„Rheinübergang der Schlesischen Armee am 1. Jan. 1814“
[Jahresgabe für die Mitglieder des Schlesischen Kunstvereins]
Farblithographie in der Lithographischen Anstalt
Karl Christian Friedrich Wilhelm Loeillot, Berlin, 1862.
Nach dem Gemälde des Düsseldorfer Schlachtenmalers
Wilhelm Camphausen (1818-1885) : „Blüchers Rheinübergang bei Caub“ (1860)
Darstellung (ohne Schrift) : 46,5 × 64,5 cm
Rahmen : ca. 67,5 × 81,5 cm
Erhaltung : Alt auf Orig.-Unterlage (mit der Schrift) aufgezogen und in einem in etwa zeitgenössischen Rahmen in jüngerer Zeit gerahmt. Die Darstellung in guter/schöner Erhaltung; das Papier der Unterlage etwas gebräunt und mit leichten Handhabungspuren.
Die Abbildung mit einigen verunklärend wirkenden Spiegelungen;
die Darstellung im unmittelbaren Augenschein zeigt in allen Teilen jedoch ganz klar konturiert.
Die kapitale Lithographie von größter Seltenheit, kaum auffindbar!
Im Dezember 1813 sammelten sich die Armeen der Anti-Napoleonischen-Koalition östlich des Rheins.
An Neujahr 1814 überschritt Blüchers Schlesische Armee den Rhein bei Kaub.
Mit dem für Napoleon unerwarteten Winterfeldzug begann der Angriff der Alliierten auf das französische Kernland.
„Marschall Vorwärts“ [G. L. v. Blücher] machte seinem Namen in der ersten Januarwoche des Jahres 1814 alle Ehre: Unter seinem Kommando überquerten innerhalb von nur fünf Tagen rund 50.000 Soldaten, 15.000 Pferde und 182 Geschütze der Schlesischen Armee von Kaub aus den Rhein und drängten im weiteren Verlauf ihres Vormarsches die nach der Völkerschlacht bei Leipzig geschwächten napoleonischen Truppen immer weiter zurück. Gebhard Leberecht von Blücher, der als Marschall Vorwärts in die Geschichtsbücher eingegangen ist, trug somit wesentlich dazu bei, dass das Königreich Preußen beim Wiener Kongress zu den Siegermächten gehörte.“ (s. monumente-online.de)
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