Detlef Willand (1935-2022): Das Gelbe Buch - Walser-Presse, 1996

Deflef Willand :
Das Gelbe Buch. Einhorn Drache Schmetterling.

Detlef Willand zum Sechzigsten.
Drei Einhorngeschichten und sieben Sätze
zu Willands Bildern und ein Versuch über den Tag- und Nacht-Zyklus.

Erster Druck der Edition Walser-Presse, 1996.
Texte von Bertus Stock. Holzschnitte von Detlef Willand.

Mit 14 Original-Holzschnitten (2 lose beigelegt).

Folio-Format : 42 × 33 cm.
56 ungezählte Seiten.

Gelbe Orig.-Broschur.
Der Umschlag mit einem winzigen, stecknadelkopfkleinen, grauen Pünktchen – sonst außen wie innen geradezu verlagsfrisch (Umschlagkanten scharf, keine Bereibungen, offensichtlich kaum geöffnet).

Editorische Notiz :
Das Gelbe Buch wird als „Erster Druck der Walser-Presse“ in einer einmaligen Auflage von 432 Exemplaren vorgelegt …“

Die Holzschnitte im Einzelnen (teils signiert/teils nicht signiert) :

Dame a la licorne (Aus der Holzschnittfolge „Jäger des Einhorns“ (nicht sign.)
Apeiron (sign.)
Glückwunsch (chinesische Kalligraphie) (nicht sign.)
Bogenschütze (sign.)
Jäger des Einhorns (sign.)
Einhorn (sign.)
Katharsis (sign.)
Muse reitet einen Künstler zuschanden (sign.)
Kleine „Argo“ (sign.)
Zeichen „Drache“ (nicht sign.)
Drei besondere Freunde (nicht sign.)
Was mir so durch den Kopf geht (sign.)

Drache träumt – lose beigelegt, sign.
Meditation über sieben Schmetterlinge – lose beigelegt, sign.

275 EUR





Armin Schulze (*1906): Herzliche Anteilnahme - Aquarell

Armin Schulze (1906 Dresden – 1987 Ebersbach/Sachsen) :

„Herzl(iche) Anteilnahme“

Aquarell, unten rechts signiert.
Unten links betitelt, etwas oberhalb nochmals mit Bleistift signiert.

Blattmaß : 21,4 × 28 cm.

Offensichtlich war das Blatt vormals unter Passepartout (Lichtrand) :
Dazu ist zu vermerken, bei der Anfertigung eines neuen Passepartouts
ist nicht zu vermeiden, dass die untere rechte Signatur sowie die Betitelung
(ganz unten links) davon überschnitten werden.

Erhaltung : In der linken oberen Ecke dünne/lange Druckstelle,
linker u. rechter Blattrand unauffällig wellig. Oben li. kleiner Eckabriß.

Der Titel gibt keine eindeutige Auskunft, aber die zwei Kinderwägen
lassen doch sehr vermuten, dass hier ein neuer Erdenbürger
unter „herzlicher Anteilnahme“ willkommen geheißen wird.

95 EUR





Carl Friedrich Heinzmann (1795-Stuttgart-1846): Weihnachtsmarkt am Dultplatz (Maximiliansplatz), München - Radierung, 1843

Carl Friedrich Heinzmann (1795 – Stuttgart – 1846) :

Weihnachtsmarkt auf dem Dultplatz (heute Maximiliansplatz) in München.

Angedeutet (im Hintergrund) das Himbselhaus (heute befindet sich dort die Bayer. Börse).

Ein Schusterbub hat einen Obstkorb umgeworfen und rennt davon,
dahinter schimpfende Marktfrauen. Im Kontrast dazu, eine feine Münchner Bürgersfrau im Biedermeierkleid, mit ihrem braven Sohn, der einen kleinen Christbaum mit nach Hause trägt.

Radierung,
unten rechts in der Platte bez. und datiert : Carl Heinzman(n) fec. 1843

Darstellung : 11 × 15 cm
Unterlagekarton : 20 × 23,5 cm

Radierung auf China-Papier, orig. auf dünnen Unterlagekarton montiert.
Die Darstellung teils stockfleckig, die Unterlage wasserrandig, gebräunt und fleckig bis auf die Rückseite.
Ein allfälliges Passepartout könnte weitgehend die Mängel überdecken.

Auf der Unterlage rückseitig Sammlungsstempel :
„Kunstsammlung Ph. Pfister / München“

65 EUR (reserviert)





Heinz Dress (*1952 Riedlingen): Raga Helwa - Farbholzschnitt, 1990

Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) :

„Raga Helwa“

Farbholzschnitt.
Mit Bleistift signiert, datiert (19)90,
Nr. 8 von insgesamt 40 Exemplaren.

Darstellung : 14,5 × 12 cm.
Passepartoutausschnitt : 27 × 20 cm.
Blattmaß : 40 × 25 cm.

Schwacher Lichtrand weit außerhalb der Darstellung.

Exemplar aus der Vorzugsmappe „Kunstreise Orient“

50 EUR





Eichstätt/Eichstädt : Eichstätter Silhouetten-Galerie (Scherenschnitte), 1830 ff.

Schwarzes Tonpapier,
punktuell auf leichtes Papier alt montiert und (zumeist) beschriftet.

Eine Sammlung von Eichstätter Bürger-Portraits
(Professoren, Amtspersonen, Amtsgehilfen u.a.)

26 Blätter mit Personenbezeichnung
+ 7 Blätter ohne Bezeichnung (+ 1 beschädigt : es fehlt der Hut).

Blattmaße : ca. 18/19 × 10/12 cm.
Inliegend in einer Flügelmappe der Zeit.

Die Silhouetten mit Altersspuren,
einige kleinere Beschädigungen (Anrisse) v.a. an Schmalstellen,
etwas alt- bzw. sporfleckig. Die Unterlagenpapiere durchwegs mit Handhabungsspuren,
teils knittrig u. gering randrissig.

Die Mappe mit deutlichen Altersspuren.
Auf dem Klebezettel wird der Inhalt mit “49 Stück” angegeben –
es sind also einige verloren gegangen.

Die Namen der dargestellten Personen :

Gustav Bremps
Eckmüller
Anton Meyer
Assessor Rumpf
Brunbauer
Gustav Nar
Rektor Schuster
Administrator Vogel
Der alte Ulerich
Forstmeister Weise
Postassistent Bachmann
Professor Lindig
Ehrensberger
Cassier Brems
Burgermeister (Bürgermeister) Reber
Professor Reger
Künsberg
Prof(essor) Sicherer
Subrektor Heller
Ottinger
Controleur Herbst
Rentbeamter Schneider
Dr. Nar
Assessor Hell
Professor Zehter
Assessor Kretzner

Literatur : Theodor Dombart (Prof. Dombart-München) : Eine Silhouetten-Galerie,
in : Blätter des Bayerischen Landesvereins für Famlilienkunde.
9. Jg., 1/2, 1931, S. 13-18.

Ein kleiner Eichstätt-Fund :

Vor einigen Jahren kam eine kleine Mappe mit 33 Schattenrissen (in Scherenschnitt) auf uns.
Auf dem Umschlag ein Klebezettel mit der Beschriftung : „Silhouetten-Gallerie für H …. Vogl,
1830-50“. Aus schwarzem Tonpapier ausgeschnitten und auf dünnes Velin aufgeklebt werden
männliche Personen in ihren (biedermeierlichen) Gehröcken dargestellt.

In der Mehrzahl sind die Blätter beschriftet. Neben den Familiennamen finden sich immer wieder auch Berufsbezeichnungen bzw. Titel (wie etwa „Postassistent“ od. „Professor“). Es war offensichtlich, dass es sich um einen Kreis von untereinander bekannten Bürgern handeln musste, aber vonwoher? – dazu nirgend ein Hinweis.

Ein Gespräch mit meinem Eichstätter Kollegen A. J. brachte eine Überraschung. Er wusste, nachdem ich ihm beiläufig von meinem Fund erzählte, von einer namentlich so bezeichneten „Silhouetten-Galerie“, in der Eichstätter Bürger dargestellt seien; er konnte auch sogleich auf die Fundstelle verweisen: In den Blättern des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde (9. Jg., 1931) wird von Theodor Dombart eine insgesamt 60 Blätter umfassende Silhouetten-Sammlung beschrieben, in der Eichstätter Honoratioren, die im Gasthof zur Alten Post verkehrt haben, dargestellt werden.

Uns hier vorliegende Sammlung weist auf der Umschlagklappe einen anderen Widmungsempfänger (Hr. Vogl) und auch nur ganz vereinzelt Personenüberschneidungen auf. Es handelt sich also wohl um eine Fortsetzung derselben. Eine Datierung auf dem Umschlag (möglicherweise von etwas späterer Hand) nennt eine Zeitspanne von 1830-50.

850 EUR





ANKAUF & VERKAUF : Zeichnungen - Alte Stiche - Moderne Grafik

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ANTIQUITÄTEN-ANKAUF ZWISCHEN MÜNCHEN & CHIEMGAU

Wir kaufen & verkaufen Antiquitäten im Groß-Raum München
sowie im Chiemsee-Raum (Chiemgau),
selbstverständlich auch in den angrenzenden Gebieten in Südostbayern :

Uns interessieren zum Ankauf Antiquitäten & Kunstobjekte aus verschiedensten Epochen & Stilrichtungen : z.B. Schnitzfiguren (u.a. Barockengel, Heiligenfiguren), Holzskulpturen (allgemein), Bronze-Figuren/Skulpturen, Barockgemälde, Glas, Keramik, Silberobjekte (Korpusware), Vitrinenobjekte, alte Bücher, alte Stiche, moderne Grafik, Handzeichnungen, Raritäten aus Papier, Plakate, Werbung allgemein, Design-Objekte aus dem 20. Jh., Moderne Gemälde, Moderne Kunst und vieles mehr

Wertvolle Objekte nehmen wir auch in Kommission – zu günstigen Konditionen.

Zu Besichtigung und Ankauf bzw. Begutachtung von Gemälden & Antiquitäten kommen wir gerne v.a. nach München mit der weiteren oberbayerischen Umgebung : Erding, Dachau, Fürstenfeldbruck, Freising, Erding, Dorfen, Taufkirchen, Wolfratshausen, Bad Tölz, Miesbach, Starnberg, Tutzing, Dießen (Ammersee-Gebiet), Landsberg am Lech, Schliersee-Gebiet, Tegernsee, Bad Wiessee, Holzkirchen …

Naheliegenderweise kommen wir gern
zum Ankauf in unsere südostbayerische heimatliche Umgebung (Wasserburg am Inn), z.B. nach :

Albaching, Amerang, Babensham, Berchtesgaden, Bad Reichenhall, Traunstein, Trostberg, Eiselfing, Edling, Griesstätt, Maitenbeth, Rechtmehring, Ramerberg, Reitmehring, Attel, Reichertsheim, Rott am Inn, Schonstett, Soyen, Haag in Oberbayern, Aßling, Rosenheim, Bad Aibling, Gars am Inn, Wasserburg am Inn, Isen, Aschau am Inn, Waldkraiburg, Prien am Chiemsee, Rimsting, Gstadt, Breitbrunn am Chiemsee, Bad Endorf, Seebruck, Seeon, Aschau im Chiemgau, Halfing, Höslwang, Eggstätt, Grassau, Bernau am Chiemsee, Chieming am Chiemsee, Grabenstätt, Übersee-Feldwies, Marquartstein, Bad Aibling, Traunstein, Trostberg, Traunreut, Bad Reichenhall, Ruhpolding, Reit im Winkl, Sachrang, Aschau im Chiemgau, Altötting, Neuötting, Burghausen, Freilassing, Mühldorf am Inn, Traunreut, Trostberg …

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Oben abgebildet : Eingang zu unserer Ausstellungspassage in Wasserburg am Inn / Marienplatz 19 – Im Herzen der Stadt / Unter den Arkaden.
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Porträt : Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653) - Kupferstich, Willem Jacobszon Delff, 1631

Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg (1578-1653),
Herzog v. Bayern, Jülich, Cleve u. Berg.

Porträt nach halbrechts, auf der Brust der Orden vom Goldenen Vlies

Devise in Kartuschen-Umschrift :
„IN DEO MEA CONSOLATIO

Kupferstich von Willem Jacobszon Delff (1580-1638 Delft), 1631.

Darstellung/mit gestochener Schrift : 42,5 x 29,5 cm.
Blatt (breitrandig) : 46 × 34 cm (Wasserzeichen: Bekröntes Wappen,
nur von der Rückseite her erkennbar (in schräger Aufsicht, das Blatt 90 Grad nach links gedreht).

Aufgrund der Größe
kann das Bildnis nur jeweils in zwei Detailabbildungen vollständig wiedergegeben werden.

Erhaltung : Das Blatt leicht gebräunt.
Verso zeigen sich mehrere Stockfleckchen sowie einige Papierreste an den Rändern,
herrührend von vormaliger Montierung unter Passepartout.

Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, deutscher Reichsfürst aus dem Hause Wittelsbach. Gewann durch die Ansprüche seiner Mutter die Herrschaft seines Hauses über die Herzogtümer Jülich und Berg am Niederrhein. Wolfgang Wilhelm, der älteste Sohn des Pfalzgrafen u. Herzogs von Neuburg Philipp Ludwig (1547–1614) u. dessen Frau Anna von Jülich-Kleve-Berg (1552–1632). Gegen den Willen es Vaters, eines überzeugten Lutheraners, konvertierte Wolfgang Wilhelm am 19. Juni 1613 heimlich zum Katholizismus u. heiratete (offiziell als Lutheraner) Magdalene von Bayern.

200 EUR





Heinrich Schlitt (*1849 Bieberich) : Skizzenbuch, um 1877

Heinrich Schlitt (*1849 Bieberich – 1923 München)

Skizzenbuch, um 1877.

Teils Bleistift, häufig auch Feder/Tusche (gelegentl. laviert).
Einige bildmäßig ausgeführte Studien, zahlr. kleinere Skizzen auf einer Seite
sowie auch viele – eher flüchtige – seitenfüllende Bleistiftnotate.

Eine Studie (Marketendertisch) signiert und datiert (18)77

Insgesamt deutlich über 40 Blätter (d.h. ca. 85 Seiten mit Skizzen).

30 × 24 cm.
Leinen, mit sehr starken Handhabungsspuren (Deckel angestaubt/berieben und vom Heftblock gelöst),
die Bindung stark gelockert bzw. teils gänzlich aufgelöst (lose Blätter).
Durchgehend mal mehr mal weniger fleckig, teils mit Einrissen.

Skizziert sind Landsknechte/Soldaten, Interieurs/Schenken,
immer wieder Musiker, v.a. Trompeter, auch bürgerl. Typen, Anatomien u.a.

Der v.a. als „Zwergenmaler“ Berühmtheit erlangte Heinrich Schlitt
hier ohne auch nur ein einziges Motiv hierzu.

Vita : “Schlitt, Heinrich, Maler u. Illustrator in München, *21. 8. 1849 Biebrich-Mosbach. Schüler von W. Lindenschmit. Stellte bis 1917 in München aus. – Gnomenfries (München, ehem. Palais des Prinzen Leopold); Der Gnom als Maler (Wiesbaden, Gem.-Gal.). Dekor. Malereien (Siegeszug des Gambrinus) im Ratskeller des Münchner Rathauses. Lit.: Kutschmann, Gesch. d. dtsch. Illustr., 1899, II 415. – Boetticher, Malerwerke d. 19. Jh., 11/2 (1901). – Ztschr. f. bild. Kst, N. F. 30 (1918/19) 61 (Abb.).” (Thieme-Becker). – Ausführlich auch ein Wikip.-Artikel

1250 EUR





Ernstfried Schwarzfeld (*1909 Bochum/Köln) : Im Tessin - Monotypie

Ernstfried Schwarzfeld (*1909 Bochum od. Köln)

Im Tessin

Monotypie
unten links signiert.

Nicht datiert : 2. Hälfte 20. Jahrhundert.

Darstellung : ca. 45 × 60 cm
Blatt : ca. 49 × 65 cm
Auf CANSON INGRES (Wasserzeichen)

Der unmittelbare Bildbereich in schöner, farbfrischer Erhaltung.

Einschränkungen :
- Die umlaufenden weißen Blattränder mit Rand- u. Eckschäden (Ab- bzw. Randrisse u. Fleckchen u. Papierhinterlegungen).
- Blattrand oben mittig mit Papierausdünnung (außerhalb der Darstellung)
- Am rechten Bild- resp. Blattrand merklicher Rest eines inzwischen abgelösten Kreppstreifens, der jedoch keinen (weiteren) Schaden mehr anrichtet.

Das vormalige Passepartout, mit der Betitelung (Ortsbezeichnung) ging verloren;
erinnerlich ist lediglich noch „Tessin“.

165 EUR





Louise Stomps (1900 Berlin-1988 Wasserburg) : Figurationen - Zeichnungen

Louise Stomps (1900 Berlin – 1988 Rechtmehring/bei Wasserburg/Inn)

Zwei Figurenstudien

Kohle auf Transparentpapier.
Eine Zeichnung unten links betitelt (Schöpfung)
sowie monogrammiert (Sto) und datiert (19)49

Blattmaß : je : 44 x 34 cm

Beide Blätter mit deutlichen Alters- bzw. Handhabungsspuren,
die signierte Arbeit breitflächig braunfleckig.

Über die Bildhauerin siehe u.a. die kürzlich zuende gegangene
Ausstellung in Berlin (Berlinische Galerie) :

Louise Stomps
15.10.21 – 17.1.22
Natur Gestalten Skulpturen
1928–1988

https://berlinischegalerie.de/ausstellung/louise-stomps/

Literatur/Monographie (vor kurzem erschienen) :
Marion Beckers / Elisabeth Moortgat (Hg.) :
Louise Stomps : Natur gestalten. 1928-1988
München, Hirmer Verlag, 2021

Zus. 300 EUR





Oscar Droege (1898 - Hamburg - 1983) : Alte Bauernkate(n) - Farbholzschnitt

Oscar Droege (1898 – Hamburg – 1983) :

Alte Bauernkaten

Farbholzschnitt,
unten rechts mit Bleistift signiert.

Auf der Rahmenrückseite Klebezettel der renommierten Galerie:
Commetersche Kunsthandlung / Wilhelm Suhr / Hamburg.

Darstellung : 30 × 44,5 cm
Rahmen : 54 × 68 cm

Unter Glas und Passepartout gerahmt.

Einige, stecknadelkopfkleine Punkte im Passepartout (siehe Pfeile in der Abb.)
An der unteren Schrägschnittkante unauffällige/kleine 2 cm lange Bräunung (s. Pfeil).
Die Darstellung selbst in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Der gut gewählte Rahmen teils mit minimalen Bereibungen bzw. Druckstellen.

Vita : „Stud. 1919-22 Malerei in Darmstadt bei Herbert Bayer. In Hamburg 1922-31 freischaffend. Soldat im 2. WK, 1949 Entlassung aus russischer Kriegsgefangenschaft. Ab 1962 erneut in Hamburg tätig. Unter dem Einfluß von Leopold von Kalckreuth Hinwendung zum Farb-Holzschnitt, den D. unablässig weiterentwickelt, ohne aktuelle Strömungen aufzugreifen. Jahreszeitlich variierende Landschaften sowie Motive bäuerlichen Lebens stellt er in zarten Farbtönen dar; arbeitet auch in Öl und als Radierer“ (Susanne Geese, in AKL XXIX, 2001, 472).

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Bitte beachten : Aufgrund der Verglasung ist ein Versand nicht möglich.

220 EUR





Karl I., Landgraf von Hessen-Kassel (1654-1730) : Porträt-Kupferstich, Philipp Kilian/bei Joh. Hoffmann

Karl I., Landgraf von Hessen-Kassel (1654-1730) :

Dreiviertel-Portrait des Landgrafen mit Feldherrnstab

Kupferstich von Philipp Kilian (1628-1693),
bei Johann Hoffmann (1629-1698)

Sichtbarer Bildausschnitt (Lichte): 58,5 × 44,5 cm
Blattmaß : 63,5 × 47,5 cm

Erhaltungseinschränkungen :

a) Das Blatt war zweimal gefaltet (= deutlich vertikal & horizontal sichtbar,
kann durch die Abbildung nicht ganz zutreffend gezeigt werden).
b) Am rechten Rand mittig ca. 4-5 cm langer Papiereinriss (mit etwas Papierverlust),
dort sehr notdürftig mit neuem Papier hinterlegt.
c) Randriss auch links mittig (ca. 4 cm)
d) Alte Papierhinterlegung in der Blattmitte (dort kleiner Einriss).
e) Das Blatt rundum (am äußeren Rand) auf neues, schlichtes Papier geklebt.
f) Insgesamt deutlich gebräunt.

Vita : „Karl von Hessen (* 3. August 1654 in Kassel; † 23. März 1730 ebenda) war von 1670 bis 1677 unter Vormundschaft seiner Landgraf Carl von Hessen-Kassel (1654 – 1730) zählt zu den bedeutenden Fürsten der Barockzeit. Seine Finanz- und Wirtschaftspolitik, aber auch sein großes Interesse an Wissenschaft und Kunst beeinflussten die Geschicke seiner Landgrafschaft Hessen-Kassel entscheidend. Die Landesausstellung widmete sich erstmalig dieser beeindruckenden Herrscherfigur. Unter Carls Herrschaft entstand die grandiose Anlage des Bergparks Wilhelmshöhe mit ihren Wasserspielen, die seit 2013 zum UNESCO Welterbe gehört. Zusammen mit dem Park Karlsaue veranschaulicht dieses Großprojekt noch heute den Repräsentationswillen des absolutistischen Herrschers. Seine Soldaten kämpften in allen wichtigen Kriegen seiner Zeit, und als Verbündeter war er hoch geschätzt. Seine zahlreichen Kinder verheiratete er in ganz Europa, und einer seiner Söhne stieg sogar zum König von Schweden auf. Die Landgrafschaft öffnete er für geflüchtete Hugenotten, die wertvolles Fachwissen in sein Land brachten und seit Jahrzehnten verwüstete Landstriche wieder bevölkerten. Seine Liebe zur bildenden Kunst ebenso wie zur Wissenschaft fand Ausdruck im Kunsthaus, eine einzigartige Einrichtung, in der er seine Sammlungen für Besucher ebenso wie für die Forschung bereitstellte. Der Übergang zwischen Visionen und Größenwahn war fließend, und viele seiner Ideen gingen weit über das Realisierbare hinaus. Die Ausstellung widmete sich erstmals in umfassender Weise dem Leben, der Politik, den Plänen und den Spuren Landgraf Carls. Sie prägen bis heute die Stadt Kassel ebenso wie das Land Hessen und strahlen weit in alle Teile Europas hinaus.“ (s. museum-kassel.de)

Rarum!

165 EUR





Carl Theodor Rausche (1807 Heilbronn-1849 Stuttgart) : Landhaus (Württemberg) - Federzeichnung

Carl Theodor Rausche (1807 Heilbronn – 1849 Stuttgart):

Kutsche vor Landhaus

Federzeichnung in Braun,
unten rechts signiert : C. Th. Rausche del. ad naturam

Darstellung : 13 × 20,5 cm
Unterlage : 22 × 28 cm
Rahmen : 26 × 32 cm

Erhaltung : Alt auf Unterlage aufgezogen und unter Glas in Neo-Rokokorahmen (Glasinnenseite etwas angelaufen). – Stockfleckig, besonders merklich in der Himmelspartie.

Fein ausgeführtes „biedermeierliches“ Blatt, evtl. eine Vorzeichnung für einen Stich.

Aufgrund der Verglasung und dem durch den Rahmen bedingten Abstand zur Scanner-Oberfläche
ist eine leichte Verunklärung gegeben.

„Rausche, Theodor, Kupferstecher in Heilbronn um 1850. Heilbr. Ansichten. Führer… Samml. d. Hist. Mus. Heilbronn, 1917, Rauschenbach, Elisabetha, verehel. Pfister, Bildschnitzerin in Schaffhausen, *14. 10. 1784, †17. 5. 1851 ebda. – Joh. Heinrich, Maler von Schaffhausen, *25. 1. 1725, † nach 1765. Brun, Schweiz. Kstlerlex., II (1908).“ (ThB28, 1934)

Siehe auch (umfangreich) den diesbezügl. Wikipedia-Eintrag.

345 EUR





Carl Kessler (*1876): Lech am Arlberg und Omeshorn - Farblithographie, ca. 1920

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Lech am Arlberg
mit dem Omeshorn im Winter

Farblithographie / Künstlersteinzeichnung,
um 1920-1925.

Unten links in der Platte bezeichnet,
jedoch keine Hand-Signatur.

Darstellung : 30 × 41,5 cm
Blatt : ca. 35 × 54 cm (vollrandig erhalten)

Handabzug,
daher auch vereinzelte Druckunsauberkeiten,
z.B. rechts vom Berggipfel zwei feine, sich überkreuzende Plattenkratzer,
die sich auf allen uns bekannten Abzügen (wir verwalten den Nachlass) finden.

Erhaltung :
In der Darstellung leicht altfleckig (v.a. in der Himmelspartie), die breiten weißen Ränder stärker betroffen,
dort auch kleiner Randriß (weit außerhalb des Bildbereichs).

In der Abbildung 4 (Gesamtabb. mit etwas weißem Rand) sind die Altflecken sowie die Plattenkratzer in der Darstellung am deutlichsten zu erkennen.

175 EUR (verk.)






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