Zuschreibung : Paul Wilhelm Tübbecke (1848 Berlin – 1924 Weimar)
„Wallendorfer Mühle b(ei) Weimar“
Bleistiftzeichnung,
am Unterrand rechts ortsbezeichnet sowie (nicht eindeutig) datiert : 18(6?)8
Auf bräunlichem und zudem noch etwas nach-gebräuntem Papier (siehe Rückseite).
Einzelne Partien weißgehöht.
Blatt/Sichtmaß : 13 × 17 cm
Unter Passepartout (etwas wellig) montiert.
Die Zeichnung wurde von uns ausgerahmt, der defekte Rahmen entfernt,
dabei aber die beschriftete Rückenabdeckung (s. Abb.) belassen.
Vita : „Tübbecke studierte zunächst an der Berliner Akademie und anschließend in Weimar bei Ferdinand Pauwels und Max Schmidt. 1873 war er in Dresden Schüler von Ludwig Richter und von 1874 bis 1880 bei Theodor Hagen an der Großherzoglichen Kunstschule Weimar. Sein Werk umfasst überwiegend Gemälde und Radierungen von Landschaften. Es weist auf einen Einfluss durch den Landschaftsmaler Karl Buchholz hin. Er gilt als typischer Vertreter der Weimarer Malerschule und widmete sich insbesondere der Darstellung von Motiven aus der Umgebung Weimars. Auf Anregung von Paul Baum hielt sich Tübbecke in der zweiten Hälfte der 1880er Jahre wiederholt in München und in der Künstlerkolonie Dachau auf. Tübbecke wurde 1902 zum Professor der Kunstschule Weimar ernannt. Tübbecke hatte seit 1903 seine Wohnung und Atelier in der Gartenstraße 8, der heutigen Abraham-Lincoln-Straße 8“
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