20. Jahrhundert

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Blick auf den Tegernsee. - Aquarell, signiert

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Blick auf den Tegernsee”

Aquarell, unten rechts signiert
sowie rückseitig betitelt.

Um 1925-1930.

Darstellung/Blatt : 35 × 49,8 cm.

Das Aquarell auf starken Unterlagekarton alt/gekonnt aufgezogen (offensichtl. vom Künstler selbst).

Die Signatur sitzt etwas knapp am rechten Außenrand.
Insgesamt in schöner Erhaltung.

165 EUR





Helmut Diller (1911 - 1984) : Jaguar (Panthera onca). - Farboffset, 1880, numm./signiert

Helmut Diller (1911 – 1984) :

Jaguar (Panthera onca)

Farboffset auf glattem Karton, 1980,
handschriftlich nummeriert (Nr. 50 von 450 Expl.) und signiert.

Innerhalb der Darstellung (unten links) bezeichnet :
Hellmut Diller / C(opyright) München 1980.

Darstellung : 41 × 51
Blattmaß : 60 × 70 cm

Die Darstellung in schöner, frischer Erhaltung.
Darstellungsrand des sehr breitrandigen Blattes etwas lichtschattig.

Sohn des Bildhauers Fritz Diller, studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München, v.a. Tiermaler.

Color offset, numbered (50 of 450 copies), signed with pencil. Slight light shade around the image.

48 EUR





Helmut Diller (1911 - 1984) : Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica). - Farboffset, 1980. - Nummeriert/signiert

Helmut Diller (1911 – 1984) :

Sibirischer Tiger (Panthera tigris altaica)

Farboffset auf glattem Karton, 1980,
handschriftlich nummeriert (Nr. 50 von 450 Expl.) und signiert.

Innerhalb der Darstellung (unten rechts) bezeichnet :
Hellmut Diller / C(opyright) München 1980.

Darstellung : 38 × 51 cm
Blattmaß : 60 × 70 cm

Die Darstellung in schöner, frischer Erhaltung.
Darstellungsrand des sehr breitrandigen Blattes etwas lichtschattig.
An den oberen und unteren Blattränder minimal wellig.

Sohn des Bildhauers Fritz Diller, studierte an der Akademie der Bildenden Künste
in München, v.a. Tiermaler.

Color offset, numbered (50 of 450 copies), signed with pencil. Slight light shade around the image, Sheet slightly wavy to the outer broad margins.

48 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Kapelle im Sertigtal bei Arosa. - Farblithographie, um 1920-1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Kapelle im Sertigtal bei Arosa

Im Vordergrund Skispuren im unberührten, frischen Schnee.

Die topographische Bestimmung ergibt sich anhand eines ortsbezeichneten Kessler-Aquarells. Aus dem Nachlaß von Carl Kessler.

Farblithographie, um 1920-1925.

Ohne Signatur, auch keine Bezeichnung in der Platte, evtl. ein Probe- bzw. Zustandsdruck.

Darstellung : 30 × 41 cm
Blatt : 34 × 46 cm (an den Blatträndern jeweils Passerkreuze).

Die Darstellung minimal altfleckig, besonders vorne rechts, dort auch kleine Schabspuren und eine mäßige Papierausdünnung. Die Blattränder etwas deutlicher altfleckig, mit Knickspuren und einer Kantenläsur oben.
.

95 EUR





Theodor Sander (1858 Flensburg - 1935 Berlin) : Hafen. - Radierung, signiert

Theodor Sander (1858 Flensburg – 1935 Berlin) :

Hafen

Radierung,
handsigniert unten rechts.

Darstellung : 17 × 20,8 cm
Blatt : 25 × 31,5 cm

Das Blatt etwas gebräunt bzw. lichtrandig, sonst in schöner Erhaltung.

Vita “Theodor Sander (* 14. Januar 1858 in Flensburg, † 12. Februar 1935 in Berlin). – Der Maler Theodor Sander bleibt seiner schleswig-holsteinischen Heimat künstlerisch eng verbunden. Ein häufiges Motiv des bodenständigen Heimatmalers ist der Flensburger Hafen, den er bevorzugt im Winter malt. Sander absolviert nach der Schulzeit in seiner Heimatstadt eine Kaufmannslehre, bevor er sich zum Lithografen ausbilden lässt. Von Oktober 1880 bis Sommer 1883 kann er dank eines Stipendiums der Stadt Flensburg an der Kunstakademie in Berlin studieren. Im Jahr 1882 kommt er während einer Studienreise zum ersten Mal nach Ekensund. Hier erhält er für seine Malerei wesentliche Impulse. Ab 1883 setzt Sander sein Studium an der Münchner Kunstakademie fort. Nach Abschluss seines Studiums kehrt der Schleswig-Holsteiner 1886 in seine Heimatstadt zurück. Hier versucht er sich eine Existenz als freischaffender Künstler aufzubauen. Zwei Jahre versucht er sich mühsam über Wasser zu halten, bevor er einsieht, dass er in Flensburg nicht von seiner Kunst leben kann. Er zieht 1890 nach Berlin-Charlottenburg, wo er Lucie Storm, eine Tochter des Husumer Schriftstellers Theodor Storm, heiratet. Um seine Familie ernähren zu können, arbeitet Sander fortan als Entwurfsmaler für Landschaften an der Königlichen Porzellanmanufaktur in Berlin. Zwischen 1892 und 1922 ist er als Lehrer für Naturmalen an der Städtischen Handwerker- und Kunstgewerbeschule in Berlin tätig” (vimu – das virtuelle Museum zeigt lebendige Geschichte der deutsch-dänischen Grenzregion von Hamburg bis Odense von 1830 bis heute)

45 EUR





Paula Wimmer (1876 Solln/München - 1971 Dachau) : Beim Hufschmied. - Radierung, 1925, signiert

Paula Wimmer (Solln/München – 1971 Dachau)

[Beim Hufschmied]

Radierung auf leicht chamoisfarbenem Maschinenbütten,
am unteren Plattenrand datiert und signiert : 1925 – P. Wim(m)er

Darstellung/Plattenrand : 13,5 × 20 cm
Blatt : 24 × 34 cm

Die Darstellung selbst in sehr guter Erhaltung.

Der deutliche Lichtrand um die Darstellung (=vormaliger Passepartoutausschnitt) im Bildausschnitt so gut wie unmerklich.

Am linken Blattrand sowie am äußersten Oberrand altfleckig.
Rückseitig umlaufend Spuren stark vergilbter Montagestreifen.

Unterstützung fand sie auf ihrem Weg in die Moderne u.a. durch Paul Westheim, Paul Cassirer u. Fritz Gurlitt

195 EUR





Hanns Hubertus Graf von Merveldt (1901 in Coesfeld - 1969 Hamburg) : Blick auf Izmir. - Aquarell, 1952

Hanns Hubertus Graf von Merveldt (1901 in Coesfeld – 1969 Hamburg) :

“Blick auf Izmir”

Aquarell, unten rechts signiert und datiert : H. Merveldt, (19)52.

Darstellung : ca. 42 × 61 cm
Blattmaß : ca. 48,5 × 63,5 cm

Das Papier (mit Wasserzeichen) insgesamt etwas gebräunt resp. lichtschattig.

Das offensichtlich vom Künstler selbst gefertigte, lose beigegebene Passepartout der Zeit mit deutlichen Altersspuren. Auf dem Passepartout auch eigenhändig der Titel (“Blick auf Izmir”).

Der Bildausschnitt, mit einer deutlichen Einkürzung im oberen Bildbereich, offenbar vom Künstler so festgelegt.

1952 lud die Reederei Zerrsen & Co. (Rendsburg) Merveldt zu einer Fahrt in die Türkei und nach Griechenland ein; vorliegendes Blatt zweifellos eine Aquarellstudie vor Ort.

Expressiver Realismus. Verschollene Generation

375 EUR





Martin Erich Philipp (1887 Zwickau-1978 Dresden) : Weihnachtsstern. - Farbholzschnitt, signiert

Philipp, Martin Erich, MEPH (1887 Zwickau – 1978 Dresden) :

Weihnachtsstern

Farbholzschnitt
auf feinem/dünnen Japan.

Im Stock oben rechts monogrammiert (MEPH),
unten rechts handsigniert.

Am Unterrand des Blattes einige kurze Bleistiftnotate, wohl von MEPH selbst.

Darstellung/Stockmaß : 46,5 × 33,5 cm
Blatt : 55 × 40 cm

Das schöne Blatt leicht lichtrandig sowie an den oberen beiden Blattecken
schwache Spuren professionell abgelöster kleiner Montagestreifen – sonst wohlerhalten.

Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern, Christstern od. Poinsettie.

Vita : “Philipp, Martin E., Maler u. Graphiker in Dresden, *4. 8. 1887 Zwickau, Schüler v. G. Kuehl u. Richard Müller. Mappenwerke: Lucinde; Bäder v. Lucca; Wilhelmine; Gedichte im Geschmacke Grécourts. Lit.: Dressier, Ksthandb., 1930/II. – Die Kst, 48 (1922/23) 247ff.-Ex Libris, 26 (1916) 120f.; 27 (1917) 28; 29 (1919) 61/68; 31 (1921) 59, Beil. vor p. 60; 35 (1925) Mitteil. p. 9. – Dtsche Kst u. Dekor., 36 (1915) 343 (Abb.). – Ztschr. f. Bücherfreunde, N. F. 14 (1922) Beibl. Heft 1, Sp. 29. – Kat. Ausst. 6 Dresdner Graphiker, Richter-Dresden, 1913” (Thieme-Becker)

220 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887 - 1985 St. Paul de Vence) : Moses III (emporschauend). - Farblithographie. - Bibel, 1956

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

Moses III (emporschauend).

Farblithographie, 1956.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 125.

Aus : VERVE, vol. VIII, nos. 33 et 34. (= Bibel I).
Hrsg. v. Tériade. Druck bei Mourlot, Paris.

Nicht handsigniert, nicht nummeriert.
Auflage : 6500 Exemplare.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,2 cm.

In schöner, vollrandiger Erhaltung.

Rückseitig eine schwarz/weiß Lithographie.
WVZ : Mourlot Nr. 130 (siehe Abb. 2)

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout,
deshalb auch keine Montagespuren etc.

125 EUR





[Anonymus] : Zweig der Stechpalme (Ilex). - Aquarell, um 1900

[Anonymus] :

Stechpalme (Ilex)

Aquarell auf leichtem Karton, um 1900.
Ohne jede Bezeichnung.

Blattmaß : 19 × 13 cm.
Die vier Reißnagelspuren in den Ecken zeigen an, dass
das Blatt nicht beschnitten wurde.

Schöne, farbfrische Erhaltung der Darstellung selbst,
Rückseitig Reste von Seidenpapier am linken Rand.

Stechpalme (Ilex), auch Hülsdorn, Stechhülsen, Winterbeeren, Christdorn, Schradler, Familie d. Stechpalmengewächse (Aquifoliaceae).

85 EUR





Joan Miró (1893 Barcelona - 1983 Palma de Mallorca) : La Danse du Feu. - Farblithographie, 1963

Joan Miró (1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca) :

“La Danse du Feu”

Orig.-Farblithographie, 1963.
Nicht signiert.

Das Blatt entstammt unmittelbar aus :
DERRIERE LE MIROIR : MIROARTIGAS.
Paris, bei Maeght, 1963.

Darstellung/Blattgröße : 38 × 56 cm (gerahmt).

Auf einem Doppelblatt!
Das Blatt ist entsprechend in der vertikalen Mitte gefaltet. Auf dem Scan bildseitig weniger erkennbar als in natura. Die Abbildung der Rückseite zeigt die Falte deutlicher.

Rückseitig Text, so original.

Erhaltung : In den äußersten Ecken und an den Enden des Mittelfalzes ganz minimale – im üblichen Betrachterabstand wohl kaum wahrnehmbare Druckspuren – sonst sauber/frisch.

125 EUR





Georges Braque (1882-1963) : MARINE - Farblithographie nach Georges Braque, 1952

Georges Braque (1882-1963) :

MARINE

Farblithographie nach Georges Braque, 1952.
Im Stein bezeichnet – nicht handsigniert, nicht nummeriert.

Die Übertragung auf den Stein führte Georges Braque nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als graphische Beilage erschienen in der Pariser Kunst-Zeitschrift :

“Derriere le Miroir” (DLM). Paris, Aimé Maight Éditeur, 1952,
gedruckt bei Mourlot. Auflage der Ausgabe : ca. 2000 unsignierte Exemplare.

Darstellung : 27 × 35 cm
Blatt : 36 × 46 cm

Das Doppelblatt mittig mit einem originalen vertikalen Bug,
dieser ist deutlich sichtbar. Kein eigentlicher Mangel, sondern ein Echtheitsmerkmal.
Rückseitig typograph. bedruckt.

Der extrem breite weiße/unbedruckte Blattrand am linken Rand mit
dünner Drucklinie und kleiner Verfärbung offensichtl. schon beim Druck passiert).
Ein allfällliges Passepartout würde diesen kleinen Mangel ohnehin überdecken.

Zu der in der Zeitschrift gedruckten Auflage erschienen noch 200 nummerierte u. handsignierte Exemplare auf besserem Papier.
Ein soches Expl. liegt uns hier nicht vor.

65 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wintermorgen an der Stillach/bei Oberstdorf (Allgäu). - Aquarell, um 1925-1930

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

“Wintermorgen an der Stillach / bei Oberstdorf” (Allgäu)

Aquarell über Bleistift, unten rechts signiert.
Rückseitig eigenhändig betitelt.

Nicht datiert : wohl um 1925-1930.
Blatt :36,5 × 51 cm

In farbfrischer Erhaltung. Noch nie gerahmt od. unter Passepartout, daher keine Montagespuren, Lichtränder etc.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Fischen im Allgäu, Obermaiselstein, Bolsterlang, Ofterschwang, Sonthofen, Bad Hindelang, Burgberg im Allgäu, Balderschwang, Blaichach, Immenstadt im Allgäu, Rettenberg, Wertach, Missen-Wilhams, Oberstaufen, Pfronten, Sulzberg, Waltenhofen

175 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

“Bacchantenzug”

Bacchanal, Bacchanalien.

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal sehr an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, minimale Bestoßungen – insgesamt in sehr schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der “Nebel” in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

345 EUR





Detlef Willand (*1935) : Segelschiff. - Holzschnitt aus der Folge : Dekade zehn Augenblicke, 1989/1990

Detlef Willand (*1935) :

Das Schiff

Holzschnitt (Druckfarbe blau) aus der Folge : “Dekade zehn Augenblicke”.
In Holz geschnitten 1989 – gedruckt/verlegt 1990.

Rückseitig der Holzschnitt (schwarz/weiß): “Die Raben Hugin und Munin” (siehe Abb. 3).

Bietigheim Verlag “Galerie im Unteren Tor”, Stefan Heiland.

Exemplar außerhalb der Auflage mit Gefälligkeitssignatur (unten rechts).

Bitte beachten : Wir bieten auch ein Exemplar ohne Signatur
und ohne Rückseitenholzschnitt (Hugin/Munin) an,
dafür auf blütenweißem Büttenpapier.

Darstellung/Blattmaß : 53,3 × 50,5 cm (original bis an die Ränder bedruckt).

Gedruckt auf 250 g Kontakt-Offsetkarton.

In unberührt frischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt bzw. unter Passepartout,
daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Das Hintergrundweiß erscheint auf den Abbildungen abbild.-techn. bedingt zu abgeschattet/dunkel, in natura aber ist es ein Hellweiß.

95 EUR





Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Dollnstein (Altmühltal). - Farbradierung

Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) :

“Dol(l)nstein a. d. Altmühl” (Nachtprospekt, ehem. Brückentor).

Farbradierung.

In der Platte unten rechts ortsbezeichnet,
darunter mit Bleistift signiert.

Darstellung : 39 × 30 cm.
Rahmen : 42 × 52 cm.

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung, lediglich im breiten/weißen Rand wenige Stockfleckchen. Passender zeitgenössisch alter Wellenleistenrahmen. –
So, mit diesem feinen/unberührten Alterschmelz dürften Blatt und Rahmen wohl kaum mehr zu finden sein.

Rückseitig Klebezettel (Bilder-Rahmen) Hugo Harnisch, Hamburg.
Offensichtlich eine der Luigi-Kasimir-Vertriebsstellen (darauf verweist die Nachbestellnr.).

Umgebung : Altmühltal, Eichstätt, Solnhofen, Mörnsheim, Wellheim, Altmühljura

165 EUR





[Anonymus] : Stier. - Aquarell, um 1891

[Anonymus] :

Stier

Aquarell, um 1891.
Ohne jede Bezeichnung.

Auf Zanders Papier, mit WZ u. Datierung : 1891.

Bildmaß/Blattmaß : ca. 18 × 23 cm (etw. ungleichmäßig).

Am Blattoberrand geschlossener Riß (außerhalb der Darstellung).
Die vier äußersten Ecken mit Papier angesetzt.

Die Darstellung selbst ins schöner, farbfrischer Erhaltung,
bislang in Mappe aufbewahrt.

Torro, Bull

145 EUR





Gustav Kampmann (1859 Boppard-1917 Bad Godesberg) : Mondaufgang. - Künstlersteinzeichnung/Lithographie, im Verlag von Teubner/Leipzig

Gustav Kampmann (1859 Boppard-1917 Bad Godesberg) :

“Mondaufgang”

Farblithographie/Künstlersteinzeichnung.

Im Stein mit der Künstlerbezeichnung (G. Kampmann)
sowie mit dem Verlagssignet von Teubner, Leipzig.

Randschrift oben u. seitl. u.a.:
Künstlerischer Wandschmuck – Deutsche Künstler-Steinzeichnungen – Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe.

Darstellung : 70 × 100 cm
Blattmaß : 73 × 103 cm (vollrandig mit Umschrift erhalten).

Erhaltungseinschränkungen :

- Mehrere mit Japanpapier sauber geschlossene Randeinrisse, diese auch
jeweils nur bis knapp an die Darstellung reichend – aus der üblichen Betrachterdistanz zu diesem kapitalen Blatt-
wohl kaum merklich/störend.

- Wenige schwache Fingerknicke, ebenfalls aus üblichen Abstand unauffällig.
Das Blatt ist ingesamt plan, ohne Wellungen, auch ohne Beschabungen/Kratzer etc.

- Der Papierrand um die Darstellung (mit Titel u. Verlagsangaben) der häufig abgetrennt wurde (insbes. zur vorgesehenen Rahmung),
hier noch vollständig erhalten, wenn auch mit deutlichen Spuren einer vormaligen umlaufenden Umknickung nach hinten
(Beschabungen, Knicke, Bestoßungen).

Alles in allem, v.a. auch in Anbetracht der Größe des Blattes eine ungewöhnlich schöne, ansprechende Erhaltung.

G. Kampmann, Mitbegründer des Karlsruher Künstlerbundes sowie Mitglied der ersten Generation der Grötzinger Malerkolonie,
zus. mit Karl Biese, Jenny u. Otto Fikentscher, Franz Hein, Friedrich Kallmorgen.

Ein Versand dieser übergroßen Lithographie ist etwas aufwändig. Eine Abholung aus München wäre von Vorteil.

195 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm.

Die Ortsbestimmung erfolgte nach frdl. Auskunft eines kundigen Schweizer Landsmannes.

Aquarell, signiert.

Nicht datiert : ca. 1920-1935.
Darstellung/Blatt : 36,7 × 47,4 cm.

Die äußersten Blattkanten leicht angestoßen.
Kaum merkliche, äußerst schwache Braunfleckchen im linken Bildbereich.
An der li. Blattkante (ganz außen) kleines Fleckchen (wenige Millimeter).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

195 EUR





Hans Thoma (1839 Oberlehen/Bernau im Schwarzwald - 1924 Karlsruhe) : Alpen. St. Anton/bei Garmisch-Partenkirchen. - Farblithographie, 1906 (handsigniert)

Hans Thoma (1839 Oberlehen/Bernau/Schwarzwald – 1924 Karlsruhe) :

“Alpen (St. Anton/bei [Garmisch-]Partenkirchen)”

Farblithographie (Algraphie), 1906.
In der Platte unten links bezeichnet und datiert.

Unten rechts mit Bleistift handsigniert.

Offensichtlich wurde nur ein Teil der Auflage von Hand signiert.
Für die Echtheit der Signatur garantieren wir. Das Blatt stammt aus einem alten Bestand.

Darstellung : 43,8 × 60,2 cm.
Blatt : 56,6 × 76,8 cm (breitrandig).

Auf glattem, leicht chamoisfarbenen Karton.
Das Blatt rundum in schönster, frischer Erhaltung.

175 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Silberfasan. - Lithographie, 1957

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

“Silberfasan”

Lithographie, 1957
Handsigniert, datiert und betitelt.
Rückseitig : Markus v. Gosen II/1 (wohl Auflagenbez.)

Darstellung : 45 × 60,5 cm.
Blattmaß : 49 x 63 cm.
Papier mit Wasserzeichen (Hahenmühle)

Eine leicht Papierbräunung wurde professionell rückgängig gemacht. Das Blatt insgesamt in guter Erhaltung (keine Risse, Knicke etc.)

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Fasan, Lophura nycthemera].

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

85 EUR





Harry Schultz (1874 Elbing / Elblag / Ostpreussen - Hausham 1958) : Boote vor dem Hafen. - Farblithographie, 1901

Harry Schultz (1874 Elbing / Elblag / Ostpreussen – Hausham 1958) :

Boote vor dem Hafen (wohl Ostpreussen)

Farblithographie, 1901
in der Platte bezeichnet und datiert.

Darstellung : 28 × 51 cm
Blattmaß : 37 × 56,5 cm

Wohl ein Probedruck bzw. Vorabzug auf die blanke Rückseite eines bedruckten, festen/glatten Papiers gedruckt. Noch vor der Schrift; auch die Passerkreuze sind noch zu sehen.

Erhaltung : Am Oberrand und auch seitlich rechts ein schwacher hellbräunlicher Lichtrandstreifen, herrührend von einem vormaligen Passepartout.

85 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Blick af den Schliersee. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Blick auf den Schliersee

Aquarell (Studie),
ohne Signatur, rückseitig jedoch mit Nachlaßstempel,
um 1920-1925

Darstellung/Blatt : 35 × 47 cm.

Erhaltungseinschränkungen :
In der Mitte der Seeepartie (s. Pfeile) merklich braunfleckig und auch etwas beschabt, auch in einigen weiteren Partien Stockfleckchen, dort aber weniger auffällig/störend. – Ein Einriß am Blattoberrand und ein zweiter am Blattunterrand (je ca. 1 cm) hinterlegt aber merklich. – Die Blattrückseite stärker altfleckig, ohne Einfluß auf die Bildseite.

125 EUR





Franz Reinhardt d. Aeltere (1881 Helmstedt/Braunschweig-1946 Kempten/Lenzfried) : Skizzenbuch, um 1910-1911

Franz Reinhardt d. Aeltere (1881 Helmstedt/Braunschweig-1946 Kempten/Lenzfried)

Skizzenbuch,
etwa um 1910-1911 (zwei Blätter dat. 1910 und 1911).

20 × 13 cm, Leinen mit Schließbänder (Einband deutlich altfleckig),
mit etwas über 25 knappen Bleistiftstudien, meist Portraits, meist monogrammiert “FR”, zweimal findet sich auch der ausgeschriebene Nachname “Reinhardt” bzw. “F. Reinhardt”.

Franz Reinhardt der Ältere, ab 1900 an der Akademie München bei Gabriel von Hackl, Wilhelm von Diez und Franz von Stuck, Mitarbeiter im “Simplicissimus”, der “Jugend” und der “Meggendorfer Blätter”, ab 1917 Mitglied der Münchner Sezession und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands (vgl. H. Ludwig: Franz von Stuck und seine Schüler. – Villa Stuck München, 1989, S. 123-125 (mit Abb. einschl. Signatur) u. 357.

Nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Franz Reinhardt (d. J.), München 1904-1965.

75 EUR





Franz Hlavaty (1861-1917) : Im Strandbad. - Aquarell, signiert

Franz Hlavaty (1861-1917) :

[Im Strandbad]

Aquarell,
unten rechts signiert : F. Hlavaty, Mchn.

Darstellung : 18,3 × 17 cm.
Rahmen : 30 × 30 cm.
Unter Glas, Passepartout und schlichtem neuerem Rahmen.

Erhaltungseinschränkung :
Quer durch die Darstellung eine Papierquetschfalte
(s. Abb. mit Pfeilen u. Vergrößerung).

Umkreis : Simpliccisimus, Fliegende Blätter u.a. eher humoristische Zeitschriften der Zeit

155 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Frühling im Alpenvorland / Bedediktenwand. - Aquarell, ca. 1925-1935

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Frühling im Alpenvorland / Bedediktenwand

Aquarell, signiert,
um 1925-1935.

Darstellung/Blatt : 36,5 × 50,7 cm.

In schöner, frischer Erhaltung. Aus dem Nachlaß.

155 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Herbst in den Bergen. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Herbst in den Bergen (wohl Bayerische Alpen)

Aquarell, um 1930-1940.
unten links signiert.

Darstellung/Blatt : 36,5 × 50,5 cm.

Erhaltung : Lediglich am Oberrand, links von der Mitte (ca. 1 cm in die Darstellung reichend) ein ganz feiner/dünner, wenig auffälliger Farbstreifen (wohl vom Künstler selbst bereits verursacht).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

110 EUR





Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen - 1943 München) : Farbenskizze zur Ausmalung der Pfarrkirche Kircheiselfing (Eiselfing, bei Wasserburg a. Inn). - Aquarell, 1926

Johann Michael Schmitt (1878 Sulzthal/Kissingen-1943 München) :

“Farbenskizze zur Ausmalung der Pfarrkirche Kircheiselfing … München 1926”

Aquarell, tls. mit Deckweiß gehöht, bez. “Jo. Mich. Schmitt, Kunstmaler”.

Blattmaß : 58 × 33,5 cm

Das große Blatt mittig gefaltet.
Mit Handhabungsspuren : Papierfalten, wenige zentimeterlanger Randriß, dort auch angestaubt, gering stockfleckig.

Auf der Rückseite handschriftlicher Vermerk : “nicht (mehr?) erhalten” (sic).

65 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Herbst im Karwendel/bei Garmisch. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Im Karwendel – Herbst bei Garmisch”

Aquarell, unten rechts signiert.
Um 1925-1935.

Bildmaß : 36,5 × 51 cm.
Auf stark gernarbtem, festen Schoeller-Parole Aquarellpapier.

Einige wenige kleine Stockfleckchen in der Himmelspartie,
die linke und rechte oberste Ecke (außerhalb der Darstellung) rückseitig verstärkt. – An der Unterkante links kleine Druckstelle (außerhalb d. Darstellung).

Insgesamt ins sehr ansprechender, farbfrischer Erhaltung,
noch nie gerahmt, daher auch kein Lichtrand etc.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

155 EUR





Carl Jacob Frankenbach (1861 Oberrod/bei Idstein - 1937 Wiesbaden) : Ein Besuch (Ein Einsiedler-Zwerg wird von einer Waldnymphe besucht). - Zeichnung auf Aluplatte (als Vorlage für Illustration)

Carl Jacob Frankenbach (1861 Oberrod/bei Idstein – 1937 Wiesbaden) :

“Ein Besuch”

Ein Einsiedler-Zwerg wird von einer Waldnymphe
vor seiner Behausung besucht.

Zeichnung auf Aluplatte, um 1900.
Spiegelverkehrt, wie an der Schrift erkennbar;
beim Druck dann seitenrichtig.

Bildmaß : 19,5 × 11 cm
Rahmen : 28 × 19 cm

Auf der Rahmenabdeckung : “Der Besuch / Zeichnung von C. J. Frankenbach /
in Wiesbaden. / Original auf Aluminium / für algraphische Reproduktion”.

(Algraphie, ein Flachdruckverfahren, ähnlich der Lithographie).

In zeitgenössisch-altem Rahmen. Die Platte mit der Zeichnung unter Glas in bester Erhaltung (ungeöffnet). Die Rahmung mit deutlichen Altersspuren, insgesamt aber doch angenehmer Altersschmelz.

.

Vita : “Frankenbach, Carl Jacob, dt. Maler, Zeichner, Illustrator, *17.10.1861 Oberrod b. Idstein, †7.11. (6.2. lt. Hartmann) 1937 Wiesbaden. – Stud.: zunächst TH (Archit.), dann AK München bei Alois Gabl und Hermann von Herterich (Malerei); KA Berlin bei Woldemar Friedrich. Anschl. Weiterbildung in der Malschule von Alois Erdtelt in München, bei Moritz Röbbecke und in Antwerpen. Ab 1896 in Wiesbaden tätig. – Erzählerisch-detailreiche, stimmungsvolle, auch humorvolle und z.T. an Heinrich Zille erinnernde Zchngn und Ill. (u.a. für den Alt-nassau. Kalender und zu Mundartgedichten von Rudolf Dietz) mit Nassauer Originalen und volkstüml. Motiven; bek. auch durch Trachten- und Uniformbilder (u.a. Soldatenmalheft, Mainz 1907) sowie Portr. von Militärs …” (AKL XLIV, 2005).

“Frankenbach, Carl Jacob, Porträtmaler in Wiesbaden, geb. am 17. 10. 1861 zu Idstein, Schüler von Gabl u. Herterich in München, von W. Friedrich in Berlin, studierte dann eine Zeit lang in Antwerpen. Er ist als Illustrator, besonders aber als Bildnismaler von Offizieren tätig; Arbeiten von ihm besitzen die Großherzöge von Mecklenburg-Strelitz u. von Luxemburg, S. M. S. Nassau, die Militärkasinos in Mainz, Wiesbaden etc. Jansa, Dtsche bild. Kstler in Wort etc., 1912.” (Thieme-Becker, XII, 1916, 380).






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