Günther Blechschmidt (1891 Sohra/Freiberg/Sachsen - 1976 Oppach) : Ein junges Fräulein. - Radierung, 1920

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

Ein junges Fräulein

Radierung,
signiert und datiert : 1920

Darstellung : 23 × 17,5 cm
Blatt : 41 × 32 cm

Erhaltung : Papier der Abbildung drucktechnisch bedingt etwas wellig.
Der breite/weiße Blattrand schwach altfleckig sowie mit leichten Handhabungsspuren (sog. Fingerknicke), am rechten Blattrand zwei Randeinrisse.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. -
Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

115 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/Freiberg/Sachsen - 1976 Oppach) : Bootssteg am Dievenower Bodden (Dziwnów). - Aquarell

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

„Bootssteg am Dievenower Bodden“ (Dziwnów)

Aquarell, unten rechts signiert
und ortsbezeichnet.

Darstellung/Blatt : ca. 40 × 48,5 cm.

Erhaltung : Die Blattränder unregelmäßig beschnitten.
In der Himmelspartie etwas stockfleckig.
Ein kleiner Randeinriß mit Japan geschlossen.
In der oberen rechten Ecke leichte Papierfältchen.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. -
Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

Dievenow (Dziwnów), 40 km östl. Usedom am Kaminer Bodden.

115 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/Freiberg/Sachsen - 1976 Oppach) : Am Meerestrand - Gouache

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

Am Strand

Gouache,
monogrammiert unten links.

Blatt : 37,5 × 48,5 cm
Darstellung : ca. 36 × 45 cm

Die Gouache wurde offensichtlich für ein Passepartout vorbereitet,
das zeigen die Bleistiftlinien innerhalb des Blattrandes an.
Die Ränder mit einigen Läsuren, die sich aber außerhalb
des gewählten Passepartoutausschnittes befinden.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allg. Lex. der Bild. Künstler des XX. Jhs. – Bd. I, S. 230).

145 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/Freiberg/Sachsen - 1976 Oppach) : Lörrach (?) - Aquarell

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

Lörrach (?)

[Auf der Rückseite mit Lörrach bezeichnet, ob diese Ortsangabe zutrifft,
wurde nicht überprüft].

Aquarell,
monogrammiert unten rechts

Darstellung/Blatt : 39 × 54,5 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

165 EUR





Margrit von Spreckelsen (*1940 Hamburg) : Der kleine Muck. - Radierung, (Probeabzug), 1981

Margrit von Spreckelsen (*1940 Hamburg) :

„Der kleine Muck“

Radierung, 1981.

Signiert sowie betitelt, datiert, als „Probe“ bezeichnet
und mit Widmung versehen : Für den lieben Fritz allerherzlichst Deine
Margrit von Spreckelsen.

Darstellung : 30 × 40 cm
Blatt : 40 × 50 cm

Das Blatt durchgängig etwas gebräunt, wie der umlaufende Lichtrand an den Blattkanten anzeigt -
Insgesamt sehr ansprechend erhalten.

1940 in Hamburg geboren. 1957-1961 Studium an der Akademie in München sowie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Einzelausstellungen in Deutschland, Hamburg, u.a. Galerie Brockstedt, Galerie Hauptmann, Amsa Galerie, Galerie Quittenbaum, Stuck Villa München. – Veröffentlichungen v. Arbeitstagebüchern bei Brockstedt. Illustrationen zu Ben Witters Erzählungen (Rowohlt).

95 EUR





Attr. Günther Blechschmidt (1891 Sohra/Freiberg/Sachsen - 1976 Oppach) : Binnenhafen - Aquarell

Zuschreibung : Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

„Binnenhafen“

Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig betitelt und mit einer Nr. versehen.

Im Zusammenhang mit uns vorliegenden Aquarellen von G. Blechschmidt,
die ein Monogramm aufweisen, ist eine Zuschreibung zwingend.

Darstellung/Blatt : 29,5 × 39 cm

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.
Aus einem Skizzenblock (links und rechts entsprechende Perforierung).

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

95 EUR





Armin Schulze (1906 Dresden-1987 Ebersbach/Sachsen) : Herzliche Anteilnahme. - Aquarell, signiert

Armin Schulze (1906 Dresden – 1987 Ebersbach/Sachsen) :

„Herzl(iche) Anteilnahme“

Aquarell, unten rechts signiert.
Unten links betitelt, etwas oberhalb nochmals mit Bleistift signiert.

Blattmaß : 21,4 × 28 cm.

Offensichtlich war das Blatt vormals unter Passepartout (Lichtrand) :
Dazu ist zu vermerken, bei der Anfertigung eines neuen Passepartouts
ist nicht zu vermeiden, dass die untere rechte Signatur sowie die Betitelung
(ganz unten links) davon überschnitten werden.

Erhaltung : In der linken oberen Ecke dünne/lange Druckstelle,
linker u. rechter Blattrand unauffällig wellig. Oben li. kleiner Eckabriß.

Der Titel gibt keine eindeutige Auskunft, aber die zwei Kinderwägen
lassen doch sehr vermuten, dass hier ein neuer Erdenbürger
unter „herzlicher Anteilnahme“ willkommen geheißen wird.

155 EUR





Günther Blechschmidt (1891 Sohra/Freiberg/Sachsen - 1976 Oppach) : Frauenportrait (Studie). - Zeichnung, 1927

Günther Blechschmidt (1891 Sohra/bei Freiberg in Sachsen – 1976 Oppach) :

Frauenportrait (Studie)

Zeichnung (Kohle & Bleistift) auf festem, glatten Papier.

Oben rechts monogrammiert (Bl) und datiert (19)27.
Rückseitig mit einer Nummer versehen sowie auch mit einer Preisauszeichnung : RM 100.-
Blattmaß : 43 × 34 cm.

Erhaltung : Gering angestaubt u.altfleckig, leichte Handhabungsspuren,
am äußersten Blattunterrand kleiner Fleck.

Studium an der Akademie in Dresden. Studienreisen nach Italien, Südfrankreich, Spanien. – Bilder in öffentlichem Besitz : Museum Basel, Stadt Dresden, Sächs. Staat, Sächsischer Kunstverein, Landesbank und Landesfinanzministerium Dresden. Wandbild in der Schule zu Oppach (vgl. Vollmer, Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. – Bd. I, S. 230).

125 EUR





Hans Jüchser (1894 Chemnitz - 1977 Dresden) : Frauenakt im Liegestuhl. - Radierung, 1921

Hans Jüchser (1894 Chemnitz – 1977 Dresden) :

Frauenakt im Liegestuhl

Radierung mit Plattenton, 1921.

Unten rechts siginiert und datiert,
links mit O.R. bezeichnet.

Darstellung : 17 × 14,5 cm
Blatt : 25 × 22,7 cm

Mit handschriftl. Widmung Hans Jüchsers („Herrn Günther Blechschmidt“)
auf einem schlichten, beiligenden Passepartout (angestaubt). Wie die übereinstimmenden Montierungsspuren
an Passep. und Blatt anzeigen, gehören die beiden Teile zusammen, wenn auch der Ausschnitt
nicht allzu exakt passend geschnitten wurde.

Auf der Rückseite der Rad. handschriftl. mit einer Nr. versehen.

Die frühe Radierung in geradezu unberührter Erhaltung.

Studium von 1919 bis 1923 an der Dresdner Akademie für Kunstgewerbe bei Arno Drescher u.Georg Erler. Weiterhin, bis 1928, an der Akademie Meisterschüler bei Otto Hettner u. Ludwig von Hofmann. 1920 bis 1934 Mitglied der Künstlervereinigung Dresden.

185 EUR





Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gastlokal (Selbstbedienung/Salatbuffet). - Mischtechnik, um 1996

Thomas M. Gehring & Partner (München) :

Innenarchitektur-Entwurf für ein Gästelokal –
Selbstbedienung am Salatbuffet.

Mischtechnik auf Papier/auf Karton, um 1996.

Bildmaß : 51,5 × 73 cm.

Unbezeichnet : Es liegen uns jedoch zwei weitere Arbeiten vor, welche durch Firmen-Stempelung ausgewiesen sind : Thomas M. Gehring & Partner / Innenarchitektur – Design – Architektur / München, Ohmstr. 16.

Gering angestaubt, linke untere Ecke mit leichter Druckspur.

SW : Gebrauchsgraphik

100 EUR





Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gastlokal. - Mischtechnik, 1996

Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gästelokal

Mischtechnik auf Papier/auf Karton, 1996.

Bildmaß : 51 × 72,5 cm.

Unten rechts Stempel von Thomas M. Gehring & Partner
Innenarchitektur – Design – Architektur / München, Ohmstr. 16 (Schwabing)
Daneben eine Signatur, die nicht entziffert wurde.

Im oberen Drittel wurde die Entwurfszeichnung verändert/überarbeitet,
wie aus nächster Nähe an der Überklebung zu erkennen ist.
Einige kleine Partien dort leicht wellig sowie ein paar Nahtstellen teils leicht geöffnet, die leicht nachgeklebt werden könnten

Gering angestaubt, linke untere Ecke mit Druckspur -
etwas deutlicher als auf der Abb. erkennbar.

150 EUR





Thomas M. Gehring & Partner (München) : Innenarchitektur-Entwurf für ein Gastlokal. - Mischtechnik, 1996

Thomas M. Gehring & Partner (München) :

Innenarchitektur-Entwurf für ein Gästelokal

Mischtechnik auf Papier/auf Karton, 1996.

Bildmaß : 51 × 72,5 cm.

Im oberen Drittel wurde die Entwurfszeichnung verändert/überarbeitet,
wie aus nächster Nähe an der Überklebung zu erkennen ist.

Unten rechts Stempel von Thomas M. Gehring & Partner
Innenarchitektur – Design – Architektur / München, Ohmstr. 16 (Schwabing)
Daneben eine Signatur, die nicht entziffert wurde.

Gering angestaubt, linke untere Ecke mit Druckspur -
etwas deutlicher als auf der Abb. erkennbar.

150 EUR





Jakob Kallenberg (1540-1605) : Landsknechte als Fahnenschwinger. - Holzschnitte, 1545

Landsknechte als Fahnenschwinger.

Holzschnitt(e), 1545.
2 Holzschnittte auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).

Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […], 1545
(Exemplar der 1. Auflage, 1579 erschien noch eine 2. Aufl.).

Darstellungen : ca. 14 × 21,5 cm
Blatt : 28 × 18 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg, unten rechts monogrammiert : „I.K.“
(nachgewiesen tätig in Bern ca. 1535/65).

Erhaltung : Gute Drucke auf festem Büttenpapier, leicht altfleckig.
Der Druck der Rückseite jeweils leicht umseitig durchschlagend. Eine Hinterlegung mit dunklem Papier würde dies stark vermindern. – Das Blatt ist nicht, wie gelegentlich auch zu finden, gespalten und damit seiner Rückseite beraubt, sondern beidseitig original bedruckt.

Literatur : Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) s. Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek sowie Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke und Schriften.

„Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.“ (Wikipedia). – SW: Lansquenet, Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg).

125 EUR





Gucci : Zwei Porzellan-Teller mit antikisierendem Dekor

GUCCI

Zwei Porzellan-Teller mit antikisierendem Dekor

Am Boden gemarkt.
Durchmesser : 21 cm.

Beide Teller in schönster Erhaltung,
wohl immer in der Orig.-Verpackung aufgewahrt,
auf die beiden Stoffabdeckungen sind noch vorhanden.

Lediglich die Verpackung (Schachtel) mit Gebrauchsspuren,
der obere Deckel stärker beschabt.

185 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Nach dem Regen. - Elektrographie, 1973

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Nach dem Regen“

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).
Datiert : 1973

Als E.A. bezeichnet :

E.A. = Epreuve d’artiste : „Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke
(meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine
Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.“ (P. W. Hartmann)

Darstellung/Blatt : 69 × 53 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik
der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer
Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten
in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

95 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Stunde des Abends. - Elektrographie, 1975

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„STUNDE DES ABENDS

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).

Auflage : Nr. 1 von insgesamt 10 Exemplaren,
datiert (19)75.

Darstellung/Blatt : 67,5 × 53 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Der Versand erfolgt aus konservatorischen Gründen in einer Rolle.

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95 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Meerwind bei Nacht - Elektrographie, 1979

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

„Meerwind bei Nacht“

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).
Am Unterrand bezeichnet/signiert (rückseitig nochmals).

Auflage : 4 von insgesamt 15 Exemplaren.
Datierung : (19)79.

Darstellung/Blatt : 68 × 49,5 cm (unbeschnitten).

Aus dem Nachlaß. In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

95 EUR





Zuschreibung : Petra Clemen (1911 Bonn - 1986 Bad Endorf/Chiemgau) : Eine Märchen-Phantasie. - Aquarell

Zuschreibung : Petra Clemen (1911 Bonn – 1986 Bad Endorf) :

Eine Phantasie / Märchen-Illustration.
Wohl Vorlage für eine Buchillustration.

Aquarell auf leichtem Karton,
ohne Bezeichnung.

Das Blatt stammt aus dem Nachlaß der Künstlerin.
Vergleiche mit anderen (signierten) Arbeiten, lassen
eine zweifelsfreie Zuschreibung an Petra Clemen zu.

Mehrere Drachen und ein anderes Fabelwesen holen sich
gierig/lustvoll Früchte von den Bäumen, kleine Gestalten als Zuschauer.

Darstellung : 26,5 × 18,5 cm
Blatt : 36 × 25 cm

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout.
An den Blatträndern, außerhalb der Darstellung, Bräunungen.

Die Buchillustratorin Petra Clemen wurde 1911 in Bonn geboren. 1936 zog sie mit ihrer Familie nach (Bad) Endorf. Ihr Vater, Paul Martin Clemen (1866-1947), war u.a. Provinzialkonservator d. Rheinprovinz, ihre Mutter Elisabeth Luise/Lilly (1884-1966), eine geborene v. Wätjen, der Bruder Wolfgang (1909–1990), Prof. f. Aglistik an d. LMU Mchn. Petra Clemen arbeitete u.a. für Verlage wie Otto-Müller, Lambert Schneider u. auch Prestel.

200 EUR





Ernst Kößlinger (1926 München/Schwabing/lebt in Martinsried bei München) : Venedig. - Farbradierung

Ernst Kößlinger (1926 München/Schwabing/lebt in Martinsried bei München) :

VENEDIG

Farbradierung,
unten rechts signiert : Kößlinger.

Darstellung : 34 × 42 cm.
Blatt : 53 × 70 cm.

Offensichtlich bereits beim Drucken entstanden :
Am rechten Blattrand eine ca.1 cm breite Druckspur.

Die Darstellung in sehr schöner farbfrischer und breitrandiger Erhaltung.

85 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Vorfrühling am Wetterstein. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

„Wetterstein im Vorfrühling“

Aquarell,
signiert unten rechts.
Um 1930-1940. Rückseitig betitelt.

Blatt/Darstellung : 51 × 72,5 cm

Vom Künstler selbst auf einen Unterlagekarton aufgezogen,
dabei ist der linke/weiße Blattrand etwas knapp geraten.

Die äußersten Blattränder rundum auch etwas gedrückt/berieben;
bei einer allfälligen Rahmung würden diese jedoch vom Rahmenfalz überdeckt werden.

Das große Aquarell insgesamt in schöner, farbfrischer Erhaltung.

195 EUR





Maximilian Joseph der I., König von Bayern (1756 - 1825) : Lithographie v. Ludwig von Montmorillon nach Joseph Stieler, vor 1925

„Maximilian Joseph der I, König v. Baiern“

Lithographie von Ludwig von Montmorillon
nach Joseph Stieler, vor 1825.

Darstellung/Blatt : ca. 61,5 × 47,5 cm

Erhaltungseinschränkungen :

In der horizontalen Mitte bräunliche Verfärbung sowie Papierfältchen ebenda.
In der Schulterpartie, an Oberarm und Revers deutliche Bereibungen (Aufrauhung u. Aufhellung).
Hart bis an die Umfassungslinie rundum beschnitten.
Am rechten Rand, oberhalb der Mitte, geschlossener Randeinriss.

Seltene Portrait-Lithographie v. König Max I. Joseph

265 EUR





[Anonymus] : Mädchenporträt. - Kohle auf Karton, 1. Viertel 20. Jahrhundert

[Anonymus] :

Mädchenporträt

Kohle auf Karton, ohne Signatur

1. Viertel 20. Jh.

Darstellung : 20,5 × 16,5 cm
Karton : 32 × 25 cm

Die Darstellung berieben bzw. mit starken Wischspuren,
im Bereich des Nackens stecknadelkopfkleine Flecken. Der ganze Karton altfleckig.

Auf der Rückseite von fremder Hand mit dem Hinweis auf Ignaz Stolz,
aufgrund fehlender Vergleichsarbeiten können wir hier in keiner Weise eine Zuschreibung vornehmen.
Dennoch wollten wir die Beschriftung, die nun mal so da steht, nicht löschen.

245 EUR





[Anonymus] : Katzen - Studie(n). - Aquarell, Anfang 20. Jh.

[Anonymus]

Katzen – Studie(n)

Aquarell, ohne Signatur,
um 1900

Darstellung : ca. 27 × 25 cm
Blatt : 30 × 33 cm

Auf leichtem, glatten Karton. Etwas angestaubt.
Am linken Rand (weit außerhalb der Darstellung) leicht gebräunt.

Katzenmaler

245 EUR





[Anonymus] : Kinderbeine (Studie). - Kreide, Ende 18./Anfang 19. Jh.

Kreide,
Ende 18./Anfang 19. Jh.

Blatt : 35 × 30 cm.

Auf Bütten mit Wasserzeichen (Wappenschild) siehe Abb. 5.

Der rechte Blattrand mit Papierfältchen.
Die Nadeleinstiche in den vier Ecken zeigen an,
dass das Blatt nicht beschnitten wurde.

Strenge Akademiestudie.

245 EUR





Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim - 1822 München) : Ideallandschaft. - Federzeichnung in Braun

Zuschreibung : Franz Kobell (vor 1749 Mannheim – 1822 München) :

Ideallandschaft

Feder in Braun, auf kräftigem Bütten (mit Wasserzeichen),
ohne Signatur.

Rückseitig unten links von alter Hand die Zahl : 89 (s. Abb.).

Darstellung/Blatt : 20 × 22 cm.
Passepartout : 25 × 27 cm.

Das Blatt professionell „eingefenstert“, d.h. an den Blatträndern rundum angestückt,
das Papier etwas wellig. Unter säurefreiem Passepartout (gering angestaubt).

Biogramm : „Nach dem Tod der Eltern beginnt K. 1762 eine Ausb. zum Kaufmann in Frankfurt am Main, kehrt 1766 nach Mannheim zurück und lässt sich von seinem Bruder in der Kunst des Zeichnens unterweisen. Stud.: 1771-78 an der Mannheimer Zchngs-Akad., allerdings ohne Landschafts-Zchng; die Slg des Kurfürsten Carl Theodor, v.a. die niederl. Kunst des 17. Jh., bietet ihm in dieser Hinsicht Anregungen. Der Kurfürst gewährt ihm 1778 ein Stip., mit dem er nach Italien fährt und sich bis 1784 in Rom aufhält, wo er die Werke von Annibale Carracci, Claude Lorrain, Nicolas Poussin und Salvator Rosa studiert. Er befreundet sich mit Alexander Trippel, besucht dessen Akad. und knüpft Kontakte mit dem Maler Friedrich Müller sowie dem Literaten Johann Jakob Wilhelm Heinse. 1780 bestellt Johann Wolfgang v. Goethe über Ferdinand K. ein Dutzend Zchngn bei ihm; K. wird zum Hofmaler ernannt, obwohl er fast ausschl. zeichnet. 1784 folgt er dem Kurfürsten nach München, hat aber auch Kontakte zu dem Fürsten Carl August von Sachsen-Weimar und erteilt J.W.v. Goethe schriftliche Anleitungen zum Zeichnen. 1797 lebt er gemeinsam mit Bruder und Neffen im Preysing-Palais. Zu den Landschaftszeichnungen kommen ab etwa 1800 Archit.- und Mon.-Entwürfe hinzu. In seinen letzten Lebensjahren ist K. bettlägerig, es entstehen keine Werke mehr. – K. hat nur wenige Gem. hinterlassen, dafür umso mehr Zchngn, wobei die Schätzungen der entstandenen Zchngn zw. etwa 10 000 und 100 000 liegen. Durch seinen Bruder v.a. von der holl. Lsch.-Malerei geprägt, orientiert er sich in Rom an der ital. Ideal-Lsch., wie sie durch C. Lorrain und N. Poussin verkörpert wird. Die meisten seiner Lsch. setzen sich aus ähnlichen Versatzstücken zus., die er immer wieder neu zu kombinieren versteht. Hinzu kommen die flüchtig hingeworfenen Zchngn in Blei oder mit dem Pinsel, die selten nach der Natur gezeichnet sind, sondern ebenfalls idyllische Phantasie-Lsch. darstellen. Da die wenigsten Werke dat. sind, ist es schwierig, eine Chronologie herzustellen. K. selbst scheint versucht zu haben, seine Zchngn zu ordnen, indem er sie in Klebebänden zusammengefasst hat, von denen sich allerdings nur wenige erh. haben. Einer dieser Bde zeigt Archit.-Skizzen (München, SM), and. Lsch., die er offensichtlich für sich selbst in Alben angelegt hat, ein Phänomen, was aus dieser Zeit bislang nicht bek. ist; zumindest in einem Fall (München, Staatliche GrS) bündelt K. sein eig. Repertoire an Ideal-Lsch. und variiert die Zusammenstellung der einzelnen Typen, wodurch das Album als ein einzigartiges „Zwitterwesen aus Ideensammlung, Bilderbuch und Zeitungsarchiv“ (Strobl, 2005, 31) charakterisiert werden kann. Die späten Pinsel-Zchngn in München entstehen jedoch in der Natur und bieten mit ihrer Ausschnitthaftigkeit und den Licht-Beobachtungen eine Auffassung, die schon auf impressionistische Gest. vorausweisen. Es ist anzunehmen, dass diese Werke nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, sondern nur einem kleinen Freundeskreis zugänglich waren“ (AKL LXXXI, 2014, 65)

395 EUR





Militaria/Uniformen : "HAUPTMANN / Linien Infanterie Regiment Erbgroßherzog von Hessen" : Altkolorierte Lithographie, bei I. M. Hermann, um 1825-1835

„Linien Infanterie Regiment Erbgroßherzog von Hessen /
HAUPTMANN

Altkolorierte Kreide-Lithographie, um 1825-1835.

Mit der Verlegeradresse : I. M. Hermann, München.
Die Bezeichnung später hinzugefügt/aufgeklebt.

Darstellung : ca. 28 × 20 cm.
Blatt : 48,5 × 32 cm (breit- resp. vollrandig erhalten).

Papier etwas angestaubt, Handhabungsspuren (leichte Papierknicke),
einige punktuelle Papierausdünnungen (merklich in der Durchsicht gegen Licht).

Die Darstellung selbst in schöner Erhaltung.
Prächtiges Altkolorit, teils mt Eiweiß gehöht

95 EUR





Militaria/Uniformen : "Linien Infanterie Regiment Herzog Wilhelm / FÜSILIER" : Altkolorierte Lithographie, bei I. M. Hermann, um 1825-1835

„Linien Infanterie Regiment Herzog Wilhelm / FÜSILIER

Kurpfalzbayerisches Regiment

Altkolorierte Kreide-Lithographie, um 1825-1835.

Mit der Verlegeradresse : I. M. Hermann, München.
Die Bezeichnung später hinzugefügt/aufgeklebt.

Darstellung : ca. 28 × 20 cm.
Blatt : 48,5 × 32 cm.

In breit- resp. vollrandiger Erhaltung.
Papier etwas angestaubt, leichte Handhabungsspuren,
vereinzelte Papierknicke in den äußersten Blatträndern.

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.
Prächtiges Altkolorit, teils mt Eiweiß gehöht.

„Das Infanterie-Leib-Regiment war das Hausregiment (Garderegiment) der bayerischen Könige vom Ende der napoleonischen Kriege bis zum Untergang der Wittelsbacher Monarchie und der damit verbundenen Auflösung der bayerischen Armee …

Unmittelbar nach dem Tod Max I. Joseph verordnete sein Sohn und Nachfolger Ludwig I. die Auflösung der kostspieligen Garderegimenter. Das Regiment führte ab dem 6. Dezember 1825 fortan den Namen „Linien-Infanterie-Leib-Regiment“ bestehend aus 2 Bataillone zu je 6 Kompanien (20 bis 30 Mann).

Seit 28. Oktober 1835 nur noch als „Infanterie-Leib-Regiment“ benannt stand es ohne Regimentsnummer in der Rangfolge an der Spitze der Infanterie. Faktisch behielt es jedoch seinen Gardestatus. Schnell entwickelte sich „Leiber“ zum Spitznamen der Regimentsangehörigen.“ (Wikip.)

125 EUR





[Anonymus] : Mädchen mit Blumenkranz im Haar. - Aquarell (Grisaille), um 1900

[Anonymus] :

Mädchen am Waldrand,
sich einen Blumenkranz ins Haar flechtend

Aquarell (Grisaille), um 1900.

Ohne jede Bezeichnung.

Bildmaß : 19,5 × 14 cm.
Die Stecknadeleinstiche in allen vier Ecken zeigen an,
dass das Blatt nicht beschnitten worden ist.

Eine Ecke mit feiner Japanhinterlegung etw. verstärkt.
Insgesamt in sehr schöner Erhaltung. Wohl immer in Mappe aufbewahrt,
deshalb auch keine Ausbleichung etc.

95 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : Bacchantenzug (Bacchanal). - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

„Bacchantenzug“

(Bacchanal, Bacchanalien)

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : „Franz Stuck“

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928.
Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die „Bildfläche“ original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, ganz geringe Bestoßungen – insgesamt schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständl. wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der „Nebel“ in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura zu sehen.

Ein Versand des großen und schweren, verglasten Bildes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

345 EUR





Cornelius/Cornelis Galle nach Antonius van Dyck : Gottfried Heinrich Graf von Pappenheim. - Kupferstich um 1640-1650

Hüftportrait : Gottfried Heinrich Graf von Pappenheim.

Kupferstich von Cornelis Galle
nach Antonius van Dyck,
um 1640-1650.

Aus der Porträt-Folge nach Antonius/Anthonis van Dyck : „Icones Principum Virorum (Iconographia).

In der Platte unten bezeichnet :
Ant. van Dyck pinxit / C. Galle sculpsit / Joan(n) Meißenss excudit“

Darstellung/Blatt : 26,7 × 1872 cm.

Erhaltung : Bis an den Darstellungsrand beschnitten!
In der vertikalen Mitte feines Papierfältchen (typ. Trockenfältchen, das schon kurz nach dem Druck entstand).

Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim (1594-1632), gen. „Schrammhans“. – General im Dreißigjährigen Krieg;
kämpfte für die katholische Liga u. den Habsburgischen Kaiser unter Wallensteins Oberbefehl.

75 EUR






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