Heinrich Wolff (1875 Nimptsch/Niederschlesien - 1940 München) : Porträt Willy Zügel. - Radierung

Heinrich Wolff (1875 Nimptsch/Niederschlesien – 1940 München) :

Willy Zügel (Porträt)

Radierung,
handsigniert und betitelt : W. Zügel
In der Platte unten rechts

Darstellung : 15 × 21 cm
Blatt : 29,5 × 25 cm

Um die Darstellung ganz gering lichtschattig, auf der Blattrückseite
oben drei kleine Spuren vormaliger Passepartoutmontage.

Knapp unterhalb des Darstellungsrandes links Trockenstempel mit der Druckeradresse v. Heinrich Wetterroth/München.

Der Tierbildhauer Willy Zügel (1876 München-1950 in Wolkenhof/Murrhardt), Sohn von Heinrich v. Zügel. Schuf Modelle für die Porzellanfabrik Philipp Rosenthal, die Porzellanmanufaktur Nymphenburg, die Porzellanmanufaktur Meißen u. ab 1935 für die Porzellanmanufaktur München-Allach.

Vita : “Der 1875 in Schlesien geborene Grafiker Heinrich Wolff hatte seine gründliche künstlerische Ausbildung 1891 an der Breslauer Kunstschule begonnen, an den Kunstakademien in Berlin und München fortgesetzt. 1900 gründete er eine private Schule für Grafik in München. 1902 berief der Direktor der Königsberger Kunstakademie, Ludwig Dettmann, Heinrich Wolff als Lehrer für freie Grafik. Unter ihm erlange die künstlerische Grafik in Königsberg hohes Ansehen. Sein 33 Jahre währende Akademietätigkeit prägte die ostpreußische Kunst der Zeit mit. Wolffs Arbeiten wirken durch ihre malerische Darstellungsweise der Landschaften, Stadtansichten als auch in den vielen Bildnissen. Als Portraitist erlange Wolff so viel Anerkennung, dass ihm die medizinische Fakultät der Universität Königsberg dafür den Doktor h.c., ehrenhalber, verlieh. Nach seiner Pensionierung 1935 kehrte Wolff nach München zurück, wo er 1940 verstarb. Er gehört bis heute zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Lehrerschaft an der einstigen Königsberger Kunstakademie. Das Selbstbildnis wird in der neuen Dauerausstellung in der Grafikabteilung zu sehen sein” (s. Ostpreussisches Landesmuseum Lüneburg).

75 EUR





Wilhelm Süs (1861-1933) : Hochzeitsritt. - Farblithographie/Künstlersteinzeichnung. - Künstlerbund Karlsruhe

Wilhelm Süs (1861-1933) :

“Hochzeitsritt”

Farblithographie/Künstlersteinzeichnung.
Im Stein unten rechts bezeichnet : W. Süs.

Randumschrift :
“Künstlerischer Wandschmuck – Deutsche Künstler-Steinzeichnungen – R(udolf). Voigtländer Verlag in Leipzig Nr. 213 – Wegged – W. Süs: Hochzeitsritt – Cavalcade Nuptiale – Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe”

Darstellung : 42,5 × 55,5 cm.
Blattmaß : 45 × 58 cm (vollrandig).

In schöner Erhaltung.
Lediglich ein kleiner – fein geschlossener – Randriß (außerhalb der Darstellung).

Begründete zusammen mit Hans Thoma die Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe.

68 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887 - 1985 St. Paul de Vence) : Moses III (emporschauend). - Farblithographie. - Bibel, 1956

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

Moses III (emporschauend).

Farblithographie, 1956.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 125.

Aus : VERVE, vol. VIII, nos. 33 et 34. (= Bibel I).
Hrsg. v. Tériade. Druck bei Mourlot, Paris.

Nicht handsigniert, nicht nummeriert.
Auflage : 6500 Exemplare.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,2 cm.

In schöner, vollrandiger Erhaltung.

Rückseitig eine schwarz/weiß Lithographie.
WVZ : Mourlot Nr. 130 (siehe Abb. 2)

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout,
deshalb auch keine Montagespuren etc.

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Lech am Arlberg mit Omeshorn. - Farblithographie, um 1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Lech am Arlberg mit Omeshorn

Farblithographie, um 1925.

Im Stein bezeichnet,
jedoch ohne Signatur und Auflagenbezeichnung.

Darstellung : 30 × 41,5 cm
Blattmaß : 38 × 53 cm

Erhaltung : Die Lithographie wurde professionell von Stockflecken gereinigt.

Bei vorliegender Farblithographie handelt es sich um einen Handdruck;
der Farbauftrag ist entsprechend nicht ganz regelmäßig. Auch teils leichte Plattenkratzer, die jedoch im üblichen Betrachterabstand nicht merklich sind.

Am linken und rechten Bildrand mittig die Passerkreuze als kl. Nadelstiche sichtbar.

Wir haben aus dem Nachlaß des Künstlers noch einige weitere Exemplare dieser farb. Künstlersteinzeichnung am Lager. Jeweils in der Farbstellung etwas voneinander abweichend (typ. für Handdrucke). Auch Exemplare mit Signatur und Nummerierung.

125 EUR





Zuschreibung: A. Ziegler: Vergißmeinicht (Blumen). - Aquarell/Gouache, um 1900

Zuschreibung : A. Ziegler

Blumen : Vergißmeinicht (Myosotis / Forget-Me-Nots)

Aquarell/Gouache auf leichtem Karton, um 1900.
unten rechts monogrammiert in Ligatur : A/Z.

Bei vorliegendem kleinen Kunstwerk
könnte es sich um die Vorlage für eine Postkarte o.ä. handeln.

Darstellung : 14 × 7,5 cm
Unterlagekarton : 16 × 10 cm

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung, an den Rändern feine Bleistiftmarkierungen. Am unteren linken Rand wurde offensichtlich von der Künstlerin selbst eine Korrektur vorgenommen.

Alt auf Unterlagkarton sauber aufgezogen.

Rückseitig Reste alter Montierung,
die jedoch in keiner Weise bildseitig durchscheinen.

Das Bild wurde von uns in einem Konvolut mit gleichartigen kleinen Arbeiten erworben, davon ist ein Blatt rückseitig mit “A. Ziegler” bezeichnet, die Mehrzahl der übrigen Arbeiten ist ohne jeden Hinweis. Hier vorliegendes Blatt aber trägt das Monogramm “A/Z” – eine Zuschr. an A. Ziegler erscheint damit sehr wahrscheinlich. Auch dürfte sich unter dem abgekürzten Vornamen ein Frauenname verbergen.

48 EUR





Affenclub / Simiae-Club Mattighofen (Innviertel) : Ein Lobpreis auf den Ceremoniarius Pitex Arnold Kuttner, 1868

Affenclub : Simiae-Club Mattighofen (Innviertel) :

“Herzliches / Ujaja / unserm Ceremoniarius Pitex …”
Ein Lobpreis auf das Vereinsmitglied Arnold Kuttner.
Der Name, ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der beiden ersten Strophen des Gedichts.

Aquarell und kalligraphischer Text,
am äußersten Unterrand betitelt u. datiert : 18. Juli 1868.

Blattgröße (Sichtmaß) : 48 × 37 cm.
Kerbschnitzrahmen (wohlerhalten) : 65 × 55 cm (größte Längen).

Das Blatt ist alt gerahmt und weist einige Altersspuren auf : rundum angestaubt, fleckig und etw. wellig, am Unterrand rechts mit einem ca. 5 cm langen Einriß.

Eine Gruppe Alter Herrn in Affengestalten, die mit ihren Farbbändern und Käppchen an eine Studentenverbindung erinnern, huldigt mit Kränzen und einem Blumenstrauß ihrem “Ceremoniarius Pitex”, der die Ehrerbietung auf einem Faß sitzend generös entgegennimmt.

Als weitere Mitglieder des Clubs werden genannt : Poschinger, Lederer, Hörl, Miller, Metz, Steffler, Wunder, Rasberger, Mieskiewicz

195 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wintermorgen an der Stillach/bei Oberstdorf (Allgäu). - Aquarell, um 1925-1930

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

“Wintermorgen an der Stillach / bei Oberstdorf” (Allgäu)

Aquarell über Bleistift, unten rechts signiert.
Rückseitig eigenhändig betitelt.

Nicht datiert : wohl um 1925-1930.
Blatt : 36,5 × 51 cm

In farbfrischer Erhaltung. Noch nie gerahmt od. unter Passepartout, daher keine Montagespuren, Lichtränder etc.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Fischen im Allgäu, Obermaiselstein, Bolsterlang, Ofterschwang, Sonthofen, Bad Hindelang, Burgberg im Allgäu, Balderschwang, Blaichach, Immenstadt im Allgäu, Rettenberg, Wertach, Missen-Wilhams, Oberstaufen, Pfronten, Sulzberg, Waltenhofen

155 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Seerosen. - Farblithographie, 1965

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

Seerosen

Farblithographie, 1965.
Handsigniert und nummeriert : Nr. 11 von insgesamt 12 Exemplaren.

Darstellung : 35 × 49 cm
Blattmaß : 43,5 × 56 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung.
Am Blattrand (außerhalb der Darstellung) fein mit Japan geschlossener kleiner Riß.

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

55 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Malerische Zueignung (Anrufung)". - Blatt Ib aus Opus II: Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Malerische Zueignung (Anrufung)”

Blatt Ib aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “Ib”

Platte : 41,3 × 26 cm
Blatt : 56 × 39,7 cm

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

Am unteren Plattenrand links (außerhalb der Darstellung) deutliche Radierspuren unter merklicher Aufrauhung des Papiers, Radierspuren ebenso am oberen rechten Plattenrand, jedoch in einem deutlich kleineren Bereich (s. jeweils die Pfeile in den Abb.)

Die weißen Blattränder mäßig leicht stockfleckig.
Das beigegebene schlichte Orig.-Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das zugehörige Seidenhemdchen mit deutlicheren Stockflecken.

“Das Titelblatt vergegenwärtigt uns die Stunde, da der Künstler, – von dem wir allerdings nur die Hände sehen – sich zur Arbeit hinsetzt. Das Handwerkszeug liegt bereit; er sinnt und sinnt, die Kerze brennt derweilen ganz herab, und er schläft darüber ein. Da erscheint ihm im Traum Ovid, dessen Büste wir oben sehen, und der Stoff zu seiner Folge stellt sich ein. Der Altar oben r. spielt in charadenhafter Weise auf das Opfer an”. – - – “Beschreibung : Auf einem Tisch, an dessen Kante ein paar gefaltete Hände ruhen, liegen Tuschnäpfchen, Radiermesser, Kohle usw. und ein fast ganz herabgebrannter, doppelter Kerzenhalter. Im Kerzenrauch, der sich oben zerteilt, erblicken wir eine Küstenlandschaft, 1. davor eine Kolossalbüste des Ovid und r. ein Opfernder bei einem Räucheraltar.” (s. Museums-Verein Naumburg: https://mv-naumburg.de/objekte/640-max-klinger-opus-ii-sg10193, nach Singer).

195 EUR





Silhouetten-Galerie (1830-1850). - Sammlung von 34 Schattenrissen (Portraits) der Biedermeierzeit

“Silhouetten Gallerie … 1830-50”

Schwarzes Tonpapier, punktuell auf leichtes Papier alt montiert und zumeist beschriftet.

Kleine Sammlung von Portraits – offensichtlich aus einem miteinander bekannten Personenkreis der Biedermeierzeit (Bürger, Amtspersonen, Amtsgehilfen, Professoren).

26 Blätter mit Personenbezeichnung
+ 7 Blätter ohne Bezeichnung (+ 1 beschädigt: es fehlt der Hut).

Blattmaße : ca. 18-19 × 10-12 cm.
Inliegend in einer Flügelmappe der Zeit.

Die Silhouetten mit Altersspuren, einige kleine Beschädigungen (Anrisse) v.a. an Schmalstellen, etwas altfleckig/sporfleckig.

Die Unterlagenpapiere durchwegs mit Handhabungsspuren, teils knittrig u. gering randrissig.

Die Mappe sehr stark zerschlissen und stockfleckig.
Auf dem Klebezettel wird der Inhalt mit “49 Stück” angegeben –
es sind also einige verloren gegangen.

Die Namen der dargestellten Personen :

Gustav Bremps
Eckmüller
Anton Meyer
Assessor Rumpf
Brunbauer
Gustav Nar
Rektor Schuster
Administrator Vogel
Der alte Ulerich
Forstmeister Weise
Postassistent Bachmann
Professor Lindig
Ehrensberger
Cassier Brems
Burgermeister(Bürgermeister) Reber
Professor Reger
Künsberg
Prof(essor) Sicherer
Subrektor Heller
Ottinger
Controleur Herbst
Rentbeamter Schneider
Dr. Nar
Assessor Hell
Professor Zehter
Assessor Kretzner

245 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887-1985 St. Paul de Vence): Thamar, die Schwiegertochter Judas. - Farblithographie, aus "Dessins pour la Bible", 1960

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

Thamar, die Schwiegertochter Judas

Farblithographie, 1960.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 243

Aus : “Dessins pour La Bible” (= Bilder für die Bibel; auch Bible II).
= VERVE, vol. X, nos. 37 et 38. Hrsg. v. Tériade.
Druck bei Mourlot, Paris.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,4 cm.

Erhaltung : Die Darstellung in sehr schöner, unberührter, vollrandiger Erhaltung (Ränder glattkantig, nicht angestoßen etc.). – Die weiße Blattrückseite an den Rändern minimal lichtschattig (s. Abb.), ohne jeden Einfluß auf die Bildseite.

Winzige Reste von originalen Einheftungsspuren an der linken äußersten Blattkante zeigen sowohl die Vollrandigkeit als auch u.a. die Authentizität der Lithographie an.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Montagespuren etc.

85 EUR





Wasserburg am Inn : Wir zeigen in zwei großflächigen Vitrinen am Marienplatz 11 (Stadtmitte), eine Auswahl unseres Angebotes

Gemälde – Aquarelle – Druckgraphik – Bücher

.

Joseph Steutzger
Antiquariat & Kunsthandel (seit 1982)





Umberto Brunelleschi (1879-1948) : "Toilette au goût Vénitien"

Umberto Brunelleschi (1879-1948) :

“Toilette au goût Vénitien”

Bekleidung im venezianischen Stil

Pochoir-Kolorit, 1913.
Nach einem Entwurf von Umberto Brunelleschi (1879-1948).

Aus : “Journal des Dames et des Modes” – “Costumes Parisiens”
Paris 1913, Blatt Nr. 122.

Darstellung : 15,5 × 9 cm
Blattg : 22 × 14 cm

Das bedeutende Mode-Journal erschien von 1912-1914.

In sehr schöner Erhaltung. In der Abb. erscheint das Papier etwas getönt – “in natura” aber hellweiß, lediglich der alleräußerste untere Blattrand mit kaum vermerklichem Lichträndchen. Das Blatt lag unter Passepartout, war aber nicht gerahmt, deshalb auch keine Papierbräunung etc., nur rückseitig/oben zwei schwache/kleine Reste alter Passepartoutmontagestreifen.

Papier mit Wasserzeichen : “JOURNAL DES DAMES

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

85 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

“Bacchantenzug”

Bacchanal, Bacchanalien.

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal sehr an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, minimale Bestoßungen – insgesamt in sehr schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der “Nebel” in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

295 EUR





Monogrammist : T. S.: Alte Mühle. - Aquarell, 1805

Monogrammist : T. S.

Alte Mühle

Aquarell auf Bütten,
unten rechts monogrammiert und datiert : T.S. 1805.

Darstellung/Blattmaß : 16,5 × 23 cm.

Erhaltung : Die äußerste obere/rechte Ecken angesetzt (farbl. etwas abweichend. Die Himmelspartie deutlich altfleckig und etwas berieben. Der getuschte Blattrand mit kleineren Läsuren.

Das Blatt liegt unter einem Schrägschnittpassepartout, die Montage professionell mit säurefreien Fälzchen.

Zu den Abb. : Der Himmel erscheint auf den Scans zu dunkel-blau, ein helles Himmelblau entspräche mehr dem Augenschein. Auch ist die Gesamtstimmung des Blattes in natura ist freundlicher, weniger düster als es auf den Abbildungen erscheinen mag.

65 EUR





[Anonymus] : Lesender (Carl Seidel/Dresden?) - Bleistift, 1. Hälfte/Mitte 19. Jh.

[Anonymus] : Lesender (Carl Seidel/Dresden?)

Bleistift, tls. aquarelliert.
Auf dünnem/glatten Papier.

Auf altem Unterlageblatt
an den oberen Ecken leicht (reversibel) an zwei Punkten befestigt.
Unterhalb der Darstellung, auf der Unterlage, die Bezeichnung “C. Seidel Dresden”.

Darstellung : ca. 24 × 19 cm
Blatt : 27,5 × 25 cm (Ränder etwas ungleichmäßig)
Unterlageblatt : ca. 35 × 28 cm

Das Blatt gering altfleckig. An den äußersten Rändern, kleine, punktuelle Papierausdünnungen. – Rechte Seite der Unterlage mit Staub- resp. Lichtrand. – Rückseitig an den Rändern einige unwesentliche Reste abgelöster, alter Montierungen. Nunmehr mit zwei feinen Japanpapierfälzchen an der Oberkante montiert, sonst freiliegend.

Unter altem Glas in Biedermeier-Rahmen (Birne o.ä., schwarz gebeizt). Einige kleine Wurmlöchlein. Der Rahmen wurde mit Schellack etwas aufgefrischt. Die Abb. gibt nur einen ungefähren Eindruck.

Die Bezeichnung auf der Unterlage dürfte wohl den Dargestellten meinen und nicht den Zeichner.

Ob evtl. folgende Person in Frage kommt, muß vorläufig offen bleiben : “Carl Seidel (1787 Berlin – 1844 ), Kunstschriftsteller, Philosoph, Dichter. Seidel sollte ursprünglich den Beruf eines Kaufmanns ergreifen, studierte aber Philosophie u. Kunstwissenschaften. 1826 promovierte er in Philosophie und erhielt 1840 den Titel eines Professors. Am 30. Juli 1840 heiratete er seine Schülerin Emilie Detroit. Daneben spielte er Gitarre und schrieb theoretische Artikel, Erzählungen und Reiseberichte für zahlr. Zeitschriften. Von Bedeutung ist seine Novelle Der Brautkampf, die 1819 in der Dresdner Abendzeitung erschien und Theodor Hell zu dem Opernlibretto Die drei Pintos inspirierte. Es wurde von Carl Maria von Weber vertont, blieb aber Fragment. Seidels musikalische Schriften hielt insbesondere Robert Schumann für so bedeutend, dass er ihn als Mitarbeiter für seine Neue Zeitschrift für Musik gewann und in den Jahren 1834 bis 1835 mit ihm korrespondierte.” (vgl. Wikip.)

125 EUR





Clemens M. Erlenbach (1945 Schlangenbad/Taunus) : [Brighton Palace Pier]. - Farbgraphik, 1980

Clemens M. Erlenbach (1945 Schlangenbad/Taunus) :

[Brighton Palace Pier]

Unten rechts mit Bleistift signiert und datiert : (19)80,
unten links Auflagenbezeichnung : Nr. 190 von insgesamt 200 Exemplaren

Darstellung : 29 × 40 cm
Blattmaß : 50 × 60 cm

Die Darstellung in unberührt frischer Erhaltung;
lediglich am überbreiten weißen Rand oben zwei kleine Beschabungen,
ebenfalls am oberen Blattrand eine Andeutung eines Papierfältchens (jeweils ca. 5 cm außerhalb des ob. Darstellungsrandes).

Von einem allfälligen Passepartout wären diese Mängel überdeckt.

75 EUR





[Anonymus] : Katzen (Studien). - Aquarell

[Anonymus]

Théophile-Alexandre Steinlen (1859 Lausanne-1923 Paris) :

Katzen (Studien).

Aquarell, ohne Signatur,
um 1900

Darstellung : ca. 27 × 25 cm
Blatt : 30 × 33 cm

Auf leichtem, glatten Karton. Etwas angestaubt.
Am linken Rand (weit außerhalb der Darstellung) leicht gebräunt.

Katzenmaler

195 EUR





Franz Hlavaty (1861-1917) : Im Strandbad. - Aquarell, signiert

Franz Hlavaty (1861-1917) :

[Im Strandbad]

Aquarell,
unten rechts signiert : F. Hlavaty, Mchn.

Darstellung : 18,3 × 17 cm.
Rahmen : 30 × 30 cm.
Unter Glas, Passepartout und schlichtem neuerem Rahmen.

Erhaltungseinschränkung :
Quer durch die Darstellung eine Papierquetschfalte
(s. Abb. mit Pfeilen u. Vergrößerung).

Umkreis : Simpliccisimus, Fliegende Blätter u.a. eher humoristische Zeitschriften der Zeit

115 EUR





Max Klinger (1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Pyramus und Thisbe I". - Blatt IIa aus Opus II, "Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe I”

Blatt IIa aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “II a”

Platte : 21 × 30 cm
Blatt : 56 × 40 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern minimale schwache Stockflecken.

Das originale, schlichte Passepartout sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

155 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena/bei Naumburg) : "Pyramus und Thisbe III", Blatt IV aus Opus II : “Rettungen ovidischer Opfer”, ca. 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe III”

Blatt IV aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “IV”

Platte : 29,5 × 42 cm
Blatt : 56 × 39,5 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern mit wenigen, schwachen Stockflecken.

Knapp unterhalb der Darstellung rechts eine Radierspur, die sich als Papieraufrauhung merklich zeigt – scheint verlagsseits bereits geschehen zu sein.

Das originale, schlichte Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

155 EUR





Reiner Zimnik (*1930 Beuthen/Oberschlesien) : 70 Jahre Ecke Augsburg. - Radierung, signiert, 1977

Reiner Zimnik (*1930 Beuthen/Schlesien) : “70 Jahre Ecke Augsburg”

Radierung, in der Platte datiert (19)77.
Unten links Auflagenbezeichenung (Ex. 23 v. 100), rechts handsigniert.

Darstellung : 25 x 17,5 cm.
Blattgröße : 41,5 × 32,5 cm.
Auf vollrandigem/breitandigen, kräftig hellweißem Papier,-
mit Orig.-Büttenrandabschluß.

In schöner, breitrandiger/vollrandiger Erhaltung.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Wir können von dieser Radierung noch einige weitere Blätter anbieten (ebenfalls nummeriert und signiert) – teils auch mit leichten Handhabungsspuren in den Rändern.

Vita : “Reiner Zimnik (* 13. Dezember 1930 in Beuthen/Oberschlesien als Reinhard Karl Zimnik) ist ein deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller.
Reiner Zimnik ist der Sohn eines Beamten. Er absolvierte eine Schreinerlehre, die er 1949 mit der Gesellenprüfung abschloss. Anschließend besuchte er in Landshut ein Gymnasium, an dem er 1952 die Reifeprüfung ablegte. Von 1952 bis 1956 studierte er Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Professor Josef Oberberger, wo er nach wie vor ansässig ist.

Reiner Zimnik ist bekannt geworden als Verfasser von Erzählungen für Kinder und Erwachsene, in denen moderne Thematik, romantisch-märchenhafter Stil und die Federzeichnungen des Autors eine unverwechselbare Verbindung eingehen. Vor allem die Geschichten um Jonas den Angler, den einzelgängerischen „Lektro“ und die Figur des „Sebastian Gsangl“ wurden ab Mitte der 1950er Jahre – in der Frühzeit des deutschen Fernsehens – dank der Ausstrahlung als Fernseherzählungen oder Zeichengeschichten ein großer Erfolg. Zimniks Freunde Kurt Wilhelm, Rolf Alexander Wilhelm und Joachim Fuchsberger steuerten hierbei Regie, Musik und das gesprochene Wort bei. 1972 vereinigte sich das erfolgreiche Quartett noch einmal, um bei der DGG eine Sprechplatte mit Musik und Illustrationen zu zwei modernen Märchen Zimniks herauszubringen. Seit den 1980er Jahren arbeitet Zimnik nur noch als bildender Künstler; den Schwerpunkt seiner Arbeit bildet seitdem die Naturstudie und das Aquarell. Reiner Zimnik, der Mitglied des Verbandes Deutscher Schriftsteller ist, erhielt u.a. 1958 den Förderpreis Literatur der Stadt München und den Eichendorff-Literaturpreis, 1961 ein Villa-Massimo-Stipendium sowie 1993 den Schwabinger Kunstpreis.” (Wikip.)

29 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Wohl: Bismarck zu Pferd (Studie). - Aquarell/Bleistift

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

Wohl : Bismarck zu Pferd

Aquarell über Bleistift.
Studie in Minaturformat.

Darstellung/Blatt : 9,8 × 7 cm
Unterlagekarton : 12 × 9 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812-90) / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Aus einer Folge von kleinen Studien, die Militärs u.a. aus der Zeit des
Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871b darstellen.

Erhaltungseinschränkungen :
Das Blatt gebräunt.
An den 4 Ecken die rückseitige Montierung taktil durchschlagend.
Oberrand mit kleinem, oberflächlichem Abriß.
Rückseitig kleine Abschabung.
Das Blatt alt auf Karton aufgezogen.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

48 EUR





Dagfinn Bakke (*1933) : Nordische Landschaft. - Farblithographie

Dagfinn Bakke (*1933)

Nordische Landschaft

Farblithographie,
nummeriert, signiert und datiert :
“122/50. Lito. Dagfinn Bakke 86”

Darstellung : 9 × 12,5 cm
Rahmen : 23 × 25,5 cm

Bild und Rahmen in sehr schöner Erhaltung.

Dagfinn Bakke, Norwegian painter, illustrator and graphical artist. He was born in Lødingen, and settled in Svolvær. From 1952 he worked as illustrator for the magazine Magasinet For Alle, and from 1956 to 1992 for the newspaper Lofotposten. He has illustrated several books. He is represented at the National Gallery of Norway and other art galleries

48 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Wohl Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916). - Aquarell (Miniatur)

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

Wohl Kaiser Franz Joseph I. (1830-1916).
Zu Pferd in Paradeuniform.

Aquarell über Bleistift.

Studie in Minaturformat.

Darstellung/Blatt : 9,5 × 7 cm
Unterlagekarton : 11,5 × 9 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812-90) / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Aus einer Folge von kleinen Studien, die Fürsten und Militärs vornehmlich aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871 darstellen.

Erhaltungseinschränkungen :
- Kleines Braunflecken rechts.
- Rückseitig kl. Abschabung.
- Das Blatt alt auf Karton aufgezogen.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

75 EUR





[Anonymus] : am Ufer. - Aquarell. 1. Hälfte 20. Jh.

[Anonymus] :

Am Ufer des Sees

Aquarell,
ohne jede Bezeichnung.

1. Hälfte 20. Jahrhundert.

Alt auf Unterlagekarton aufgezogen.
Darstellung und Unterlage etwas gebräunt.
Am oberen äußersten/linken Rand minimale Schabspur.

Insgesamt hübsches kleines Bild.

Erinnert ein wenig an die kleinen Aquarelle von Fritz Haid.

30 EUR





Yvonne Wasmann (Au/bei Bad Aibling) : Eidechse und Winde. - Farbradierung 1998

Yvonne Wasmann (Au/bei Bad Aibling)

“Eidechse und Winde”

Farbradierung,
betitelt, nummeriert, signiert und datiert :
Eidechse und Winde 11/100 Yvonne Wasmann 1998.

Darstellung : 30 × 20 cm
Blatt : 39 × 26,5 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.

Rückseitig an den Außenrändern (weit außerhalb der Darstellung) Klebreste einer
Passepartoutmontierung, die wohl von der Künstlerin selbst vorgenommen wurde, wie der vormalige Rahmen anzeigt.

65 EUR





Detlef Willand (*1935) : Via Roma. - Holzschnitt, um 1975

Detlef Willand (*1935) :

Via Roma.

Holzschnitt in Rot,
auf Werkdruckpapier, um 1975.

Unten mittig handsigniert (Gelegenheitssignatur).
Wohl außerhalb einer Auflage.

Blattgröße : 61 × 43 cm.

Erhaltung : Minimale Handhabungsspuren (schwache Fingerknicke),
wie sie bei der vorliegenden Papierart beinahe unvermeidlich sind.
Sonst in schöner/frischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

So nicht im Werkverzeichnis;
dort lediglich ein Blatt (Nr. 1975/7), das diesen Schnitt als Hälfte eines größeren Blattes zeigt (mit 2 Wanderern), jenes wird mit einer Auflage von 30 Exemplaren angeführt (s. Abbildung 3).

55 EUR





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge "Dekade zehn Augenblicke", 1989/90

Detlef Willand (*1935) :

“Das Schiff” (Segelschiff)

Holzschnitt (Druckfarbe blau) aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.

Vom Papier her gewissermaßen “Vorzugsdruck”, jedoch unsigniert u. unnummeriert.
Auf blütenweißem Bütten (mit blanker Rückseite).

Bitte beachten : Wir bieten auch die Normalauflage auf schlichtem Offsetkarton mit Gefälligkeitssignatur u. rückseitig mit dem Holzschnitt “Die Raben Hugin und Munin” an (vgl. Werkverzeichnis Nr. 1989/3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Darstellung/Blattmaß : 53,2 × 50 cm (original bis an die Ränder bedruckt).

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen
abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.

95 EUR





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge : Dekade zehn Augenblicke, 1989/1990

Detlef Willand (*1935) :

Das Schiff

Holzschnitt (Druckfarbe blau)
aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.
In Holz geschnitten 1989 – gedruckt/verlegt 1990.

Rückseitig der Holzschnitt (schwarz/weiß) :
“Die Raben Hugin und Munin” (siehe Abb. 3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Ohne Auflagenbezeichnung,
aber mit Gefälligkeitssignatur (unten rechts).

Bitte beachten : Wir bieten auch ein Exemplar ohne Signatur
und ohne Rückseitenholzschnitt (Hugin/Munin) an.

Darstellung=Blatt : 53,3 × 50,5 cm (original bis an die Ränder bedruckt).
Gedruckt auf 250 g Kontakt-Offsetkarton.

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen
abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.

95 EUR






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