20. Jahrhundert

Karl Haider (1846 München-1912 Schliersee) : Landschaft mit Bauernhaus. - Radierung mit Stempelsignatur

Karl Haider (1846 München-1912 Schliersee) :

“Landschaft mit Bauernhaus”

Radierung auf Velinpapier,
unten rechts Stempelsignatur.

Darstellung : 12 × 18 cm
Blatt : 24 × 32 cm

Am rechten, gebräunten Blattrand ein ca. 1 cm langer Einriß.
Das Blatt in den breiten Rändern mit Fingerknicken.
Rückseitig flächige Bräunung.

Die Darstellung selbst in schöner, geradezu unberührter Erhaltung.
Feiner, differenzierter Druck.

Karl Michael Haider, Sohn des Forstmeisters von Anzing. Freundschaft mit Hans Thoma und Wilhelm Leibl (Leiblkreis) und Arnold Böcklin. Frühes Mitglied des Deutschen Künstlerbundes.

75 EUR





Erich Heckel (1883 Döbeln-1970 Radolfzell) : 30. Jahresblatt : Feigenblatt und Früchte, 1960. Farbholzschnitt mit Beikolorit in Rot

Erich Heckel (1883 Döbeln-1970 Radolfzell) :

“Feigenblatt und Früchte”, 1960.

Unten rechts signiert und datiert : Heckel 60.
Unten li. mit Widmung: “Gute Wünsche / Dank für Photos / S. u. E.H.”

Darstellung : 18,3 × 12,8 cm
Blatt : 23,5 × 17 cm

Farbholzschnitt von 3 Platten (Schwarz, Gelb und Grün),
mit zusätzl. Beikolorit in Rot (so vermutlich unikal).

  • In Abweichung zu Dube 433 b,
    welche lediglich eine Druckvariante (zur Schwarzplatte)
    mit 2 Tonplatten (Gelb u. Grün) beschreiben, weist uns vorliegendes Exemplar
    eine zusätzliche Farbe (Rot) auf, die offensichtl. von Hand aufgetragen wurde.

Werkverzeichnis : Annemarie u. Wolf Dieter Dube (Hg.):
Erich Heckel. Das graphische Werk, Bd. 1: Holzschnitte:
Nr. 433 b
30. Jahresblatt : Feigenblatt und Früchte, 1960.
Farbiger Druck von schwarzer Zeichnungsplatte und Tonplatte in Gelb und Grün.

Erhaltung : Die Darstellung in schöner Erhaltung, die weißen Blattränder gering angestaubt.
Auf der Blattrückseite in den Ecken und beiden Längsseiten Spuren von abgelöstem, säurefreien Filmoplast P (s. Pfeile in Abb. 3).

980 EUR





[Anonymus] : Katzen (Studien). - Aquarell

[Anonymus]

Théophile-Alexandre Steinlen (1859 Lausanne-1923 Paris) :

Katzen (Studien).

Aquarell, ohne Signatur,
um 1900

Darstellung : ca. 27 × 25 cm
Blatt : 30 × 33 cm

Auf leichtem, glatten Karton. Etwas angestaubt.
Am linken Rand (weit außerhalb der Darstellung) leicht gebräunt.

Katzenmaler

195 EUR





[Anonymus] : Mädchen mit Puppe / Knabe mit Eisenbahn. - Radierung

[Anonymus] :

[Geschwister : Mädchen mit Puppe / Knabe mit Eisenbahn]

Radierung, unbezeichnet,
ca. 1965.

Darstellung : 23,5 × 17,5 cm
Blatt : 34 × 26,5 cm

Die Datierung erfolgt aufgrund der Art des Papiers.
Da das Thema aber doch eher aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts stammen dürfte, könnte es sich um einen SPÄTABZUG von einer älteren Platte handeln.

In sehr schöner Erhaltung.

Die Radierung wurde zusammen mit einigen Paula Wimmer-Blättern erworben – nicht allzu unwahrscheinlich, dass es sich vielleicht um eine frühe vor-expressionistische Arbeit von ihr handelt.

35 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Antilopenmutter (Antilope mit Kalb). - Farblinolschnitt, um 1954

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

“Antilopenmutter”

Antilope, ihr Kalb säugend.

Farblinolschnitt, um 1954,
meist/üblicherweise als Farbholzschnitt bezeichnet.

Das Blatt war 1954 ausgestellt auf der Großen Kunstausstellung im Haus der Kunst, München (im Katalog mit Abb.). – Ein ganz feines/inniges Blatt.

Auf ganz hauchdünnem Japanpapier.
Unten re. handsigniert, ohne Auflagenbezeichnung.

Blattmaß : 43,5 × 56 cm.

Erhaltungsmängel :
Eine kleine rückseitige Hinterlegung (3 cm), bildseitig kaum merklich (s. Abb.).
Am äußersten Ober- u. Unterrand und seitl. jeweils 2 Montierungsstreifen (bräunliche Natronpapierstreifen, säurefrei und keinen weiteren Schaden anrichtend).

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

165 EUR





Georges Braque (1882-1963) : Feuillage noir. - Radierung, 1956 (nummeriert/signiert)

Georges Braque (1882-1963) :

“Feuillage noir”

Radierung auf Japan, 1956,
nummeriert (Nr. 46 von 50 Exemplaren) und signiert.

Blattmaß : 63 × 50 cm.

Das Blatt leicht lichtschattig, gering fleckig und mit einigen Papierfältchen.
Unter Passepartout mit Filmoplast-Streifen an den Rändern montiert.
Der Rahmen etwas an den Kanten bestoßen.

Auf der Rahmenrückseite zwei Klebezettel der Galerie Thomas (München, Maximilianstr.), mit Angaben zu diesem Blatt.

Vallier 106.

780 EUR





Klatovy / Klattau, Jesuitenkirche. - Farbradierung, signiert

“Klattau Jesuitenkirche”

Farbradierung,
in der Platte unten links (in Ligatur) monogrammiert u. datiert : (19)39
unten rechts handsigniert.

Darstellung (Plattenrand) : 29,5 × 21,5 cm.
Blatt (unbeschnitten) : 43 × 26 cm.

Erhaltungseinschränkungen :

In der linken unteren Ecke winzige/punktförmige Farbauslassungen.
Das Blatt ist am Oberrand in den beiden Ecken an zwei Punkten aufgeklebt.

Das zugehörige Passepartout ganz desolat (angestaubt, wasserfleckig, knittrig usw.).
Weil aber auf der Passep.-Rückseite oben die Ortsbezeichnung sich findet, die mutmaßlich vom Künstler selbst stammt, haben wir aus Authentizitätsgründen alles so belassen.





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge "Dekade zehn Augenblicke", 1989/90

Detlef Willand (*1935) :

“Das Schiff” (Segelschiff)

Holzschnitt (Druckfarbe blau) aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.

Vom Papier her gewissermaßen “Vorzugsdruck”, jedoch unsigniert u. unnummeriert.
Auf blütenweißem Bütten (mit blanker Rückseite).

Bitte beachten : Wir bieten auch die Normalauflage auf schlichtem Offsetkarton mit Gefälligkeitssignatur u. rückseitig mit dem Holzschnitt “Die Raben Hugin und Munin” an (vgl. Werkverzeichnis Nr. 1989/3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Darstellung/Blattmaß : 53,2 × 50 cm (original bis an die Ränder bedruckt).

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen
abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.

95 EUR





Georg Tyroller (1897-1945, verschollen) : Wasserburg am Inn. - Blick von der Hofstatt in die Nagelschmidgasse. - Aquarell

Georg Tyroller (1897 Espenlohe/Wellheim) :

Wasserburg am Inn.
Blick von der Hofstatt in die Nagelschmidgasse

Aquarell über Bleistift, auf kräftigem Papier.
Unten rechts signiert : Tyroller

Darstellung/Blatt : 34,5 × 27,5 cm

Erhaltung :

In der der linken oberen Ecke gekonnte, kleine Randhinterlegung (ca. 1 cm),
bildseitig kaum merklich.

In den alleräußersten oberen Ecken minimale Stauchspuren.
Rückseitig stockfleckig, jedoch auf Grund des sehr starken/genarbten Aquarellpapier nach vorne nicht
durchschlagend. – Rückseitig schwache Reste alter Passepartoutmontierung.

Nach Auskunft des Vorbesitzers soll sich der Maler häufiger in Wasserburg am Inn aufgehalten haben.

Vita : “Tyroller, Georg, dtsch. Maler u. Holzschneider, *2. 2. 1897 Espenlohe-Wellheim, ansässig in München. Landschaften u. Architekturen (meist Holzschnitte). Hauptblätter: Wartburg, Rathaus in Ochsenfurt, Wiltenburg, Rothenburger Tor in Dinkelsbühl, Fuggerei in Augsburg, Rudelsburg usw. Lit.: Th.-B., 33 (1939). – D. Bergstadt (Breslau), 17/1 (1928/29) 379 (Abb.), 17/11, p. 9 (Abb.), 185 (Abb.), 299 (Abb.); 18/1 (1929) 393 (Abb.); 18/11 (1929/30) 441 (Abb.); 19/1 (1930/31) 148 (Abb.), 345 (Abb.). – D. getreue Eckart (Wien), 8/11 (1930/31) 989/92 (Abbn); 11/11 (1933/34) 755/57 (Abbn), 877 (Abb.). – Dtsche Erde (Mannheim), 3 (1931/32) H. 5, Tal. zw. 9.48/49, H.7, Taf. zw. p. 64/65, H. 9, Tal. zw. p. 80/81, H. 11, Tat. zw. p. 96/97; 4 (1933) H. 2, (Hauptheft 1) p. 15 (Abb.), H. 1 (Haupth. 2) p. 57 (Abb.), Haupth. 3, H. 1, p. 35, 47 (2 Abbn), Haupth. 5, H. 2, p. 67 (Abb.), 75 (Abb.), H. 1, p. 427 (Abb.), 429 (Abb.); 5 (1934) H. 3 p. 179 (Abb.). – Hessenland, 43 (1932) 182 (Abb.). – Dtsche Monatsh., 5/1 (1929) 345 (Abb.).” (Vollmer 4, 1958).

Zu Georg Tyroller siehe auch :https://www.tracesofwar.com/persons/39805/Tyroller-Georg.htm

98 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Bei Rothenburg o.d. T. (Detwang?). - Aquarell (Studie)

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Bei Rothenburg o.d. T. (wohl Detwang)

Aquarell (Studie),
nicht signiert, jedoch eigenhändig ortsbezeichnet
sowie rückseitig mit Nachlaßstempel.

Wohl um 1925-1930.
Darstellung/Blatt : 51 × 36,5 cm

Schöne, helle Sudie. Die Ecken mit den üblichen Reißnagelspuren
sowie ebenda teils leicht angestoßen.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

65 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Rothenburg ob der Tauber. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Rothenburg ob der Tauber

Aquarell.
Unten links signiert : Carl Kessler / München

Nicht datiert, um 1920-1925

Darstellung/Blatt : 36,5 × 34 cm

Leichte Erhaltungsmängel :
In der Himmelspartie etwas fleckig.
Die vier Ecken etwas berieben und bestoßen.
Die Reißnagelspuren ebd. sind aquarelltypisch, kein Mangel.

Eine rückseitig sichtbare diagonal
über das Blatt verlaufende Papierfalte bildseitig in keiner Weise merklich.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

100 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Malerische Zueignung (Anrufung)". - Blatt Ib aus Opus II: Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Malerische Zueignung (Anrufung)”

Blatt Ib aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “Ib”

Platte : 41,3 × 26 cm
Blatt : 56 × 39,7 cm

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

Am unteren Plattenrand links (außerhalb der Darstellung) deutliche Radierspuren unter merklicher Aufrauhung des Papiers, Radierspuren ebenso am oberen rechten Plattenrand, jedoch in einem deutlich kleineren Bereich (s. jeweils die Pfeile in den Abb.)

Die weißen Blattränder mäßig leicht stockfleckig.
Das beigegebene schlichte Orig.-Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das zugehörige Seidenhemdchen mit deutlicheren Stockflecken.

“Das Titelblatt vergegenwärtigt uns die Stunde, da der Künstler, – von dem wir allerdings nur die Hände sehen – sich zur Arbeit hinsetzt. Das Handwerkszeug liegt bereit; er sinnt und sinnt, die Kerze brennt derweilen ganz herab, und er schläft darüber ein. Da erscheint ihm im Traum Ovid, dessen Büste wir oben sehen, und der Stoff zu seiner Folge stellt sich ein. Der Altar oben r. spielt in charadenhafter Weise auf das Opfer an”. – - – “Beschreibung : Auf einem Tisch, an dessen Kante ein paar gefaltete Hände ruhen, liegen Tuschnäpfchen, Radiermesser, Kohle usw. und ein fast ganz herabgebrannter, doppelter Kerzenhalter. Im Kerzenrauch, der sich oben zerteilt, erblicken wir eine Küstenlandschaft, 1. davor eine Kolossalbüste des Ovid und r. ein Opfernder bei einem Räucheraltar.” (s. Museums-Verein Naumburg: https://mv-naumburg.de/objekte/640-max-klinger-opus-ii-sg10193, nach Singer).

145 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena/bei Naumburg) : "Pyramus und Thisbe III", Blatt IV aus Opus II : “Rettungen ovidischer Opfer”, ca. 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe III”

Blatt IV aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “IV”

Platte : 29,5 × 42 cm
Blatt : 56 × 39,5 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern mit wenigen, schwachen Stockflecken.

Knapp unterhalb der Darstellung rechts eine Radierspur, die sich als Papieraufrauhung merklich zeigt – scheint verlagsseits bereits geschehen zu sein.

Das originale, schlichte Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

125 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Drei Schornsteine / Kreta. - Elektrographie, 1977

“Drei Schornsteine / Kreta”

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1977.

Unten links signiert, betitelt/ortsbezeichnet und nummeriert :
Nr. 1 von insgesamt 30 Exemplaren.
Auf der Blattrückseite nochmals voll bez. und sign.

Darstellung/Blatt : 67 × 49 cm.

Erhaltung :
Am rechten oberen Blattrand eine ganz schwach von der Rückseite durchscheinende, unauffällige
Spur vormaliger Montage des Blattes. – Ansonsten resp. insgesamt in sehr schöner Erhaltung.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren, absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt er die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang. Auch innerhalb einer Auflage ist im Ergebnis jedes Exemplar eigentlich als Unikat zu bezeichnen.

85 EUR





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge : Dekade zehn Augenblicke, 1989/1990

Detlef Willand (*1935) :

Das Schiff

Holzschnitt (Druckfarbe blau)
aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.
In Holz geschnitten 1989 – gedruckt/verlegt 1990.

Rückseitig der Holzschnitt (schwarz/weiß) :
“Die Raben Hugin und Munin” (siehe Abb. 3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Ohne Auflagenbezeichnung,
aber mit Gefälligkeitssignatur (unten rechts).

Bitte beachten : Wir bieten auch ein Exemplar ohne Signatur
und ohne Rückseitenholzschnitt (Hugin/Munin) an.

Darstellung=Blatt : 53,3 × 50,5 cm (original bis an die Ränder bedruckt).
Gedruckt auf 250 g Kontakt-Offsetkarton.

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen
abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.





Erna Freifrau von Langenmantel-Reitzenstein (1890 – München – 1968) : "Weintrauben". - Scherenschnitt/Silhouette

Erna Freifrau von Langenmantel-Reitzenstein (1890 – München – 1968) :

“Weintrauben”

Scherenschnitt/Silhouette,
mit Bleistift signiert und betitelt.

Rückseitig nochmals bezeichnet.

Scherenschnitt : ca. 14 × 19 cm
Unterlageblatt : 40 × 40 cm

Der Scherenschnitt in guter Erhaltung.
Das große, vollrandige Unterlagepapier etwas angestaubt und mit den üblichen Handhabungsspuren
(leichte Fingerknicke).

Tochter des in Kelheim geborenen Historien- u. Portraitsmalers Ludwig von Langenmantel.
Bildhauerin und Silhouettenschneiderin in München (Lit.: Thieme/Becker, Ludwig (Hg.), Münchner Maler im 19./20. Jh., Bd. 6, S. 7).

85 EUR





Rudolf Sieck (1877 Rosenheim-1957 Prien am Chiemsee) : Am Simssee (Riedering/Neukirchen). - Farbradierung, 1914

Rudolf Sieck (1877 Rosenheim- 1957 Prien am Chiemsee ):

Am Simssee (gegenüber etwa Neukirchen/Riedering)

Farbradierung, 1914.

Signiert u. nummeriert : Nr. 117 von insg. 150 Exemplaren.
In der Platte unten links das Drucker- bzw. Verlegersignet von Hanfstaengl sowie die Datierung.

Darstellung (ohne Plattenrand) : 31 × 26 cm.
Blatt : 57 × 37 cm.

Erhaltung : Auf feinem, gerippten Papier (sog. Maschinenbütten), sehr breitrandig.
In voller/breitrandiger Erhaltung. Die Ränder rundum rissig sowie stockfleckig und angestaubt.

In der Darstellung (Himmelspartie) schwach vereinzelt stockfleckig (s. Pfeile).

Referenz : Karl J. Aß : Rudolf Sieck 1877-1957 (Begleitheft zur Ausstellung Rudolf Sieck – Druckgraphik – Gemälde – Aquarelle vom 18.11.1998 bis 24.1.1999.

Orthographie : Simssee, nicht Simsee

48 EUR





Max Klinger (1857 Leipzig-1920 Großjena) : Simplicius unter den Soldaten. - Radierung, aus : Intermezzi. - 1881

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) :

“Simplicius unter den Soldaten”

Radierung mit Aquatinta, ca. 1881.
Auf kräftigem Kupferdruckpapier aufgewalztes China.

Innerhalb der Platte bezeichnet : Max Klinger – IX
Blatt IX aus der Folge : Intermezzi. Rad. Op. IV. – 12 Compositionen.

Theo. Stroefer’s Kunstverlag in München, o.J.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : ca. 26,5 × 42 cm
Blatt : 45 × 61 cm.

Prächtiger, gratiger Abzug.
Die Darstellung selbst in geradezu unberührt frischer Erhaltung.

Erhaltungseinschränkungen :
Die breiten/unbeschnittenen Blattränder etwas stockfleckig.
Das beigegebene Orig.-Passepartout schwach stockfleckig und mit geringen Handhabungsspuren.
Das orig. doppelseitige Seidenhemdchen über dem Blatt gering stockfleckig.

Simplicius Simplicissimus

85 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : Gefallener Reiter. - Radierung, aus : Intermezzi. - 1881

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) :

“Gefallener Reiter”

Radierung mit Aquatinta, ca. 1881.
Auf kräftigem Kupferdruckpapier aufgewalztes China.

Innerhalb der Platte bezeichnet : Max Klinger – XI
Simlicius/EinödeBlatt X aus der Folge : Intermezzi. Rad. Op. IV. – 12 Compositionen.

Theo. Stroefer’s Kunstverlag in München, o.J.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 23 × 36,5 cm
Blatt : 45 × 61 cm.

Prächtiger, gratiger Abzug.
Die Darstellung selbst in geradezu unberührt frischer Erhaltung.

Erhaltungseinschränkungen :
Die breiten/unbeschnittenen Blattränder stockfleckig.
Das beigegebene Orig.-Passepartout schwach stockfleckig und mit geringen Handhabungsspuren.
Das orig. doppelseitige Seidenhemdchen über dem Blatt gering stockfleckig.

Simplicius Simplicissimus

65 EUR





[Anonymus] : Bakehouse Close. Edinburgh. - Aquarell/Watercolour, c. 1904

[Anonymus] :

“Bakehouse Close”. Edinburgh.

Aquarell, wohl 1904.

Unten links kaum leserlich/(ausgeblichen) bezeichnet :
Bakehouse Close / April / … 04 (?) / unleserlich signiert (A.A. Ferguson od. ähnlich)

Aquarell auf Papier/auf Pappe alt aufgezogen.
Die Ortsbezeichnung, Datierung und v.a. die Signatur stark verblaßt.

Watercolour on paper/cardboard, c. 1904.
Lower left nearly unreadable/faded designated:
Bakehouse Close / April …/ 04 (?) / A.A. Ferguson (?) – or something like that.

55 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm.

Die Ortsbestimmung erfolgte nach frdl. Auskunft eines kundigen Schweizer Landsmannes.

Aquarell, signiert.

Nicht datiert : ca. 1920-1935.
Darstellung/Blatt : 36,7 × 47,4 cm.

Die äußersten Blattkanten leicht angestoßen.
Kaum merkliche, äußerst schwache Braunfleckchen im linken Bildbereich.
An der li. Blattkante (ganz außen) kleines Fleckchen (wenige Millimeter).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

195 EUR (reserv.)





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Wilder Kaiser (Kaisertal). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Wilder Kaiser / Kaisertal

Aquarell (Studie).
nicht signiert, jedoch rückseitig mit Nachlaßstempe
Blatt : 24,5 × 34,2 cm

Sehr entschiedenes, farbkräftiges Blatt.
Die teils minimale Papierwellung (nur rückseitig merklich) ist dem raschen, nassen Arbeiten in der Natur geschuldet. Am linken Blattrand eine ganz kleine/völlig unwesentliche Papierläsur (im Millimeterbereich).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

“Das Kaisertal (ehem. Sparchental) ist ein markanter Taleinschnitt zwischen Zahmer und Wilder Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. – Im Tal liegt eine Ortschaft von Ebbs, Bezirk Kufstein, die bis 2007 ohne Straßenanschluss war. Die andere südliche Talseite, ohne Dauerbesiedlung, ist Ortschaft der Stadt Kufstein.” (Wikip.)

75 EUR





Franz Hlavaty (1861-1917) : Im Strandbad. - Aquarell, signiert

Franz Hlavaty (1861-1917) :

[Im Strandbad]

Aquarell,
unten rechts signiert : F. Hlavaty, Mchn.

Darstellung : 18,3 × 17 cm.
Rahmen : 30 × 30 cm.
Unter Glas, Passepartout und schlichtem neuerem Rahmen.

Erhaltungseinschränkung :
Quer durch die Darstellung eine Papierquetschfalte
(s. Abb. mit Pfeilen u. Vergrößerung).

Umkreis : Simplicissimus, Fliegende Blätter u.a. humoristische Zeitschriften der Zeit

95 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

“Bacchantenzug”

Bacchanal, Bacchanalien.

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal sehr an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, minimale Bestoßungen – insgesamt in sehr schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der “Nebel” in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

295 EUR





Plakat. - Entwurf Erich M. Simon : "Strothmann's Förthöfer - Meine Wahl!" - Wilhelm Strodtmann/Minden in Westfalen

Erich M. Simon : Werbe-Plakat, um 1925.

Die Datierung ist entnommen der Objektdatenbank des Dt. Histor. Museums.

“Strothmann’s Förthöfer – Meine Wahl!”
Wilhelm Strodtmann/Minden in Westfalen.

Unten rechts der Entwerfer : Simon, d.i. Erich M. Simon.

Blattmaß : 48 × 71 cm.

Das Plakat in vollrandiger Erhaltung. In der Himmelspartie kleines, mit Japan hinterlegtes Löchlein (ca. 5 × 2 Millimeter), ein kl. Randeinriß (ob. rechts), ebenfalls (kaum merklich) mit Japan fein geschlossen. Desweiteren einige bis zu markgroße, schwache Flecken. Schließlich ganz kleine, punktförmige Randfleckchen. Rückseitig mehrere Braunflecken, die bildseitig tls. ein wenig durchschlagen.

Angesichts der Empfindlichkeit des recht dünnen Papiers und dem Gebrauchscharakter des Plakats eine recht passable Erhaltung.

.

“Born 12 April 1892 in Kolberg (now Kolobrzeg, Poland). Studied at the school attached to the museum of industrial arts, Berlin: a teacher was Emil Orlik. 1911, 1913: studied in Paris. Designed books for publishers including S. Fischer, Georg Müller, G. Kiepenheuer, Erich Reiss.”

Geboren 1892 Kolberg (Polen); Schüler v. Emil Orlik. 1911/13 in Paris. Buchillustrationen (Umschläge u.a.) für S. Fischer, Georg Müller, G. Kiepenheuer, Erich Reiss.

Literatur : H.K. Frenzel : Erich M. Simon. – Gebrauchsgraphik (International Advertising Art), Berlin: Phönix Illustrationsdruck und Verlag GmbH – später: “Gebrauchsgraphik”. Druck u. Verlag, July 1931, pp. 2-9. – Die Information dankend entnommen aus: germandesigners.net

48 EUR





Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951) “Stiller Wintertag”

Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951)

“Stiller Wintertag”

Farblithographie (Künstlersteinzeichnung).

Erschienen bei Meerfeld & Donner Leipzig / Wandschmuck-Verlag.

Darstellung : 55,5 × 74,5 cm
Papiermaß : 60 × 80 cm

In vollrandiger, geradezu verlagsfrischer Erhaltung.
Die Lithographie war noch nie gerahmt und nicht unter Passepartout, vielmehr immer in einer Mappe aufbewahrt.

Literatur : Wilhelm Schacht (1872-1951) im Reichsstadtmuseum Rothenburg o.d.T. – 112 Seiten, zahlr. Abb. – Schriftenreihe des Reichsstadtmuseums Rothenburg ob der Tauber. – Museumsheft 2. – 1992.

65 EUR





Yvonne Wasmann (Au/bei Bad Aibling) : Eidechse und Winde. - Farbradierung 1998

Yvonne Wasmann (Au/bei Bad Aibling)

“Eidechse und Winde”

Farbradierung,
betitelt, nummeriert, signiert und datiert :
Eidechse und Winde 11/100 Yvonne Wasmann 1998.

Darstellung : 30 × 20 cm
Blatt : 39 × 26,5 cm

Die Darstellung in schöner, unberührter Erhaltung.

Rückseitig an den Außenrändern (weit außerhalb der Darstellung) Klebreste einer
Passepartoutmontierung, die wohl von der Künstlerin selbst vorgenommen wurde, wie der vormalige Rahmen anzeigt.

38 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887-1985 St. Paul de Vence): Thamar, die Schwiegertochter Judas. - Farblithographie, aus "Dessins pour la Bible", 1960

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

Thamar, die Schwiegertochter Judas

Farblithographie, 1960.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 243

Aus : “Dessins pour La Bible” (= Bilder für die Bibel; auch Bible II).
= VERVE, vol. X, nos. 37 et 38. Hrsg. v. Tériade.
Druck bei Mourlot, Paris.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,4 cm.

Erhaltung : Die Darstellung in sehr schöner, unberührter, vollrandiger Erhaltung (Ränder glattkantig, nicht angestoßen etc.). – Die weiße Blattrückseite an den Rändern minimal lichtschattig (s. Abb.), ohne jeden Einfluß auf die Bildseite.

Winzige Reste von originalen Einheftungsspuren an der linken äußersten Blattkante zeigen sowohl die Vollrandigkeit als auch u.a. die Authentizität der Lithographie an.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Montagespuren etc.

85 EUR





Umberto Brunelleschi (1879-1948) : "Toilette au goût Vénitien"

Umberto Brunelleschi (1879-1948) :

“Toilette au goût Vénitien”

Bekleidung im venezianischen Stil

Pochoir-Kolorit, 1913.
Nach einem Entwurf von Umberto Brunelleschi (1879-1948).

Aus : “Journal des Dames et des Modes” – “Costumes Parisiens”
Paris 1913, Blatt Nr. 122.

Darstellung : 15,5 × 9 cm
Blattg : 22 × 14 cm

Das bedeutende Mode-Journal erschien von 1912-1914.

In sehr schöner Erhaltung. In der Abb. erscheint das Papier etwas getönt – “in natura” aber hellweiß, lediglich der alleräußerste untere Blattrand mit kaum vermerklichem Lichträndchen. Das Blatt lag unter Passepartout, war aber nicht gerahmt, deshalb auch keine Papierbräunung etc., nur rückseitig/oben zwei schwache/kleine Reste alter Passepartoutmontagestreifen.

Papier mit Wasserzeichen : “JOURNAL DES DAMES

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

85 EUR





Max Klinger (1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Pyramus und Thisbe I". - Blatt IIa aus Opus II, "Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Pyramus und Thisbe I”

Blatt IIa aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “II a”

Platte : 21 × 30 cm
Blatt : 56 × 40 cm (vollrandig erhalten)

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
In den sehr breiten weißen Blatträndern minimale schwache Stockflecken.

Das originale, schlichte Passepartout sowie das beigegebene Seidenhemdchen stockfleckig

155 EUR






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