Josua Reichert (1937-2020) : Wo ist der Buchstabe? - Typographie, 1992/1993
Josua Reichert (1937 Stuttgart – Stephanskirchen/b. Rosenheim 2020) :
„Wo ist der Buchstabe?“
Typographie, 1992/1993,
unten mittig mit Bleistitt signiert.
Auf weißem/kräftigem Werkdruckpapier, 1992/1993.
Darstellung : 49 × 40 cm
Blatt : ca. 65 × 55 cm
Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1993.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.
Vorliegend das volle/unbeschnittene Blatt – mit dem Kalendarium (hier nicht abgebildet).
Frisch erhalten, noch nie gerahmt oder unter Passepartout.
- Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. „Gelegenheitssignatur“,
d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern „gefälligerweise“ signiert.
- Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten
und können uns damit für die Echtheit der Signatur verbürgen.
Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung (Rolle) ist selbstverständlich.
70 EUR
Uta Zaumseil (*1962 Greiz) : Komposition. - Farbholzschnitt, 1992/1993
Uta Zaumseil (*1962 Greiz) :
„Komposition“
Farbholzschnitt (in 5 Farben gedruckt)
auf weißem/kräftigem Werkdruckpapier, 1992/1993.
Unten rechts mit Bleistift signiert.
In den Abb. erscheint das Papier etwas abgedunkelt, in natura zeigt es sich hellweiß.
Darstellung/Stockmaß : 36 × 45 cm
Blatt : 65 × 55 cm
Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1993.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.
Vorliegend das volle/unbeschnittene Blatt – mit dem Kalendarium (nicht abgebildet).
Frisch erhalten, noch nie gerahmt oder unter Passepartout.
- Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. „Gelegenheitssignatur“,
d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern „gefälligerweise“ signiert.
- Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signatur verbürgen.
Für Alter und Echtheit garantieren wir!
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70 EUR
ÖFFNUNGSZEITEN : Kunst-Antiquariat Joseph Steutzger / Wasserburg am Inn / Marienplatz & Salzsenderzeile
Wir kaufen & verkaufen :
Alte Bücher, Grapik/Stiche,
Gemälde, Glas, Porzellan, Keramik,
Silber, Volkskunst, Design, Kuriosa etc.
Unter den Arkaden, Marienplatz 11, 15 & 19
bespielen wir mehrere, auch abends lange beleuchtete
Schaufenster bzw. Austellungspassagen.
3 Minuten von dort, in der Salzsenderzeile 16,
findet sich unser von außen vollständig & jederzeit
einsichtiger Ausstellungsraum.
ÖFFNUNGSZEITEN
unseres Antiquariats in der Salzsenderzeile 16 :
———————————————————— —
Wir sind in der Regel
freitags & samstags ab Mittag in Wasserburg
So sind wir auch diesen Freitag & Samstag,
den 23. und 24. Oktober,
voraussichtlich jeweils von 11 bis 18 Uhr
in Wasserburg, Salzsenderzeile 16.
Bitte rufen Sie gegebenenfalls vorher an.
Selbstverständlich sind wir
telefonisch, per Email und WhatsApp
so gut wie jederzeit erreichbar :
auch außerhalb der üblichen Geschäftszeiten,
d.h. auch abends und an Feiertagen.
Carl Otto Müller (1901- Kipfenberg/Altmühltal - 1970): Stilleben mit Pfirsichen. - Lithographie, 1968
Carl Otto Müller (1901- Kipfenberg. – 1970) :
Stilleben mit Rosen und Pfirsichen
Lithographie, 1968.
Unten links handsigniert und nummeriert („20/XX“),
d.h.: Nr. 20 von insgesamt XX Exemplaren.
In der Platte datiert : 1968
Darstellung : 27 × 33 cm
Passepartout : 47 × 54 cm
Rahmen : 52 × 59 cm
Das Blatt in schöner Erhaltung; das Passepartout im Schrägschnittbereich etw. gebräunt.
Ansprechender Rahmen in guter Erhaltung.
Anbei : Wilhelm Rüdiger : Der Maler C. O. Müller [Carl Otto Müller]
Ingolstadt Donau Courier, 1976. – Groß-Ovtav (27 × 21 cm).
94 Seiten, zahlr. Abb., teils in Farbe.
Versand ist aufgrund der Verglasung nicht vorgesehen.
Wir sind jedoch zweiwöchentlich in Beilngries bzw. Eichstätt.
165 EUR
Carl Otto Müller (1901-Kipfenberg/Altmühltal-1970): Der Soldat & der Tod. - Kohle, 1941
Carl Otto Müller (1901 – Coburg/Kipfenberg/München – 1970) :
Der Soldat und der Tod
Kohlezeichnung, (19)41.
Unten rechts monogrammiert und datiert.
Darstellung (ohne Umrandung) : 29 × 19 cm
Das Blatt wurde eingefenstert und aufgezogen auf bräunliches Papier;
bíldseitig umlaufend Natronpapierstreifen.
Von der rechten/oberen Ecke, diagonal zur Mitte hin zeichnet sich ein schwaches Papierfältchen ab.
In der linken/unteren Ecke geringe Papierwellung sowie kleine Handhabungsspuren.
Die Zeichnung wurde nicht fixiert.
Die Blattränder mit leichten Fingerspuren resp. „Kohleschatten“
SW : Memento mori. Vanitas. Totentanz. Soldatentod.
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Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.
320 EUR
Rudolf Englberger (1908 Gabersee/Wasserburg/Inn 1985): Alle zusammen - Zeichnung
Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):
Alle zusammen [Hilfstitel]
Federzeichnung auf dünnem Skizzenpapier;
sauber am Oberrand auf kräftiges Papier montiert
und dann nochmals auf leichten Karton aufgelegt.
Unten rechts signiert : R. Englberger,
ebenda datiert, nicht eindeutig zu entziffern, (19)51 od. ’52
Bildmaß : 12,5 × 20,5 cm
Unterlagekarton : 24 × 32 cm
In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
In Seitenansicht das Papier leicht wellig, bedingt durch Zugkräfte hervorrufende starke Strichlagenverdichtungen.
Gegenüber den Zeichnungen aus der späten Reifezeit (vgl. die beiden nebenstehenden Blätter)
werden Hintergrund und Zwischenräume (noch) dicht mit Strichelungen aufgefüllt.
Angebot im Kundenauftrag
185 EUR
Unser Ausstellungsraum in Wasserburg/Salzsenderzeile 16
Schnappschuss am Abend des 27. August 2026
Neuerwerbungen u.a. :
Im Vordergrund u.a. Gläser aus der Sammlung
von Karl & Marlene Reidel (Landshut)
sowie einige Murano-Glasobjekte
Alte Bücher – Glas – Keramik – Gemälde – Graphik …
Blüchers Rheinübergang bei Caub/Kaub - Lithographie v. Loeillot/Camphausen, 1862
„Rheinübergang der Schlesischen Armee am 1. Jan. 1814“
[Jahresgabe für die Mitglieder des Schlesischen Kunstvereins]
Farblithographie in der Lithographischen Anstalt
Karl Christian Friedrich Wilhelm Loeillot, Berlin, 1862.
Nach dem Gemälde des Düsseldorfer Schlachtenmalers
Wilhelm Camphausen (1818-1885) : „Blüchers Rheinübergang bei Caub“ (1860)
Darstellung (ohne Schrift) : 46,5 × 64,5 cm
Rahmen : ca. 67,5 × 81,5 cm
Erhaltung : Alt auf Orig.-Unterlage (mit der Schrift) aufgezogen und in einem in etwa zeitgenössischen Rahmen in jüngerer Zeit gerahmt. Die Darstellung in guter/schöner Erhaltung; das Papier der Unterlage etwas gebräunt und mit leichten Handhabungspuren.
Die Abbildung mit einigen verunklärend wirkenden Spiegelungen;
die Darstellung im unmittelbaren Augenschein zeigt in allen Teilen jedoch ganz klar konturiert.
Die kapitale Lithographie von größter Seltenheit, kaum auffindbar!
Im Dezember 1813 sammelten sich die Armeen der Anti-Napoleonischen-Koalition östlich des Rheins.
An Neujahr 1814 überschritt Blüchers Schlesische Armee den Rhein bei Kaub.
Mit dem für Napoleon unerwarteten Winterfeldzug begann der Angriff der Alliierten auf das französische Kernland.
„Marschall Vorwärts“ [G. L. v. Blücher] machte seinem Namen in der ersten Januarwoche des Jahres 1814 alle Ehre: Unter seinem Kommando überquerten innerhalb von nur fünf Tagen rund 50.000 Soldaten, 15.000 Pferde und 182 Geschütze der Schlesischen Armee von Kaub aus den Rhein und drängten im weiteren Verlauf ihres Vormarsches die nach der Völkerschlacht bei Leipzig geschwächten napoleonischen Truppen immer weiter zurück. Gebhard Leberecht von Blücher, der als Marschall Vorwärts in die Geschichtsbücher eingegangen ist, trug somit wesentlich dazu bei, dass das Königreich Preußen beim Wiener Kongress zu den Siegermächten gehörte.“ (s. monumente-online.de)
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Versand ist bei diesem großen/verglasten Bild nicht möglich.
1450 EUR
Gedenk-Foto 1931: Francesco Baracca, Jagdflieger (SPAD S.XIII.)
Gedenk-Photo aus dem Jahr 1931
Das Foto wurde ursprünglich während des Ersten Weltkriegs aufgenommen,
dokumentiert am 10. April 1918 in Padua. Baracca stürzte wenige Wochen später, am 19. Juni 1918, am Montello ab.
Das Foto zeigt den legendären, italienischen Jagdflieger Francesco Baracca
vor seinem Flugzeug (SPAD S.XIII.) mit dem berühmten. „Cavallino Rampante“.
Das Emblem des aufsteigendenden Pferdes wurde später von Enzo Ferrari für sein Ferrari-Logo benützt.
Das hier vorliegende Gedenk-Photo ist orig. auf eine Unterlage montiert,
es trägt das Signet des Photo-Ateliers SCHEMBOCHE / FIRENZE
Foto : 16,5 × 22 cm
Unterlagekarton : 28 × 35,5 cm
Mit mehrzeiliger, handschriftlicher Widmung der Mutter des Fliegers (la mamma di / Francesco Barraca),
der Gräfin Paola Baracca Biancoli – an „Alla gentile Signora Bice Costa Ga…“ (undeutlich).
Mit solchen Erinnerungsfotos pflegte die Mutter Franceso Barracas
das Andenken ihres im Juni 1918 gefallenen Sohnes.
Sie war es auch, die Enzo Ferrari das Recht auf das Logo übertrug.
Unten links, unterhalb eines Stoffbandes : Lugo (?) … 1931.
Erhaltung :
Die Fotografie auf Unterlagekarton aufmontiert.
In guter Erhaltung, nur leichte Fingerspuren auf dem Abzug.
Der Unterlagekarton sehr stark altfleckig und bestoßen.
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Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.
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1250 EUR
Friedrich Schröder-Sonnenstern: Das Monokulturschandmal / Farblithographie, 1965
Friedrich Schröder-Sonnenstern (1892 Kaukehme/bei Tilsit als Emil Friedrich Schröder – 1982 Berlin)
„Das Monokulturschandmal!“
Farblithographie, 1965.
Auf glattem/kräftigem Papier.
Hier vorliegend ein Exemplar der Auflage von 1965,
die erste Auflage wurde bereits 1955 gedruckt.
Es scheint auch noch die eine und andere weitere Auflage gegeben zu haben.
Darstellung : 69,5 × 47 cm
Blatt : 76 × 54 cm
Handsigniert und datiert am Unterrand mittig : Sonnenstern 1965.
Unten rechts die gedruckte Datierung der 1. Auflage : 1955
Unten links (gedruckt) der Titel : Das Monokulturschandmal!
Darunter (handschriftlich) die Auflagenbezeichnung : e.a. VII/X
- E.A. = Epreuve d’artiste : „Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke
(meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) …
Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge,
die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.“ (P. W. Hartmann).
Die Darstellung selbst in schöner/farbfrischer Erhaltung (keine Knicke, Flecken etc.)
Das unbedruckte Papier erscheint in der Gesamtabbildung zu grau, im unmittelbaren Augenschein
ist es freilich hell/leicht chamoix.
Erhaltungseinschränkungen :
Etwa 1-1,5 cm außerhalb der Darstellung im weißen Blattrand (rundumlaufend) ein schwacher,
aber merklicher Lichtrand (s. Pfeile in der Abb.)
Rückseitig in allen vier Ecken Farb-Reste von abgelösten Tesastreifen,
die jedoch keinen weiteren Schaden mehr anrichten; auch in keiner Weise auf die Bildseite durchschlagend.
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125 EUR
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg - Mchn. - Frotzhofen/b. Anzing 2003): Mädchen mit Katze - Lithographie
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)
Mädchen mit großer Katze
Kreide-Lithographie auf dünnem Japan
Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck
Darstellung : ca. 22 × 15 cm
Blatt : 28,5 × 24 cm
Das breitrandige Blatt unten mit typ. Randabschluß
Erhatlung : schwache Altersfleckchen
Das schöne Blatt ganz Karl-Caspar-Schule.
Die Künstlerin wurde 1948 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahm von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.
Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.
Für Alter und Echtheit garantieren wir!
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120 EUR
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg - Mchn. - Frotzhofen/b. Anzing 2003) : Kind/Katze - Lithographie
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)
Kleines Kind mit Katze
Kreide-Lithographie auf dünnem Japan
Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck
Darstellung : ca. 14 × 11 cm
Blatt : 24 × 20 cm
Das Blatt liegt aus Kontrastgründen auf einer grau-braunen Unterlage l o s e auf.
Die Unterlage ist nicht Gegenstand des Angebots.
Leichte Papierwellung im oberen Drittel.
Das Blatt minimal altfleckig, v.a. am Oberrand.
Im unmittelbaren Augenschein zeigt sich das Blatt ruhiger als in der Abbildung;
dort erscheinen die schwachen Altflecken überauffällig.
Die Künstlerin wurde 1948 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahm von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.
Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.
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80 EUR
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg - Mchn. - Frotzhofen/b. Anzing 2003): Mädchen mit Katze spielend. - Lithographie
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)
Mädchen mit Katze spielend
Kreide-Lithographie auf dünnem Japan
Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck
Darstellung : ca. 11 × 18 cm
Blatt : 21 × 22,5 cm
Das Blatt liegt aus Kontrastgründen auf einer grau-braunen Unterlage l o s e auf.
Die Unterlage ist nicht Gegenstand des Angebots.
Das Blatt am Oberrand minimal altfleckig.
Die Künstlerin wurde 1948 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahm von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.
Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.
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Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.
100 EUR
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg - Mchn. - Frotzhofen/b. Anzing 2003) : Mädchen und Knabe - Lithographie
Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)
Mädchen und Knabe
Kreide-Lithographie auf dünnem Japan
Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck
Darstellung : ca. 16 × 12 cm
Blatt : 19,5 × 17 cm
Das Blatt liegt aus Kontrastgründen auf einer grau-braunen Unterlage l o s e auf.
Die Unterlage ist nicht Gegenstand des Angebots.
Wenige schwache Altfleckchen.
Das Blatt noch ganz Karl-Caspar-Schule.
Die Künstlerin wurde 1948 Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahm von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.
Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.
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50 EUR
Nachlass Marlene Reidel (1923 Landshut-Obergangkofen 2014): Ansicht von Ergolding. - Linolschnitt
Aus dem Nachlass von Marlene und Karl Reidel
Z u s c h r e i b u n g an Marlene Reidel
Signatur vorläufig noch nicht eindeutig zu entziffern.
Der Schnittduktus scheint dabei durchaus auf die Künstlerin hinzuweisen,
zumal das Blatt aus dem Nachlass der Familie stammt.
Ansicht von Ergolding
mit Wappen
Linolschnitt (~Holzschnitt) auf Japan,
unten rechts signiert
Darstellung : 13,5 × 7,5 cm
Blatt : 23 × 16 cm
Ein wenig lichtschattig.
Nebenbei :
Wir konnten die Tage (zusammen mit diesem & einem weiteren Blatt) einige „Reste“
der Glassammlung von Karl & Marlene Reidel erwerben.
Es handelt sich zwar nicht um Hauptstücke, dennoch dokumentieren diese Gläser
die liebevolle Vielfalt, mit der das Künstlerpaar gesammelt hat.
Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
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85 EUR
Weitere Graphik