18. Jahrhundert

Kupferstich aus dem "Hortus Eystettensis" des Basilius Besler : "Valeriana maior"/Großer Baldrian - "Valeriana graeca [...]"/Jakobs- oder Himmelsleiter - 1713/1750

I „Valeriana maior“ (Gr. Baldrian)
II „Valeriana graeca flore albo“ (Jakobs- od. Himmelsleiter, weiß)
III „Valeriana graeca flore caeruleo“ (Jakobs- od. Himmelsleiter, blau)

Darstellung (mit Plattenrand) : ca. 47 × 40 cm
Blatt : ca. 53,5 × 42,5 cm

Exemplar der Auflage von 1713 resp. 1750.

Die erste Auflage erschien 1613.

Das Papier ist filzig-weich sowie leicht chamois getönt (wie für diese Aufl. typisch).
Die Lagebezeichnung findet sich auf der typographisch bedruckten Rückseite
in der vertikalen Mittelachse unten, in der ersten Auflage dagegen seitl. zur Achse.

Am Unterrand Papierfältchen, das bereits beim Druck entstand.
Am rechten Blattrand kleiner Falz (vormalige Einheftung), ebenda unwesentl. Wurmgang.
Ingesamt in guter Erhaltung mit unberührtem Altersschmelz.

Die letzte Auflage des „Hortus Eystettensis“ von Basilius Besler trägt auf dem Titelblatt das Erscheinungsjahr 1713. Sie wurde vermutlich in Eichstätt bei Strauß gedruckt. Die Herausgabe hat sich jedoch immer wieder verzögert, so dass die vollständige Auflage erst um 1750 vorlag. Der rückseitige Text musste neu gesetzt werden, für die Pflanzendarstellungen konnten aber noch die alten Kupferplatten verwendet werden.

Das Exemplar ist nicht koloriert.
Wenn auch auf den ersten Blick weniger “dekorativ”, sind die Pflanzen dafür in gewissem Sinne besser lesbar. Schließlich wurde ursprünglich auch nur ein verschwindend kleiner Teil einer Auflage koloriert,
d.h. die Wirkung war nicht zuletzt auch auf den Reiz der reinen, gestochenen Linie abgestellt.

Basil Besler, original engraving, 3rd edition.

255 EUR





Johann Elias / Johann Martin Ridinger : Brand Fuchs/ordentlicher Fuchs - Altkolorierter Kupferstich, 1768

Johann Elias Ridinger (1698-1767)
Martin Elias Ridinger (1730-1780)

„Vulpes Rutgaris / Vulpes Rufesecus
Brand Fuchs. / ordentlicher Fuchs“

Altkolorierter Kupferstich, 1768.

Aus : „Das in seiner großen Mannigfaltigkeit und in seinen schönen Farben
nach Original-Zeichnungen geschilderte Thier-Reich“

Blattmaß : 31 × 22 cm.
Plattenrand an drei Seiten erhalten, am Oberrand angeschnitten.

Papier mit Wasserzeichen : C & I Honig.

Das Blatt mit Altersspuren : In der Himmelspartie streifige, bräunliche Verfärbung,
unten links schwaches Wasserrändchen, auch ein paar wenige Wurmlöchlein.

Das Kolorit als Alt/Original-Kolorit gut bestimmbar von der Rückseitenabbildung her.

48 EUR





[Anonymus] : Kinderbeine (Studie). - Kreide, Ende 18./Anfang 19. Jh.

Kreide,
Ende 18./Anfang 19. Jh.

Blatt : 35 × 30 cm.

Auf Bütten mit Wasserzeichen (Wappenschild) siehe Abb. 5.

Der rechte Blattrand mit Papierfältchen.
Die Nadeleinstiche in den vier Ecken zeigen an,
dass das Blatt nicht beschnitten wurde.

Strenge Akademiestudie.

245 EUR





Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim - 1822 München) : Ideallandschaft. - Federzeichnung in Braun

Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim – 1822 München) :

Ideallandschaft

Feder in Braun, auf kräftigem Bütten (mit Wasserzeichen),
ohne Signatur.

Rückseitig unten links von alter Hand die Zahl : 89 (s. Abb.).

Darstellung/Blatt : 20 × 22 cm.
Passepartout : 25 × 27 cm.

Das Blatt professionell „eingefenstert“, d.h. an den Blatträndern rundum angestückt,
das Papier etwas wellig. Unter säurefreiem Passepartout (gering angestaubt).

Biogramm : „Nach dem Tod der Eltern beginnt K. 1762 eine Ausb. zum Kaufmann in Frankfurt am Main, kehrt 1766 nach Mannheim zurück und lässt sich von seinem Bruder in der Kunst des Zeichnens unterweisen. Stud.: 1771-78 an der Mannheimer Zchngs-Akad., allerdings ohne Landschafts-Zchng; die Slg des Kurfürsten Carl Theodor, v.a. die niederl. Kunst des 17. Jh., bietet ihm in dieser Hinsicht Anregungen. Der Kurfürst gewährt ihm 1778 ein Stip., mit dem er nach Italien fährt und sich bis 1784 in Rom aufhält, wo er die Werke von Annibale Carracci, Claude Lorrain, Nicolas Poussin und Salvator Rosa studiert. Er befreundet sich mit Alexander Trippel, besucht dessen Akad. und knüpft Kontakte mit dem Maler Friedrich Müller sowie dem Literaten Johann Jakob Wilhelm Heinse. 1780 bestellt Johann Wolfgang v. Goethe über Ferdinand K. ein Dutzend Zchngn bei ihm; K. wird zum Hofmaler ernannt, obwohl er fast ausschl. zeichnet. 1784 folgt er dem Kurfürsten nach München, hat aber auch Kontakte zu dem Fürsten Carl August von Sachsen-Weimar und erteilt J.W.v. Goethe schriftliche Anleitungen zum Zeichnen. 1797 lebt er gemeinsam mit Bruder und Neffen im Preysing-Palais. Zu den Landschaftszeichnungen kommen ab etwa 1800 Archit.- und Mon.-Entwürfe hinzu. In seinen letzten Lebensjahren ist K. bettlägerig, es entstehen keine Werke mehr. – K. hat nur wenige Gem. hinterlassen, dafür umso mehr Zchngn, wobei die Schätzungen der entstandenen Zchngn zw. etwa 10 000 und 100 000 liegen. Durch seinen Bruder v.a. von der holl. Lsch.-Malerei geprägt, orientiert er sich in Rom an der ital. Ideal-Lsch., wie sie durch C. Lorrain und N. Poussin verkörpert wird. Die meisten seiner Lsch. setzen sich aus ähnlichen Versatzstücken zus., die er immer wieder neu zu kombinieren versteht. Hinzu kommen die flüchtig hingeworfenen Zchngn in Blei oder mit dem Pinsel, die selten nach der Natur gezeichnet sind, sondern ebenfalls idyllische Phantasie-Lsch. darstellen. Da die wenigsten Werke dat. sind, ist es schwierig, eine Chronologie herzustellen. K. selbst scheint versucht zu haben, seine Zchngn zu ordnen, indem er sie in Klebebänden zusammengefasst hat, von denen sich allerdings nur wenige erh. haben. Einer dieser Bde zeigt Archit.-Skizzen (München, SM), and. Lsch., die er offensichtlich für sich selbst in Alben angelegt hat, ein Phänomen, was aus dieser Zeit bislang nicht bek. ist; zumindest in einem Fall (München, Staatliche GrS) bündelt K. sein eig. Repertoire an Ideal-Lsch. und variiert die Zusammenstellung der einzelnen Typen, wodurch das Album als ein einzigartiges „Zwitterwesen aus Ideensammlung, Bilderbuch und Zeitungsarchiv“ (Strobl, 2005, 31) charakterisiert werden kann. Die späten Pinsel-Zchngn in München entstehen jedoch in der Natur und bieten mit ihrer Ausschnitthaftigkeit und den Licht-Beobachtungen eine Auffassung, die schon auf impressionistische Gest. vorausweisen. Es ist anzunehmen, dass diese Werke nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern nur einem kleinen Freundeskreis zugänglich waren“ (AKL LXXXI, 2014, 65)

275 EUR





Franceso Piranesi (1756-1810) : "Parti in grand restaurate de Trofei die Ottaviano Augusto [...]" - Kupferradierung, 1778

Francesco Piranesi (1756-1810) :
Parti in grand restaurate de Trofei die Ottaviano Augusto […]”

In der Schriftkartusche unten rechts signiert :
“Francesco Piranesi disegnò ed incise 1778”.

Kupferradierung, 1778 (bzw. 1780)
Oben rechts mit Plattennummer : 4

Darstellung/Plattenrand : 52,5 × 39 cm
Blattgröße : 66,5 × 56 cm

Kräftiger, differenzierter Abzug auf starkem/weißem Bütten.
In breitrandiger/vollrandiger Erhaltung, noch mit orig. Gelbschnitt und Mittelfalz. – Kräftiges, weißes Bütten. In unberührter/unrestaurierter Erhaltung.

165 EUR





Johann Heinrich Lips (1758-1817) : Regina von Bonstetten. - Portrait-Kupferstich, 1776

Johann Heinrich Lips (1758 – 1817) :

Portrait “Regina von Bonstetten .

In der Platte ist der Name der Dargestellten
verschlüsselt abgekürzt : “B …. n”
Am Unterrand, von alter Hand in Tinte, findet sich die Auflösung.

In der Platte unten links bezeichnet u. datiert : “Joh. H. Lips sculpsit 1776”.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 23,5 × 19,5 cm.
Blatt : 33,5 × 27 cm. (Wasserzeichen: wohl “C B”).

Auf dem vollen Blatt. Die Blattränder etwas angestaubt und altfleckig. Rückseite schwach stockfleckig. Der Bildbereich nahezu unberührt.

Vita : “Nach dem Wunsch der Eltern sollte der Kupferstecher Johann Heinrich Lips, geboren am 29. April 1758 in Kloten bei Zürich, eigentlich den Beruf des Chirurgen ergreifen. Nur zögerlich stimmten sie dem Zeichenunterricht im Rahmen einer höheren Allgemeinbildung zu, lehnten aber die durch Johann Caspar Lavater (1741-1801) vermittelte Lehrstelle in der Radierwerkstatt Johann Rudolf Schellenbergs (1740-1806) in Winterthur ab. Die anfänglich autodidaktische Ausbildung ergänzte zunehmend der bekannte Schweizer Theologe und Schriftsteller Lavater selbst. Er schickte Radierwerkzeug, Vorlageblätter und Anleitungen zum Radieren nach Kloten und eröffnete Lips weitere künstlerische Kontakte u.a. zu Johann Caspar Füßli (1706-1782), Jens Juel (1745-1802) sowie zu seinen späteren Förderern Herzog Carl August von Sachsen-Weimar (1757-1828) und Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832). Ein Exklusivvertrag für die Illustration der mehrbändigen Ausgabe der „Physiognomischen Fragmente“ band Lips bis 1780 an Lavater. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten konnte er seine Studienreise beginnen, deren Stationen Schaffhausen, Basel, Colmar, Karlsruhe, Stuttgart und Mannheim waren. In Mannheim wurde er Schüler an der damals bekannten Zeichenakademie von Peter Anton von Verschaffelt (1710-1793) wo er sich intensiv dem Akt- und Antikenstudium widmete. Nach erfolgreichem Abschluss zog Lips weiter nach Düsseldorf, wurde preisgekröntes Mitglied der Düsseldorfer Kunstakademie und traf u.a. auf Friedrich Bury (1763-1828), mit dem er schließlich 1782 nach Italien aufbrach …” (Weblink : Goethezeitportal.de)

25 EUR





"Black Monday or the Departure for School" : Farbschabkunstblatt/Mezzotinto. John Jones after William Redmore Bigg, c. 1820-1840

“Black Monday or the Departure for School”

Farbschabkunstblatt / Colour printed Mezzotint.
John Jones (c. 1745-1797) after William Redmore Bigg (1755-1828).

Dated in plate : Dec. 1., 1790,
nevertheless printed around 1820-1850.

In der Platte datiert 1790, gedruckt jedoch um 1820-1850.

Image size : 46 × 61 cm.
Sheet : 53,5 × 67 cm.

On laid paper, professional washed. Some small rubbing in outer margins backed. All in all in a very fine condition.

Das Blatt wurde professionell von Stockflecken gereinigt, die Blattränder sowie die Blattrückseite erscheinen deshalb recht hell. Die Darstellung selbst ist davon aber nicht betroffen. Einige kleine Blattrandbeschabungen wurden mit feinem Japanpapier hinterlegt.

265 EUR





Christian Rugendas (1708-1781 ) nach Georg Philipp Rugendas d.Ä. (1666-1742) : Marketenderzelt. - Schabkunstblatt/Mezzotinto

Christian Rugendas (1708-1781 )
nach Georg Philipp Rugendas d.Ä. (1666-1742).

Marketenderzelt mit fröhlichem Lagerleben.

Schabkunst (Mezzotinto) in Ocker,
In der Platte bez.: G.P. Rugendas pinx Augusta Li 18. d’Agosto A 1695 -
Christiano Rugendas sculps. et excud. Aug. Vind.

Darstellung (ohne Schrift): 14,8 × 27,2 cm.
Blatt : 15,5 x ca. 27,4 cm.

Über den Plattenrand beschnitten.
Großes, über die ganze Mitte angelegtes Wasserzeichen.

Rückseitig verschiedene Nummern (eine davon wohl eine Auktionsnr.) ebenda auch erkennbar Spuren früherer Papierfaltung, bildseitig nicht auffallend.

Aus einer Folge von Reiter-, Pferde- und Schlachtenszenen nach Vorlagen seines Vaters.

Andrea Teuscher: Die Künstlerfamilie Rugendas 1666-1858. Werkverzeichnis zur Druckgraphik, Nr. 618. – Hier die folg. Beschreibung des Dargestellten : “Marketenderzelt mit fröhlichem Lagerleben. Rechts Kochfeuer, an den Tischen zechende Soldaten, mehr vorn Tänzer, deren Musikanten mit Flöte und Dudelsack links bei der Tonne sind, bei lausenden, waschenden und Wäsche trocknenden Weibern. Im Hintergrund Berge und Vieh.”

95 EUR





Eichstätt : "Der Heilige Willibaldus Bischoff zu Eychstätt" . - Kupferstich bei Maximilian Rassler SJ : Heiliges Bayer-Land, 1714

“Der Heilige Willibaldus Bischoff zu Eychstätt” (Hl. Willibald/Eichstätt)

Kupferstich bei Maximilian Rassler SJ :
Heiliges Bayer-Land, 1714.
Gestochen von “Jeremias Kilian” (bez. unten mittig).

Zuerst erschien das Werk unter Matthaeus Rader SJ in Latein unter dem Titel
“Bavaria Sancta Et Pia” in 4 Bänden von 1615–1628.

Die Entwürfe für die Stiche in dem Werk stammen meist
Peter Candid u. Matthaeus Kager. Die Ausführung in Kupferstich
lag meist bei Raphael Sadeler d. Älteren u. Jüngeren.

Darstellung (einschl. gestochener Schrift) : 22 × 15,5 cm
Blattgröße : ca. 32 × 20 cm

Sehr schöner gratiger Abzug mit ganz feinem Altersschmelz.

75 EUR





Giovanni Battista Piranesi (1756-1810) : Trofei di Ottaviano Augusto innalzati per la vittoria ad Actium e conquista dell'Egitto con vari altri ornamenti antichi. - 2 Kupferradierungen auf einem Blatt, um 1780

Trofei di Ottaviano Augusto innalzati per la vittoria ad Actium e conquista dell’Egitto con vari altri ornamenti antichi. / Disegnati ed incisi dal cavalier Gio Batta. Piranesi.”

“Frammento di uno scudo caduto da Trofei di Ottaviano Augusto; ora esistente nel Cortile delle Mendicanti a Torre de’ Conti / Piranesi Architetto fec.”

2 Kupferradierungen auf 1 Blatt.

Exemplar der 2. Auflage, hrsg. von Francesco Piranesi (Sohn) :
nach 1778 (um 1780).

Zu den versch. Ausgaben s.
Luigi Ficacci: Piranesi. The Complete Etchings. Köln 2000, S. 158 unten.

Rückseitig mit 3-zeiligem Wasserzeichen.

Darstellungen/Plattenrand : 16× 21,5 cm – 13,7 × 26,8
Blattgröße : 55,5 × 37,2 cm

Kräftige, differenzierte Abzüge auf starkem/weißem Bütten.
In breitrandiger/vollrandiger Erhaltung, noch mit orig. Gelbschnitt.

In der horizontalen Mitte – außerhalb den Darstellung – Papierfalte.
Ebenfalls Papierfalte am rechten Rand, innerhalb der Darstellung keineswegs auffallend. Kleine Papierbeschabung am rechten Blattrand.

155 EUR





Porträt : Jacob Gottfried Scheurl von Defersdorf (1651 - Nürnberg - 1717)

Porträt des Jacob Gottfried Scheurl von Defersdorf (1651-1717),
im Hintergrund wird der Ort Defersdorf gezeigt.

“Jacobus Godofredus Scheurl à Defersdorf …”
Schabkunstblatt von Joahnnes Kenkel, kurz nach 1717.

Die uns sonst bekannten Exemplare zeigen unten links im Stein den Namen des Malers (“J. L. Hirschmann ad vivium pinxit”). Unser Ex. ist ohne diese Bezeichnung. Ob der Name erst in späteren Drucken eingraviert wurde oder ob man diesen später ausschliff, können wir zunächst nicht entscheiden.

Darstellung : 42 × 29,5 cm – Blattgröße : 46 × 33,8 cm

Am linken oberen Bild- u. Blattrand feine Knickspuren, im Baumstamm ein kleiner, kaum merklicher Kratzer. Die Blattränder rundum etwas knittrig, angestaubt u. bestoßen. In den vier Blattecken Nadelstichspuren. Leichter Wasserrand in den oberen Ecken. Horizontal mittig eine durchgehende feine Papierfalte, die aber nur wenig auffällt. – Insgesamt ein sehr ansprechendes Blatt.

Jacob Gottfried Scheurl (19. Aug. 1651 – Nürnberg – 28. Nov. 1717)
“1679 Hof- u. Stallmeister der verwittw. Fürstin Lobkowitz, geb. Pfalzgräfin von Sulzbach, nach deren Tod in Diensten des Fürsten Ferdinand August von Lobkowitz, Herzogs von Sagan, u. des Pfalzgrafen Philipp von Sulzbach; 1686 Pfleger in Betzenheim bei Pegnitz u. 1694 in Gräfenberg, 1714 Amtmann des Sebalderwaldes u. Oberrichter des Forst- u. Zeidelgerichts in Nürnberg” (zit. nach rootsweb)

“Die Scheurl von Defersdorf sind eine Patrizierfamilie der Freien Reichsstadt Nürnberg. Erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1440. Familiensitz ist das, 1535 aus dem Besitz der Holzschuher übernommene, ehemalige Zeidelgut Fischbach. Die Scheurl waren ab 1729, bis zum Ende der reichsstädtischen Zeit im Jahre 1806, im Inneren Rat vertreten …”(Wikip. v. 17.8.2011)

100 EUR