Max Feldbauer (1869 Neumarkt/Oberpfalz - 1948 Münschshöfen/Straubing) : Artisten - Lithographie

Max Feldbauer (1869 Neumarkt/Oberpfalz – 1948 Münschshöfen / bei Straubing) :

Artisten mit Pferd

Kreide-Lithographie,
unten rechts mit Bleistift signiert.

Blattmaß : 54 × 71 cm

Erhaltung : Das Blatt wurde zweimal mittig (horizontal/vertikal) gefaltet,
die Faltspuren sind deutlich merklich (siehe bes. die Rückseite).
Am unteren vertikalen Faltrand kleine Hinterlegung.

Zur Abbildung : Das Papier ist deutlich heller als es in der Abbildung erscheint.

185 EUR





Ernstfried Schwarzfeld (*1909 Bochum/Köln) : Im Tessin - Monotypie

Ernstfried Schwarzfeld (*1909 Bochum od. Köln)

Im Tessin

Monotypie
unten links signiert.

Nicht datiert : 2. Hälfte 20. Jahrhundert.

Darstellung : ca. 45 × 60 cm
Blatt : ca. 49 × 65 cm
Auf CANSON INGRES (Wasserzeichen)

Der unmittelbare Bildbereich in schöner, farbfrischer Erhaltung.

Einschränkungen :
- Die umlaufenden weißen Blattränder mit Rand- u. Eckschäden (Ab- bzw. Randrisse u. Fleckchen u. Papierhinterlegungen).
- Blattrand oben mittig mit Papierausdünnung (außerhalb der Darstellung)
- Am rechten Bild- resp. Blattrand merklicher Rest eines inzwischen abgelösten Kreppstreifens, der jedoch keinen (weiteren) Schaden mehr anrichtet.

Das vormalige Passepartout, mit der Betitelung (Ortsbezeichnung) ging verloren;
erinnerlich ist lediglich noch „Tessin“.

165 EUR





Carl Kessler (*1876): Lech am Arlberg und Omeshorn - Farblithographie, ca. 1920

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Lech am Arlberg
mit dem Omeshorn im Winter

Farblithographie / Künstlersteinzeichnung,
um 1920-1925.

Unten links in der Platte bezeichnet,
jedoch keine Hand-Signatur.

Darstellung : 30 × 41,5 cm
Blatt : ca. 35 × 54 cm (vollrandig erhalten)

Handabzug,
daher auch vereinzelte Druckunsauberkeiten,
z.B. rechts vom Berggipfel zwei feine, sich überkreuzende Plattenkratzer,
die sich auf allen uns bekannten Abzügen (wir verwalten den Nachlass) finden.

Erhaltung :
In der Darstellung leicht altfleckig (v.a. in der Himmelspartie), die breiten weißen Ränder stärker betroffen,
dort auch kleiner Randriß (weit außerhalb des Bildbereichs).

In der Abbildung 4 (Gesamtabb. mit etwas weißem Rand) sind die Altflecken sowie die Plattenkratzer in der Darstellung am deutlichsten zu erkennen.

175 EUR





Karl I., Landgraf von Hessen-Kassel (1654-1730): Porträt-Kupferstich, Philipp Kilian/bei Joh. Hoffmann

Karl I., Landgraf von Hessen-Kassel (1654-1730) :

Porträt

Kupferstich von Philipp Kilian (1628-1693),
bei Johann Hoffmann (1629-1698)

Sichtbarer Bildausschnitt (Lichte): 58,5 × 44,5 cm
Blattmaß : 63,5 × 47,5 cm

Erhaltungseinschränkungen :

a) Das Blatt war zweimal gefaltet (= deutlich vertikal & horizontal sichtbar,
kann durch die Abbildung nicht ganz zutreffend gezeigt werden).
b) Am rechten Rand mittig ca. 4-5 cm langer Papiereinriss (mit etwas Papierverlust),
dort sehr notdürftig mit neuem Papier hinterlegt.
c) Randriss auch links mittig (ca. 4 cm)
d) Alte Papierhinterlegung in der Blattmitte (dort kleiner Einriss).
e) Das Blatt rundum (am äußeren Rand) auf neues, schlichtes Papier geklebt.
f) Insgesamt deutlich gebräunt.

Vita : „Karl von Hessen (* 3. August 1654 in Kassel; † 23. März 1730 ebenda) war von 1670 bis 1677 unter Vormundschaft seiner Landgraf Carl von Hessen-Kassel (1654 – 1730) zählt zu den bedeutenden Fürsten der Barockzeit. Seine Finanz- und Wirtschaftspolitik, aber auch sein großes Interesse an Wissenschaft und Kunst beeinflussten die Geschicke seiner Landgrafschaft Hessen-Kassel entscheidend. Die Landesausstellung widmete sich erstmalig dieser beeindruckenden Herrscherfigur. Unter Carls Herrschaft entstand die grandiose Anlage des Bergparks Wilhelmshöhe mit ihren Wasserspielen, die seit 2013 zum UNESCO Welterbe gehört. Zusammen mit dem Park Karlsaue veranschaulicht dieses Großprojekt noch heute den Repräsentationswillen des absolutistischen Herrschers. Seine Soldaten kämpften in allen wichtigen Kriegen seiner Zeit, und als Verbündeter war er hoch geschätzt. Seine zahlreichen Kinder verheiratete er in ganz Europa, und einer seiner Söhne stieg sogar zum König von Schweden auf. Die Landgrafschaft öffnete er für geflüchtete Hugenotten, die wertvolles Fachwissen in sein Land brachten und seit Jahrzehnten verwüstete Landstriche wieder bevölkerten. Seine Liebe zur bildenden Kunst ebenso wie zur Wissenschaft fand Ausdruck im Kunsthaus, eine einzigartige Einrichtung, in der er seine Sammlungen für Besucher ebenso wie für die Forschung bereitstellte. Der Übergang zwischen Visionen und Größenwahn war fließend, und viele seiner Ideen gingen weit über das Realisierbare hinaus. Die Ausstellung widmete sich erstmals in umfassender Weise dem Leben, der Politik, den Plänen und den Spuren Landgraf Carls. Sie prägen bis heute die Stadt Kassel ebenso wie das Land Hessen und strahlen weit in alle Teile Europas hinaus.“ (s. museum-kassel.de)

220 EUR





Rudolf Englberger (1908 Gabersee-Wasserburg/Inn 1985) : Geborgen - Federzeichnung

Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):

Geborgen [Hilfstitel]

Federzeichnung auf glattem Papier,
unten rechts signiert und datiert : R. Englberger (19)81

Bild/Blattmaß : 22,5 × 20 cm

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.

Eine Zeichnung aus der späten Reifezeit, die unwillkürlich an ein Vesperbild denken lässt.
Wie beiläufig werden „Errungenschaften“ des Kubismus verarbeitet
und Dichte erreicht.

250 EUR





Rudolf Englberger (1908 Gabersee-Wasserburg/Inn 1985) : Alle zusammen - Federzeichnung

Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):

Alle zusammen [Hilfstitel]

Federzeichnung auf dünnem Skizzenpapier;
sauber am Oberrand auf kräftiges Papier montiert
und dann nochmals auf leichten Karton aufgelegt.

Unten rechts signiert : R. Englberger,
ebenda datiert, nicht eindeutig zu entziffern, (19)51 od. ’52

Bildmaß : 12,5 × 20,5 cm
Unterlagekarton : 24 × 32 cm

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
In Seitenansicht das Papier leicht wellig, bedingt durch Zugkräfte hervorrufende starke Strichlagenverdichtungen.

Gegenüber den Zeichnungen aus der späten Reifezeit (vgl. die beiden nebenstehenden Blätter)
werden Hintergrund und Zwischenräume (noch) dicht mit Strichelungen aufgefüllt.

250 EUR





Rudolf Englberger (1908 Gabersee-Wasserburg/Inn 1985) : Vereint - Federzeichnung

Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):

Vereint [Hilfstitel]

Federzeichnung auf glattem, kräftigen Papier,
unten rechts signiert und datiert: (19)82

Bildmaß : 29,5 × 21 cm
Unterlagekarton : 40 × 30 cm

Die Zeichnung in sehr guter Erhaltung.
Wohl von R.E. selbst am Ober- u. Unterrand sauber auf einen Unterlagekarton montiert.

Eine Zeichnung aus der späten Reifezeit. Die Figuren sind nicht nur irgendwie; bei aller Typisierung gilt jede Menschengestalt ganz für sich. Bei allen ist ein Staunen vor der Welt, mit großen Augen. Sie vereinigen sich eng und schützen sich vor dem Außen; keiner bleibt allein.

275 EUR





Magda Bittner-Simmet (1916 Erding - 2008 Starnberg) : Getreidefeld bei Notzing, 1973

Magda Bittner-Simmet (1916 Erding – 2008 Starnberg) :

„Getreidefeld bei Notzing“

Farblithographie auf starkem, glatten Karton.

Am Unterrand bezeichnet/signiert/datiert :
Überarbeiteter Andruck – Getreidefeld Notzing – M. Bittner-Simmet (…), 1973

Darstellung : 56,5 × 77 cm
Blatt : 69 × 89,5 cm

Erhaltung : Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.

Am oberen Blattrand (weit außerhalb der Darstellung) deutliche Spuren von abgelösten Tesastreifen. Am rechten Bildrand oben leichte Schabspuren (= ganz schwache Reste von „unsauberen“ Andruckspuren, die entfernt wurden), siehe Pfeile in Abb. 2.

Über die Künstlerin findet sich ein umfangreicher Wikipedia-Eintrag.

Erdinger Moos, Oberding, Moosinning, Getreide-Ernte, Niederding, Strohmandln

245 EUR





Anonymus: Jüdischer Arzt - Radierung, 16. Jh.

[Anonymus] :

„Ein jüdischer Artzt“

Kolorierte Radierung (Kupferstich), wohl 1. Hälfte 16. Jh.

Darstellung/Plattenrand : 27,5 × 17 cm
Blatt : ca. 30 × 20 cm

Am Blattunterrand (ca. 3 cm in die Darstellung reichend) eine alte Hinterlegung mit Papier.
Der linke Blattrand sehr unregelmäßig.

Abweich. Titel : „Ein jüdischer Arzt“

60 EUR (reserv..)





Detlef Willand (1935-2022) : Das Schiff (Segelschiff) - Holzschnitt

Detlef Willand (*1935) :

„Das Schiff“ (Segelschiff)

Holzschnitt (Druckfarbe blau) aus der Folge :
“Dekade zehn Augenblicke”.

Auf besserem Papier, gewissermaßen „Vorzugsdruck“,
jedoch unsigniert und unnummeriert.
Auf blütenweißem Bütten (mit blanker Rückseite).

Bietigheim, Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.
Darstellung/Blattmaß : 53,2 × 50 cm (original bis an die Ränder bedruckt).

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

125 EUR (verk.)





Attr.: Johannes Wilhelm Zillen (1824 Schleswig-1870 Kopenhagen): Alter Mann - Bleistift (Studie)

Zuschreibung :

Johannes Wilhelm/Vilhelm Zillen (1824 Schleswig – 1870 Kopenhagen) :

Alter Mann / Alter Bauer (Studie)

Bleistiftzeichnung, ohne Signatur.

Auf der Rahmenabdeckung bezeichnet/zugeschrieben
und datiert : Düsseldorf / 1854.

Darstellung : ca. 20 × 20 cm
Blatt : ca. 28 × 22 cm
Rahmen : 36 × 29 cm

Die Zeichnung in guter Erhaltung, das Papier gering altfleckig.
Unter Glas gerahmt; das Blatt auf Unterlage aufgelegt.

Das Glas auf der Innenseite teils etwas angelaufen (merklich v.a. in Schrägansicht).
Der ältere Rahmen – in jüngerer Zeit – goldfarben übergangen.

Zu den Abbildungen :
Der Rahmen verhindert, dass das Blatt plan auf dem Scanner aufliegen kann,
dadurch (und auch wg. der Verglasung) erscheint die Zeichnung weniger klar als in natura.

„Zillen, Vilhelm (Joh. V.), Tiermaler, *4.1. 1824 Schleswig, †14. 3. 1870 Kopenhagen. Sohn des Goldschmieds u. Juweliers Jakob Z., kam 1845 nach Kopenhagen, arbeitete als Bildhauer im Atelier H. V. Bissens u. stud. bis 1847 and. Akad. 1854/56 in Düsseldorf, wo er sich als Maler ausbildete. In d. Städt. Gal. Bergen: Schafe in der Heide. Lit.: Reitzel, Fort. over danske Kunstneres Arbejder, 1883. – Weilbach, Nyt dansk Kunstnerlex., 2 (1897). – Bricka, Dansk Biogr. Lex., 19 (1905) 307. – Been u. Hannover, Danmarks Malerkunst, 1902/03, II 14. – S. Müller, Nordens Billedkunst, 1905. – Hultmark, Kgl. Akad:s f. de Fria Konsterna Utställn. 1794-1887, Stockh. 1935, p. 310. -Ill. Tidende, 7 (1865/66) 271. – Verst.-Kat. Smlg Jutta Charlotte Lund, Charlottenborg, Kopenh., Okt. 1936 (Abbn). – Kat. Bergens Bys Billedgall.“ (Thieme-Becker)

125 EUR





Rupert Rosenkranz: Felsentor - Elektrographie

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Durchblick“ (Felsentor)

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1974.
Am Unterrand links bezeichnet/signiert :

„Elektrographie / 4/10 / R. Rosenkranz / 74
Rückseitig betitelt „Durchblick“ sowie nochmals mit Auflagenvermerk 4/6
(= Nr. 4 aus einer Auflage von 10 Exemplaren).

In schöner Erhaltung.

Darstellung/Blatt : 69 × 53,5 cm.
Das Blatt ist orig. bis ganz an den Rand bedruckt.

Aus dem Nachlass (wir können hieraus noch zahlr. weitere Blätter anbieten).
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Biogramm : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm sogenannte Technik
der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer
Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten
in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

165 EUR





Heinrich Schlitt (*1849 Bieberich) : Skizzenbuch, um 1877

Heinrich Schlitt (*1849 Bieberich – 1923 München)

Skizzenbuch, um 1877.

Teils Bleistift, häufig auch Feder/Tusche (gelegentl. laviert).
Einige bildmäßig ausgeführte Studien, zahlr. kleinere Skizzen auf einer Seite
sowie auch viele – eher flüchtige – seitenfüllende Bleistiftnotate.

Eine Studie (Marketendertisch) signiert und datiert (18)77

Insgesamt deutlich über 40 Blätter (d.h. ca. 85 Seiten mit Skizzen).

30 × 24 cm.
Leinen, mit sehr starken Handhabungsspuren (Deckel angestaubt/berieben und vom Heftblock gelöst),
die Bindung stark gelockert bzw. teils gänzlich aufgelöst (lose Blätter).
Durchgehend mal mehr mal weniger fleckig, teils mit Einrissen.

Skizziert sind Landsknechte/Soldaten, Interieurs/Schenken,
immer wieder Musiker, v.a. Trompeter, auch bürgerl. Typen, Anatomien u.a.

Der v.a. als „Zwergenmaler“ Berühmtheit erlangte Heinrich Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv hierzu.

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker). – Ausführlich auch ein Wikip.-Artikel

1250 EUR





Heinrich Schlitt (*1849 Bieberich) : Skizzenbuch (1)

1. Fortsetzung der Abbildungen





Heinrich Schlitt (*1849 Bieberich) : Skizzenbuch (2)

2. Fortsetzungen der Abbildungen






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