20. Jahrhundert

Hans Gerson: Der heilige Krieg - Lithographie, ca. 1917

Hans Gerson :

„Der heilige Krieg“

Lithographie/Steinzeichnung, um 1915-1918.

Am Unterrand das Signet der Berliner Secession
sowie nochmals die Künstlerbezeichnung und der Titel.

Blatt aus der 27. Folge von „Krieg und Kunst. Original-Steinzeichnungen der Berliner Sezession“, im Verlag bei Julius Bard, Berlin. Erschienen von 1915-1918.

Darstellung : ca. 27 × 23 cm
Blattmaß : 41,5 × 33,5 cm

In vollrandiger Erhaltung; das begrenzte Scannermaß kann das Blatt nicht ganz zeigen (selbstverständl. ist die Beschriftung am Unterrand in natura nicht angeschnitten).

Erhaltung : Die breiten, weißen Blattränder gering stockfleckig. Die Darstellung unmittelbar selbst nicht betroffen

35 EUR





A. Paul Weber (*1893): 10 Holzschnitte u. Zeichnungen, ca. 1928

A. Paul Weber (1893-1980) : 10 Holzschnitte und Zeichnungen.

Herausgegeben von den Fahrenden Gesellen e.V. Gau Bayern,
ohne Jahr (wohl um 1928).

Illustrierte Orig.-Mappe (25 × 12 cm)
mit 10 losen Blättern sowie einem orig. gefalteten Textblatt.

Der vordere Umschlag – mit der von A.P. Weber entworfenen Vignette – in der linken oberen Ecke mit leichter Bräunung. Die Blätter weisen ganz vereinzelt minimalste Lagerspuren auf. Insgesamt ungewöhnlich frische Erhaltung dieser selten aufzufindenden Publikation.

SW: Wandervogel, Wandervogelbewegung.

Vita : A. Paul Weber (* 1. November 1893 in Arnstadt; † 9. November 1980 in Schretstaken bei Mölln, Schleswig-Holstein), bürgerlich eigentlich Andreas Paul Weber, war ein bedeutender deutscher Lithograf, Zeichner und Maler.“ (Wikip.)

35 EUR





K. Stuetz : Knittlingen - Aquarell, 1957

K. Stuetz : Knittlingen.

Aquarell (Studie),
unten rechts monogrammiert : K. St. (d.i. K. Stuetz), datiert (19)57.

Darstellung/Blatt : 34 × 45 cm.

Das Blatt etwas lichtschattig/gebräunt, auffällig vor allem in der Himmelspartie.

40 EUR





Luigi Kasimir (*1881) : Wien. - Farblithographie, 1918

Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) :

Wien

Farblithographie, 1918.
Nicht handsigniert, lediglich im Stein ortsbezeichnet u. datiert.

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.).

Darstellung : 12 × 25 cm.
Blatt : 16 × 28 cm (vollrandig).

Darstellung und ganzes Blatt in schöner Erhaltung.

An den seitlichen Blattecken (außerhalb der Darstellung) original unter Passepartout montiert. Das schlichte Passepartout mit Handhabungsspuren (Fingerknicke) sowie etwas angestaubt. Bislang in Orig.-Mappe eingelegt.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Dieses ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : “Luigi Kasimir (eigentl. Alois Heinrich), geb. 1881 in Pettau/Untersteiermark. 1900 bis 1905 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1905 Ausstellunger im Wiener Künstlerhaus. – 1911 Heirat mit der Künstlerin Tanna Hoernes (geb. 1887 in Graz, gest. 1972).“

40 EUR





Carl Kessler (*1876): In den Bergen - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

In den Bergern (wohl Schweizer Alpen).

Aquarell (Studie), nicht signiert, jedoch rückseitig mit Atelierstempel

Darstellung/Blatt : 21 × 29 cm.

Am oberen Blattrand mittig winziges Löchlein, sonst in unberührter Erhaltung.

Der Himmel ist auf dem Aquarell deutlich heller/freundlicher als auf dem Scan.

115 EUR (reserviert)





Carl Kessler (*1876): Hoher Göll/Berchtesgaden - Aquarell

„Hoher Göll“

Aquarell. Nicht signiert, jedoch eigenhändig ortsbezeichnet
sowie rückseitig mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : um 1915-1925.

Blattgröße : 13,5 × 19 cm – Unterlagekarton : 20 × 26,5 cm

Vom Künstler eigenhändig sauber auf Untersatzkarton montiert. In schönster, farbrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

125 EUR (reserviert)





Willem Paerels : Le visage de Liège en 1933 - Lithographien

Willem Paerels (1878-1962) : Le visage de Liège en 1933.

Nummeriertes Exemplar : Nr. LIX [59] von 90 Exemplaren.

Große Orig.-Leinenmappe mit 13 Lithographien,
alle Blätter signiert.

Hrsg. : Société royale des Beaux-Arts de Liège, 1933.

10 Ansichten + 3 Panoramen.
Jeweils mit einem transpartenten Titelblatt zu den Ansichten und Panoramen.

Blattgrößen je : 56 × 65 cm.

Die Mappe angestaubt und bestoßen. Die drei Innenklappen teils defekt (ein- bzw. stark angerissen). Die Transpartentpapier vor den Lithos teils etw. knittrig/faltig.

Die Lithographien selbst nur ganz vereinzelt mit unwesentlich leichten Handhabungsspuren und da meist nur im Randbereich des Papiers.

Die Darstellungen insgesamt in guter/sauberer Erhaltung.

220 EUR





Carl Kessler (*1876): Schleißheimer Moos - Aquarell

Carl Kessler (1876-1968) : „Schleißheim“ (Schleißheimer Moos).

Aquarell.
Unten rechts (kaum sichtbar) mit Bleistift eigenhändig ortsbezeichnet : „Schleißheim“.

Am rechten Blattrand Atelierstempel.
Rückseitig (auf Wunsch) Nachlaßstempel.

Nicht datiert : um 1920-1935.

Darstellung : 18,5 × 19 cm
Blatt : 19,5 × 26 cm

Der Bildausschnitt wurde vom Künstler mit Bleistift links u. rechts festgelegt.
Am linken und unteren Blattrand alte Papierüberklebung (kann von uns auf Wunsch fachgerecht entfernt werden).

Flüssige Studie in farbfrischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt, daher auch keine Lichtränder etc.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

Umgebung : Oberschleißheim, Unterschleißheim, Karlsfeld, Haimhausen, Garching bei München, Eching, Hebertshausen, Dachau (Dachauer Moos/Erdinger Moos), Ismaning, Unterföhring, Neufahrn bei Freising, Fahrenzhausen, Röhrmoos

75 EUR





Carl Kessler (*1876): Obergurgl, Ötztal/Tirol - Aquarell

Carl Kessler (1876-1968) :

„(B)ei Obergurgl / Ötztal“.

Aquarell über Bleistift (Studie).
Nicht signiert, jedoch bildseitig ortsbezeichnet
sowie rückseitig mit Nachlaßstempel.

Blatt : 16,5 × 22,5 cm
Nicht datiert : ca. 1920-1935.

Erhaltungsmangel :
Im unteren Bildbereich schräg verlaufende, deutliche Knickspur
(s. Pfeile in der Abb. der Rückseite).

Zur Abbildung :
In natura ist das Aquarell deutlich farbfrischer und intensiver als in der Abb.

Umgebung : Murnau am Staffelsee, Spatzenhausen, Seehausen am Staffelsee, Obersöchering, Großweil, Habach, Eglfing, Uffing am Staffelsee, Ohlstadt, Antdorf, Sindelsdorf, Schlehdorf, Huglfing, Iffeldorf, Eberfing, Kochel am See, Schwaigen

65 EUR





Carl Kessler (*1876): Schleißheimer Moos - Aquarell

Carl Kessler (1876-1968) : „Schleißheim“ (Schleißheimer Moos).

Aquarell.
Unten rechts mit Bleistift eigenhändig ortsbezeichnet : Schleißheim.
Ebenda geringe Reste des Atelierstempels von C. Kessler.
Rückseitig auf dem Unterlagekarton Nachlaßstempel.

Nicht datiert : um 1920-1930.

Blattgröße/Darstellung : 18 × 23 cm
Unterlagekarton : 27 × 32 cm

Flüssige Studie in farbfrischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt, daher auch keine Lichtränder etc.

Der Unterlagekarton an der rechten oberen Ecke mit leichter/unwesentl. Knickspur, die Kanten desselben gering bestoßen.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

Umgebung : Oberschleißheim, Unterschleißheim, Karlsfeld, Haimhausen, Garching bei München, Eching, Hebertshausen, Dachau (Dachauer Moos/Erdinger Moos), Ismaning, Unterföhring, Neufahrn bei Freising, Fahrenzhausen, Röhrmoos

85 EUR





Carl Kessler (*1876): Möserersee/Telfs - Aquarell

Carl Kessler (1876-1968) : „Mösernsee“

Kleines Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel sowie bildseitig eigenhändig ortsbezeichnet : „Mösernsee“

Nicht datiert : um 1920-1930
Blattgröße : 15,3 × 19,3 cm

Vom Künstler auf Unterlagekarton montiert, dieser fleckig und teils faltig.
Das Blatt mit dem Aquarell davon ganz unberührt – könnte auch ganz leicht von der Unterlage gelöst werden.

Farbfrisch wie am ersten Tag. Noch nie gerahmt, daher keine Lichtränder etc.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

Mösern, Mittelinntal, Nordtirol, Telfs, Bezirk Innsbruck Land, Friedensdorf, Wildmoosalm

Tirol, Tirolensien

75 EUR (reserviert j/f)





Carl Kessler (*1876): Schleißheim - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
„Aus Schleißheim“.

Kleines Aquarell (Studie),
nicht signiert, jedoch eigenhändig ortbezeichnet (Vor- u. Rückseite)
sowie datiert 6.9.(19)08.
Rückseitig zudem mit Nachlaßstempel

Blattgröße : 10,5 × 17 cm.

In farbfrischer Erhaltung.
Linke untere Ecke fein mit Japan hinterlegt.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

75 EUR





Carl Kessler (*1876): Oberjoch bei Hindelang/Haus Inge

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
„Oberjoch“ bei Hindelang.

Aquarell,
nicht signiert, jedoch eigenhändig ortbezeichnet (Oberjoch)
und datiert : 20.5.(19)34. – Rückseitig mit Nachlaßstempel.

Blattgröße : 25,5 × 36 cm.

In farbfrischer, guter Erhaltung. Die Reißnagelspuren in den Ecken sind „original“ – kein Mangel.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

125 EUR





Carl Kessler (*1876) : Oberjoch/Hindelang - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
„Oberjoch bei Hindelang – Blick auf Haus Inge“

Kleines Aquarell (Studie) über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseitig eigenhändig ortbezeichnet
und mit Nachlaßstempel.

Ohne Datierung : um 1935-1940.

Darstellung/Blatt : 11 × 18 cm.

Aus einem Skizzenblock (links Perforierung), die rechten Ecken orig. abgerundet.

In schöner Erhaltung.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

85 EUR





Carl Kessler (*1876): Brunnen in Katzental/Colmar - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
„(A)lter Brunnen in Katzenthal“

Aquarell auf stark genarbtem Aquarellpapier.

Unten links signiert, unten rechts ortsbezeichnet und datiert :
„(A)lter Brunnen / in Katzenthal – 16.10./1930“

Blatt : 34 × 27 cm.

Am linken unteren äußersten Blattrand etwas angestoßen. In der Himmelspartie leicht angestaubt. Die Reißnagelspuren in den Ecken sind „original“ – kein Mangel.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb farbfrisch, keine Lichtränder und auch keine Montierungsspuren – bislang immer in Mappen aufbewahrt.

Katzenthal, französische Gemeinde im Département Haut-Rhin im Elsass. Mitglied der Communauté de communes de la Vallée de Kaysersberg.






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