (*1935 Haida/Sudetenland, lebt in Waldkraiburg)

Winter in Jettenbach am Inn

Aquarell,
signiert, ortsbezeichnet und datiert : (19)82

Darstellung : ca. 38 × 28 cm (Passepartoutausschnitt)
Rahmen : 49 × 37 cm

Unter Glas und Passepartout gerahmt.
Das Aquarell farbfrisch erhalten.

Umgebung : Gars am Inn, Aschau a. Inn, Reichertsheim, Kraiburg – heute Landkreis Mühldorf

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Versand innerhalb Deutschlands frei!

75 EUR





Reitkunst / Pferdedressur: Kupferstich um 1790 - aus: M.C. Andrade: Luz da liberal, e Nobre Arte da Cavallaria, 1790

Reitkunst / Pferdedressur / Reiterei / Horsemanship

Kupferstich von Manuel Alegre,
nach Joaquim Carneiro da Silva, 1790

Aus : Manoel Carlos de Andrade: Luz da liberal, e Nobre Arte da Cavallaria.
offerecida ao Senhor D. João, principe do Brazil.
Lisboa, 1790

Darstellung : 26 × 36,5 cm
Blatt : 33 × 46 cm

Guter, klarer Abzug.
Mit mehreren vertikalen Papierfalten, so original.
Die Falte auf der linken Seite etwas gebräunt.
Die unbedruckten Blattränder (deutlich außerhalb der Darstellung) altfleckig
sowie mit kleineren Randläsuren.

125 EUR





H. Wismeyer : Rosenheim/Hl.-Geist-Kirche - Feder/Aquarell, 1919

H. Wismeyer :

In Rosenheim / Hl.-Geist-Kirche

Feder/Aquarell,
unten rechts signiert und datiert : 1919

Darstellung : ca. 29 × 21 cm
Rahmen : 32 × 24 cm

Ordentlich alt/zeitgenössisch gerahmt.
Insgesamt in schöner, ansprechender Erhaltung.
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Versand innerhalb Deutschlands frei!

(verk.)





Carl Kessler (*1876): Sternennacht / St. Christoph am Arlberg / Farbradierung, um 1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Sternennacht über St. Christoph am Arlberg

Farbradierung, um 1925

Nicht bezeichnet / ohne Signatur.
Die Radierung wurde von uns – zusammen mit vielen anderen Blättern – unmittelbar aus dem Nachlass erworben -
die Authentizität darf als gesichert gelten

Darstellung : 24 x. 28,5 cm
Blatt : 38 × 52,5 cm

Das voll- bzw. breitrandige Blatt in ungewöhnlich frischer Erhaltung.
Lediglich am rechten Blattrand (weit außerhalb der Darstellung) geringe Handhabungsspuren.
Aus dem Nachlaß : Immer in Mappen aufbewahrt.

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Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

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Versand innerhalb Deutschlands frei!

245 EUR





Carl Kessler (*1876): Wintermorgen an der Stillach/Oberstdorf - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Wintermorgen an der Stillach / bei Oberstdorf (Allgäu)

Aquarell über Bleistift, unten rechts signiert.
Rückseitig eigenhändig betitelt.

Nicht datiert : wohl um 1925-1935.
Darstellung/Blatt : 50,5 × 72,5 cm

Kapitales Aquarell auf Aquarellkarton,
Wasserzeichen : Schoeller-Parole.

In schöner, farbfrischer Erhaltung.
Immer in Mappen aufbewahrt.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Fischen im Allgäu, Obermaiselstein, Bolsterlang, Ofterschwang, Sonthofen, Bad Hindelang, Burgberg im Allgäu, Balderschwang, Blaichach, Immenstadt im Allgäu, Rettenberg, Wertach, Missen-Wilhams, Oberstaufen, Pfronten, Sulzberg, Waltenhofen

265 EUR (reserviert bis Ende Nov. 22)





Carl Kessler (*1876): Spätwinter bei Klosters (Graubünden) - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

„Spätwinter bei Klosters“ (Graubünden/Schweiz)

Kapitales Aquarell.
Signiert unten rechts, rückseitig betitelt.
Etwa um 1930-1935.

Darstellung/Blatt : ca. 51 × 73 cm.

Erhaltung : Das Blatt weist in den weißen Schneepartien schwache Stockfleckchen auf -
aus der üblichen Betrachterdistanz so gut wie unmerklich.

Farbfrisch wie am ersten Tag, immer in Mappen aufbewahrt.

Versand innerhalb Deutschlands frei.

245 EUR (reserviert bis Ende Nov. 22)





Franz Kobell (*vor 1749): Ideallandschaft - Federzeichnung

Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim – 1822 München) :

Ideallandschaft

Feder in Braun, auf kräftigem Bütten (mit Wasserzeichen),
ohne Signatur.

Rückseitig unten links von alter Hand die Zahl : 89 (s. Abb.).

Darstellung/Blatt : 20 × 22 cm.
Passepartout : 25 × 27 cm.

Das Blatt professionell „eingefenstert“, d.h. an den Blatträndern rundum angestückt,
das Papier etwas wellig. Unter säurefreiem Passepartout (gering angestaubt).

Biogramm : „Nach dem Tod der Eltern beginnt K. 1762 eine Ausb. zum Kaufmann in Frankfurt am Main, kehrt 1766 nach Mannheim zurück und lässt sich von seinem Bruder in der Kunst des Zeichnens unterweisen. Stud.: 1771-78 an der Mannheimer Zchngs-Akad., allerdings ohne Landschafts-Zchng; die Slg des Kurfürsten Carl Theodor, v.a. die niederl. Kunst des 17. Jh., bietet ihm in dieser Hinsicht Anregungen. Der Kurfürst gewährt ihm 1778 ein Stip., mit dem er nach Italien fährt und sich bis 1784 in Rom aufhält, wo er die Werke von Annibale Carracci, Claude Lorrain, Nicolas Poussin und Salvator Rosa studiert. Er befreundet sich mit Alexander Trippel, besucht dessen Akad. und knüpft Kontakte mit dem Maler Friedrich Müller sowie dem Literaten Johann Jakob Wilhelm Heinse. 1780 bestellt Johann Wolfgang v. Goethe über Ferdinand K. ein Dutzend Zchngn bei ihm; K. wird zum Hofmaler ernannt, obwohl er fast ausschl. zeichnet. 1784 folgt er dem Kurfürsten nach München, hat aber auch Kontakte zu dem Fürsten Carl August von Sachsen-Weimar und erteilt J.W.v. Goethe schriftliche Anleitungen zum Zeichnen. 1797 lebt er gemeinsam mit Bruder und Neffen im Preysing-Palais. Zu den Landschaftszeichnungen kommen ab etwa 1800 Archit.- und Mon.-Entwürfe hinzu. In seinen letzten Lebensjahren ist K. bettlägerig, es entstehen keine Werke mehr. – K. hat nur wenige Gem. hinterlassen, dafür umso mehr Zchngn, wobei die Schätzungen der entstandenen Zchngn zw. etwa 10 000 und 100 000 liegen. Durch seinen Bruder v.a. von der holl. Lsch.-Malerei geprägt, orientiert er sich in Rom an der ital. Ideal-Lsch., wie sie durch C. Lorrain und N. Poussin verkörpert wird. Die meisten seiner Lsch. setzen sich aus ähnlichen Versatzstücken zus., die er immer wieder neu zu kombinieren versteht. Hinzu kommen die flüchtig hingeworfenen Zchngn in Blei oder mit dem Pinsel, die selten nach der Natur gezeichnet sind, sondern ebenfalls idyllische Phantasie-Lsch. darstellen. Da die wenigsten Werke dat. sind, ist es schwierig, eine Chronologie herzustellen. K. selbst scheint versucht zu haben, seine Zchngn zu ordnen, indem er sie in Klebebänden zusammengefasst hat, von denen sich allerdings nur wenige erh. haben. Einer dieser Bde zeigt Archit.-Skizzen (München, SM), and. Lsch., die er offensichtlich für sich selbst in Alben angelegt hat, ein Phänomen, was aus dieser Zeit bislang nicht bek. ist; zumindest in einem Fall (München, Staatliche GrS) bündelt K. sein eig. Repertoire an Ideal-Lsch. und variiert die Zusammenstellung der einzelnen Typen, wodurch das Album als ein einzigartiges „Zwitterwesen aus Ideensammlung, Bilderbuch und Zeitungsarchiv“ (Strobl, 2005, 31) charakterisiert werden kann. Die späten Pinsel-Zchngn in München entstehen jedoch in der Natur und bieten mit ihrer Ausschnitthaftigkeit und den Licht-Beobachtungen eine Auffassung, die schon auf impressionistische Gest. vorausweisen. Es ist anzunehmen, dass diese Werke nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern nur einem kleinen Freundeskreis zugänglich waren“ (AKL LXXXI, 2014, 65)

175 EUR





Ernstfried Schwarzfeld (*1909 Bochum/Köln) : Im Tessin - Monotypie

Ernstfried Schwarzfeld (*1909 Bochum od. Köln)

Im Tessin

Monotypie
unten links signiert.

Nicht datiert : 2. Hälfte 20. Jahrhundert.

Darstellung : ca. 45 × 60 cm
Blatt : ca. 49 × 65 cm
Auf CANSON INGRES (Wasserzeichen)

Der unmittelbare Bildbereich in schöner, farbfrischer Erhaltung.

Einschränkungen :
- Die umlaufenden weißen Blattränder mit Rand- u. Eckschäden (Ab- bzw. Randrisse u. Fleckchen u. Papierhinterlegungen).
- Blattrand oben mittig mit Papierausdünnung (außerhalb der Darstellung)
- Am rechten Bild- resp. Blattrand merklicher Rest eines inzwischen abgelösten Kreppstreifens, der jedoch keinen (weiteren) Schaden mehr anrichtet.

Das vormalige Passepartout, mit der Betitelung (Ortsbezeichnung) ging verloren;
erinnerlich ist lediglich noch „Tessin“.

165 EUR





Carl Kessler (*1876): Frühling bei Elmau/mit Wetterstein - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

„Frühling bei Elmau“

Aquarell,
unten links signiert sowie rückseitig betitelt,
nicht datiert : ca. 1920-1935.

Darstellung/Blatt : 50,5 × 73 cm.

Erhaltung :
Das großformatige Aquarell mit ganz leichten Stockfleckchen (in der Partie rechts vom Graben), die im üblichen Betrachterabstand kaum merklich sind; in Abbildung 2 in starker Vergrößerung gezeigt.

Insgesamt sehr schöner, stimmiger Gesamteindruck.
Aus dem Nachlaß, farbfrisch wie am ersten Tag.

Umgebung : Wallgau, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Garmisch-Partenkirchen, Ohlstadt, Ettal, Jachenau, Schwaigen, Schlehdorf, Kochel am See, Oberammergau, Grainau, Großweil, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee

175 EUR





Max Feldbauer (1869 Neumarkt/Oberpfalz-1948 Münchshofen/Straubing): Artisten - Lithographie

Max Feldbauer (1869 Neumarkt/Oberpfalz – 1948 Münchshofen / bei Straubing) :

Artisten mit Pferd

Kreide-Lithographie,
unten rechts mit Bleistift signiert.
Auf VAN GELDER ZONEN (WZ)

Blattmaß : 54 × 71 cm

Erhaltung : Das Blatt wurde zweimal mittig gefaltet (vertikal/horizontal)
die Spuren sind deutlich merklich (siehe bes. die Rückseite),
im Faltkreuz mittig winziges Löchlein.
Am unteren/vertikalen Faltrand kleine Hinterlegung rückseitig.

Provenienz : Aus der unmittelbaren Verwandtschaft Max Feldbauers erworben.

Zur Abbildung : Das Papier ist deutlich heller als es in der Abbildung erscheint.

Scholle-Künstler, Dachauer Maler, Pferdemaler, Münchner Secession

Vita : „Stud. in München: 1892 an der KGS, danach an der priv. Malschule von Simon Hollósy; 1893-96 KA bei Johann von Herterich und Paul Hoecker. 1896-1915 Mitarb. der Zs. Jugend. 1899 ∞ Malerin Elise Eigner (Feldbauer-Eigner). Mitbegr. der Münchner Künstler-Vrg Scholle. 1901-15 Lehrer für Malerei an der Damen-Akademie des Künstlerinnen-Ver. München. Nach Trennung von der Vrg Scholle Vors. der ersten dt. juryfreien Kunst-Ausst. des Dt. Künstlerbundes, Dach-Verb. der dt. Sezessionen. 1909 mit der Ehefrau Studienreise: Bretagne, Schweiz, Tirol, Italien. 1911 erbaut F. ein Atelierhaus in Dachau, in dem er eine priv. Malschule betreibt. 1913 mit Albert Weißgerber Mitbegr. der Neuen Sezession München. 1916 Lehrer an der KGS Dresden; ab 1918 Prof. an der KA ebd., 1927 Rektor, 1928 Präs.; 1915 Mitgl. der Bayer. AK; 1928 Bayer. Maximiliansorden für Kunst und Wiss.; 1928 3. Preis der Internat. Kunst-Ausst. der Olympiade in Amsterdam. Nach 1933 teilw. Ausst.-Verbot. Ruhestand als HS-Lehrer, Rückkehr nach München. 1944 Goethe-Med. – F. geht von der Malweise eines Wilhelm Trübner und dem Münchener Impressionismus aus: entwickelt eine im Duktus breitflächige, fleckenhafte und helltonige Malerei. Er beschränkt sich v.a. auf weibl. Akte im Freilicht und Interieur, vereinzelt Portr., häufig Lsch. und Pferde-Darst.; im letzteren Motiv ist er Ludwig von Herterich nahestehend, geht aber in der maler. Auflösung weiter; durch die Akte und die Malweise bildet er einen Gegenpol zu Leo Putz in München. In der Zchng, der Ill., der Lith. und der Plakatgestaltung führt er bis ca. 1914 Elemente des Jugendstils weiter. Durch den freien impressionist. Duktus löst sich F. von der Heimatkunst und greift verhaltene expressive Mittel auf. In der Lehre der Dresdner Zeit ist er deshalb mit Ferdinand Dorsch, Otto Hettner und Otto Gußmann ein einflußreicher Maler und überwindet den bis in die 1920er Jahre in Dresden nachwirkenden konventionelleren Impressionismus von Gotthard Kuehl. F. gewinnt dadurch großen Einfluß auf Meisterschüler (1919-22 Otto Dix).“ (AKL)

Saltimbanques

95 EUR





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